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  • Artikel vom 03.02.2012, 12:39 Uhr

Digital-Life

Update: 03.02.2012, 12:44 Uhr
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Kurios: Welpe aus Afrika kam nie an

Achtung bei Internetbetrug mit Tieren


  • Immer mehr Menschen überweisen Geld um Tiere zu retten.
  • AKNÖ informiert, woran beim Hundekauf zu achten ist.

Junge Welpen, kranke oder von der Ermordung bedrohte Tiere werden im Internet zum Kauf angeboten. Doch es ist große Vorsicht angebracht. - APAweb/EPA

Junge Welpen, kranke oder von der Ermordung bedrohte Tiere werden im Internet zum Kauf angeboten. Doch es ist große Vorsicht angebracht. APAweb/EPA

Wien. Eine neue Form des Internetbetruges kursiert derzeit verstärkt in Österreich. Im Mittelpunkt stehen Tierliebhaber oder Tierschützer, die Geld ins Ausland überweisen, um so ein angeblich krankes, oder vom Tod bedrohtes Tier zu retten.

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Welpen aus dem Ausland
300 Euro überwiesen, die Ware nie bekommen. So erging es einem Niederösterreicher, der über die Internetseite kijiji.at einen Hundewelpen kaufen wollte. Auf den ersten Blick völlig unverdächtig, antwortete der Konsument auf ein Inserat von einem vermeintlich österreichischen Händler, der Welpen angeboten hatte. Nach dem ersten E-Mail-Verkehr hieß es plötzlich, der Welpe komme nicht aus Österreich sondern aus Kamerun. Um den Transport nach Österreich abwickeln zu können, brauchen die Besitzer aber angeblich eine Anzahlung.

Immer mehr Geld
Der gutgläubige Konsument überwies 300 Euro. Als dann weitere Aufforderungen kamen, 350 Euro für diverse Impfungen und Papiere und 900 Euro für die Versicherung zu überweisen, wurde der Mann skeptisch. Doch da war es schon zu spät. "Der Welpe war leider nur ein Lockmittel um an das Geld des Konsumenten zu kommen. Hier handelt es sich um einen klassischen Anzahlungsbetrug. Die 300 Euro sind wohl weg", erklärt AKNÖ-Konsumentenberater Mag. (FH) Manfred Neubauer und rät: "Wer einen Hund möchte, sollte am besten in ein Tierheim oder eine Tierhandlung gehen. Wichtig ist ein vertrauenswürdiger Verkäufer, bei dem man das Tier erst einmal kennenlernen kann."

Darauf sollten Sie beim Hundekauf achten:

Jede Kaufentscheidung sollte gut überlegt sein. Hunde sind Lebewesen, die hohe Anforderungen an ihr künftiges Herrchen/Frauchen stellen. Nehmen Sie sich vor dem Kauf Zeit, den Hund kennenzulernen. Lassen Sie sich nicht zu einem Kauf drängen.
Kaufen Sie keine Welpen über das Internet oder aus dubiosen, unbekannten Quellen.
Kaufen Sie keinen Welpen, ohne das Muttertier gesehen zu haben.




Schlagwörter

Internetbetrug, Tierhandel

4 Leserkommentare




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2012
Dokument erstellt am 2012-02-03 12:42:28
Letzte Änderung am 2012-02-03 12:44:06


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Siehe auch: http://bit.ly/JrMvnU

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