• vom 22.06.2012, 12:17 Uhr

Digital-Life

Update: 22.06.2012, 12:28 Uhr
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Vergleich mit Nutzern nach Streit über Werbung geschlossen

Mehr Kontrolle über seine Facebook-Daten



  • Der Streit drehte sich um die sogenannten "Sponsored Stories".

Oakland. Facebook -Nutzer sollen künftig mehr Kontrolle über die Nutzung ihrer Daten für Werbung haben. Das ist das Ergebnis eines Vergleichs, mit dem das Unternehmen einen US-Rechtsstreit mit einer Handvoll klagender Nutzer beendete. Wie aus den veröffentlichten Gerichtsunterlagen ferner hervorgeht, zahlt mehr als 20 Millionen Dollar, unter anderem um besser über die Datensicherheit im Netz zu informieren. Der Streit drehte sich um die sogenannten "Sponsored Stories". Das ist Werbung, die auf der Facebook-Seite erscheint und im wesentlichen den Namen eines Facebook-Freundes in Verbindung mit einem Werbekunden enthält, den dieser Freund empfiehlt.


Wirtschaftlicher Schaden
Die fünf Kläger warfen dem weltgrößten sozialen Netzwerk vor, durch die Veröffentlichung von "Gefällt mir"-Informationen der Nutzer in Zusammenhang mit bestimmten Firmen gegen kalifornisches Gesetz zu verstoßen, da die Nutzer nicht bezahlt würden und keine Möglichkeit hätten, diese Form der Werbung mit ihren Angaben zu verhindern. Durch die Verwendung ihrer Namen, Vorlieben und Fotos könne ihnen ferner wirtschaftlicher Schaden entstehen, argumentierten die Kläger. Zu dem Vergleich gehört, dass Facebook-Mitglieder künftig kontrollieren können, welche Inhalte für Sponsored Stories verwendet werden dürfen. Diese Form der Werbung gilt als besonders wertvoll, da sie die Nutzer besonders direkt anspricht und die Anzeigenkunden entsprechend gut dafür zahlen.

Facebook wollte sich zu dem Rechtsstreit nicht äußern. US-Richterin Lucy Koh muss dem Vergleich noch zustimmen.




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-06-22 12:19:29
Letzte Änderung am 2012-06-22 12:28:18


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