- vom 08.08.2012, 10:01 Uhr
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Update: 08.08.2012, 10:06 Uhr
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Nutzer droht mit Amoklauf in New Yorker Theater
New Yorker Polizei prüft Morddrohungen auf Twitter
- Anbieter soll nun gerichtlich gezwungen werden die Identität eines Nutzers offenzulegen.

Der Nutzer hatte in mehreren Twitter-Nachrichten gedroht, in einer Nachahmungstat des Amoklaufs von Colorado Theaterbesucher in New York zu erschießen.APAweb/Ted S. Warren/AP/dapd
Der Nutzer hatte in mehreren Twitter-Nachrichten gedroht, in einer Nachahmungstat des Amoklaufs von Colorado Theaterbesucher in New York zu erschießen.APAweb/Ted S. Warren/AP/dapd
New York. Nach Morddrohungen via Twitter will die New Yorker Polizei den Kurznachrichtendienst gerichtlich zur Identifizierung eines Nutzers zwingen. Twitter habe sich bisher geweigert, die Nutzerdaten herauszugeben, sagte ein Sprecher der New Yorker Polizei am Dienstag. Der Nutzer hatte in mehreren Twitter-Nachrichten gedroht, in einer Nachahmungstat des Amoklaufs von Colorado Theaterbesucher in New York zu erschießen.
Erhöhte Alarmbereitschaft
In Aurora im Bundestaat Colorado hatte ein Amokläufer Mitte Juli bei der Premiere des neuen Batman-Films zwölf Menschen getötet und 58 weitere verletzt. Am Sonntag stürmte ein Mann im Bundesstaat Wisconsin einen Tempel der Sikh-Gemeinde, wo er sechs Menschen tötete, bevor er von der Polizei erschossen wurde. Die New Yorker Polizei ist deshalb in erhöhter Alarmbereitschaft. Nach Polizeiangaben erwähnte der Twitter-Nutzer in seinen Nachrichten konkret das Longacre-Theater in New York als Ziel eines geplanten Anschlags.
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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-08 10:03:04
Letzte Änderung am 2012-08-08 10:06:38
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