• vom 02.05.2012, 00:55 Uhr

Digital-Life

Update: 02.05.2012, 01:15 Uhr
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Politik und Wirtschaft arbeiten an Cybersecurity-Strategie

Wie bringt man Microsoft, Google und Apple dazu sichere Software zu schreiben?



"Bei der Wahl regulatorischer Mittel muss der Staat auf jeden Fall mit Augenmaß und unter Gesichtspunkten der Verhältnismäßigkeit agieren. Wir dürfen das Internet weder als rechtsfreien noch in erster Linie als "kriminellen" Raum sehen. Wir müssen uns hier klar am Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger, sowie die Wirtschaft orientieren", erklärte die Innenministerin. "Der Dialog und eine Kultur des vertrauensvollen Austausches mit der Wirtschaft sind uns dabei besonders wichtig."


EIne breite Zusammenarbeit zwischen den Ministerien - Innen- und Verteidigung, dem Bundeskanzleramt, dem Bundeskriminalamt, aber auch dem Heeresnachrichtendienst, Unternehmen und mündigen Bürgern soll erfolgreiche Angriffe auf relevante Hochsicherheitsysteme erschweren beziehungsweise so gut wie verunmöglichen.


Sichere Software als Basis
Borchert erklärte zudem, dass sichere Hard- und Software das Fundament für ein entsprechendes Hochsicherheitsgebäude darstellen würde. Eine Problematik ergebe sich unte randerem darin, dass die Hersteller viel zu selten das Thema Sicherheit an erster Stelle adressieren würden.

Die Anwender sind gewohnt, Alpha- oder bestenfalls Beta-Versionen zu erhalten, die nach und nach auf einen aktuellen - und meist sichereren - Stand gebracht werden - doch eine sichere Software findet sich kaum.

Das Smartphone wird zur Schnittstelle zwischen den Welten, real und viertuell, aber auch zwischen den Unternehmen und deren Betätigungsfelder, so etwa Online-Banking und Steuerung von Haustechnik. Damit ist im Falle eines Angriffs auf ein derartiges Edngerät auch eine erhöhte Gefahrt gegeben.


Keine Antwort für die Praxis
Doch wie bekommt man nun Hersteller wie Apple, Google oder Microsoft dazu, dass Sicherheit großgeschrieben wird? Eine Antwort konnten Politik und Wissenschaft noch nicht liefern. Einige Länder diskutieren jedoch über die Einführung von Sicherheitsstandards, die bei IT-Produkten gelten müssten, hier kann jedoch nur eine internationale Vorgehensweise helfen. Auch empfindliche Strafen für Sicherheitslücken, die beaknnt, aber nicht geschlossen sind, könnten ein Umdenken bei den Erzeugern einläuten, so Experten.  Von Seiten der Hersteller ist stets zu hören, dass dies ein wesentliches und relevantes Themenfeld sei, doch warum gibt es dann immer so viele Sicherheitsupdates und Angriffe?




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-02 01:02:55
Letzte Änderung am 2012-05-02 01:15:33


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