• vom 28.09.2011, 20:28 Uhr

Digital-News

Update: 28.09.2011, 21:26 Uhr

Datenleck

Anonymous veröffentlicht neue Daten




  • Artikel
  • Kommentare (1)
  • Lesenswert (3)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von Gerald Jatzek

  • Geheime Informationen stehen auf Regierungssites
  • Sorgloser Umgang mit Passwörtern dokumentiert

Die Datenguerilleros ärgern weiter die Behörden. - © Anonymous Austria

Die Datenguerilleros ärgern weiter die Behörden. © Anonymous Austria

Die eine Behörde speichert auf dem Webserver Dokumentendaten wichtiger Kontakte, die andere gibt die Inhalte ihrer Datenbanken als Textdatei frei, und die dritte stellt überhaupt gleich Passwörter zur Verfügung.

Werbung

Am Mittwoch Abend führte der österreichische Zweig von Anonymous vor, wie man völlig legal an geheime Inhalte aus dem Staatsbereich kommt. Zahlreiche Ämter und Behörden nutzen nämlich ihre Webserver, um darauf Dokumente zu speichern, die dort nichts verloren haben. Mit ein wenig Spürsinn lassen sich diese Daten entdecken und herunterladen.

Zu den Institutionen, die von den Datenschützern vorgeführt wurden, gehören unter anderem Einrichtungen des Lebensministeriums und des Gesundheitsministeriums, der Bezirksschulrat Korneuburg.

Entgegen den Aussagen der Austria Presse Agentur (APA) reagierten die meisten Betroffenen nicht schnell und die Informationslecks waren noch lange nach der Veröffentlichung erreichbar.




Schlagwörter

Datenleck, Anonymous, Datenschutz

1 Leserkommentar




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2011-09-28 20:37:00
Letzte Änderung am 2011-09-28 21:26:17


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. UMTS-Netz leicht zu knacken
  2. Niederlande drohten Google Millionen-Strafe an
  3. Zyngas Hoffnung heißt Bugs Bunny
  4. Sony Pictures warnt US-Medien vor Benutzung gehackter Daten
  5. Wettbewerbsbehörde ermittelt gegen Apple
Meistkommentiert
  1. Facebook-Gründer verteidigt Werbe-Geschäftsmodell
  2. Wettbewerbsbehörde ermittelt gegen Apple
  3. UMTS-Netz leicht zu knacken

Werbung




Platz 10: CLEVERE ÄFFCHEN. Weißbüschelaffen können mit Lehrvideos etwas anfangen - jedenfalls wenn es darum geht, Leckereien aus einer Kiste zu holen. Den meisten der in Südamerika heimischen Tiere gelang das, nachdem sie im brasilianischen Dschungel per Video Artgenossen zugesehen hatten, die den Kistentrick schon beherrschten.

Doch nicht für immer: Liebesschlösser an der Pont des Arts in Paris werden entfernt. Böse Zungen behaupten, Markus Lanz sei als Nachfolger von Thomas Gottschalk ein Griff in die Sch . . . okolade gewesen (hier badet er jedenfalls am 23. März 2013 darin).

 Der diesjährige Friedensnobelpreis ist am Mittwoch an Malala Yousafzai aus Pakistan und Kailash Satyarthi aus Indien verliehen worden. Nette Begrüßung: Der französische Finanzminister Michel Sapin (r.) und der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos zu Beginn der Verhandlungen beim Ecofin-Treffen in Brüssel.

Werbung