Linz. 21,3 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde dank 2.048 Prozessoren – das ist der MACH Supercomputer, der in Linz nun in Betrieb genommen wurde. Die Johannes Kepler Universität beherbergt den zwei Millionen Euro teuren Rechner, der von der Uni Inssbruck mitfinanziert wurde. Ab2013 wird auch Salzburg an dem Gemeinschaftsprojekt beteiligen. Wissenschaftsminister Töchterle (ÖVP) weihte zusammen mit den Rektoren Richard Hagelauer und Tilmann Märk den MACH (benannt nach dem Physiker Ernst Mach) ein. Die Probephase hat der Supercomputer bereits bestanden: Über einen Monat hinweg wurden 14 Terabyte des Hauptspeichers und mehr als 1.800 Prozessoren verwendet, um eine quantenmechanische Simulation zu berechnen. Projektleiter war der theoretische Physiker Andreas Läuchli, der sich von der neuen Hardware begeistert zeigte. "Diese Rechnungen wären anderswo nicht möglich gewesen", so der Forscher – und dabei wurde nicht einmal die volle Leistung des Gerätes verwendet. Mit der Beteiligung der Uni Salzburg soll der MACH zukünftig weiter aufgerüstet werden.
Benutzt wird die Rechenleistung des Supercomputers für komplexe Modelle in den Bereichen der Mathematik, Physik, Chemie und Biologie, aber auch Volkswirtschaftslehre und Materialforschung. Verwendbar ist MACH für alle Forschungsgruppen mit einem geeigneten Projekt – auch Forscher von anderen Universitäten können sich also für die Benutzung anmelden. Für den weiteren Ausbau ist eine Verbindung zu den Partner-Universitäten möglich.
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