• 23. Mai 2012

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen

Sie sind hier:


  • Artikel vom 25.11.2011, 13:25 Uhr

Digital-News

Update: 25.11.2011, 13:47 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Österreich von Betrüger-E-Mails überflutet

Bundeskriminalamt warnt Yahoo-User vor Phishing-Mails


  • Betrüger erlangen Zugang zu Accounts und verschicken dann Mails an Kontakte mit der Bitte um finanzielle Hilfe.

In Österreich zieht derzeit eine großangelegte Welle an Phishing-Attacken - das englische Kunstwort setzt sich aus den Begriffen Password und Fishing zusammen und bezeichnet den Versuch von Angreifern Passworte argloser Anwender zu erhalten - weite Kreise im E-Mail-Verkehr. - APAweb/EPA

In Österreich zieht derzeit eine großangelegte Welle an Phishing-Attacken - das englische Kunstwort setzt sich aus den Begriffen Password und Fishing zusammen und bezeichnet den Versuch von Angreifern Passworte argloser Anwender... APAweb/EPA

Wien. Das Bundeskriminalamt (BK) warnt Yahoo-User vor Phishing-Mails. "Betroffene aus ganz Österreich melden, dass betrügerische E-Mails von Ihren E-Mail-Postfächern an alle Kontakte des Adressbuches verschickt werden", so das BK am Freitag. Die Adressaten werden aufgrund eines angeblichen Notfalles dazu aufgefordert, per "Money Transmitter" Geld zu überweisen.

Werbung

Die Täter schicken in einem ersten Schritt Phishing-Mails an Yahoo-User, die aussehen, als würden sie von Yahoo stammen. Darin werden die Empfänger aufgefordert, einem Link zu folgen und dort Benutzernamen sowie Passwort einzugeben. So kommen die Cyberkriminellen an die Accountdaten und verschicken nun im Namen des Yahoo-Users Mails an alle im Adressbuch gespeicherten Kontakte. Darin ist die Bitte enthalten, den in Not geratenen Absender finanziell zu unterstützen und per "Money Transmitter" Geld zu schicken.

Auf einer Reise bestohlen
Unter anderem wird vorgegeben, auf einer Reise bestohlen worden zu sein und über kein Bargeld mehr zu verfügen. Die versendeten E-Mails entfernen die Betrüger oft aus den gesendeten Objekten, sodass die User der gehackten Accounts nicht die Möglichkeit haben, diesen Betrug nachzuvollziehen.

Laut Bundeskriminalamt sind bisher in Österreich keine Fälle bekanntgeworden, in denen Geld überwiesen wurde.

Das BK gab den Usern eines Yahoo-Accounts einige Tipps:

- Wer ein solches Mail erhalten und seine Daten übersendet hat, sollte sofort das Passwort seines Accounts ändern.

- Wer ein derartiges Notfall-E-Mail erhält, soll versuchen, den Absender - allerdings nicht per Mail - zu kontaktieren und sich den Notfall persönlich bestätigen zu lassen.

- Bei der Passwortgestaltung sollte man nicht das gleiche Kennwort für mehrere Dienste - etwa E-Mail-Konto, Online-Shops und Communitys - verwenden.

- Je länger ein Passwort, desto schwerer ist es zu knacken. Es sollte mindestens acht Zeichen lang sein und aus einer zufälligen Reihenfolge von Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Ein solches könnte leicht erstellt werden, indem sich der Benutzer einen Satz überlegt und von jedem Wort den ersten Buchstaben sowie alle Zahlen und Sonderzeichen verwendet. Ein Beispiel: Der Satz "Ich bin am 1. Jänner 1970 geboren." ergäbe das Passwort Iba1.J1970g.

- Wer sich die zahlreichen Codes schwer merken kann, dem helfen sogenannte Passwort-Safes. Das sind PC-Programme, mit denen sich Geheimzahlen sicher speichern lassen. Der Anwender braucht sich dann nur noch ein Haupt-Passwort zu merken.



Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2012
Dokument erstellt am 2011-11-25 13:26:41
Letzte Änderung am 2011-11-25 13:47:25


Beliebte Inhalte



Der ORF hat sich in der Causa Facebook auch an den Verwaltungsgerichtshof gewandt. Dieser könnte - trotz der Ablehnung durch den VfGH - noch aufschiebende Wirkung gewähren, ansonsten muss der ORF unverzüglich alle Social-Media-Aktivitäten einstellen. - APAweb
  • Nun ist Verwaltungsgerichtshof am Zug, sonst muss der ORF unverzüglich alle Social-Media-Aktivitäten einstellen.
  • weiter

Was verursachte die Panne, die den Auftakt zum Handel mit Facebook-Aktien um eine gute halbe Stunde verzögerte? Die US-Börsenaufsicht hat die Untersuchungen eingeleitet. - APAweb/Reuters/Thomas Hodel
  • Ernüchternder Börsengang von Panne überschattet.
  • Übernahme der Handy-App Karma gemeldet.
  • weiter

Das US-Justizministerium würde erneut Opfer eines Hacker-Angriffs. - Screenshot justice.gov Washington. Zum zweiten Mal in diesem Jahr ist das US-Justizministerium Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Die Behörde räumte am Montag in...weiter

Apple bleibt die wertvollste Marke der Welt. Der US-Technologiekonzern habe seinen Markenwert im vergangenen Jahr noch weiter gesteigert und seinen 2011 erreichten Spitzenplatz verteidigt. - APAweb/Reuters
  • Apple-Boss ist der bestbezahlte Unternehmenschef in den USA.
  • Red Bull mit 10 Milliarden Dollar Markenwert auf Rang 80. Facebook nun Nummer 19.
  • weiter

 Es vereine damit die Vorteile von sozialen Online-Netzwerken und sozialer Suche, die auf der Auswertung von Suchergebnissen von Personen mit ähnlichen Interessen beruht. Hauptzielgruppe des Angebots sind demnach Studenten. - Screenshot: Archiv
  • Bisher stand das Netzwerk nur Informatik- und Designstudenten verschiedener US-Hochschulen offen. Nun könnten es alle Interessierten nutzen.
  • weiter




Werbung




Porträt Emilie Flöge, 1902
Gustav Klimt
Öl auf Leinwand

Vergessenes wurde wiederentdeckt. Im Naturhistorischen Museum freut man sich über die Belebung des Museums durch die Arbeit des Künstlers Daniel Spoerri. (Im Bild: "Austernschabracken-Pferdeskelett-Spießbock-Kümmerer" von Spoerri.) Blick auf das Werk "Sevilla-Series, No. 1, Tapir" des Künstlers Daniel Spoerri im Rahmen der Ausstellung "ein inkompetenter Dialog?" im Naturhistorischen Museum in Wien. Die Ausstellung ist vom 23. Mai bis 17. September 2012 zu sehen. (21. Mai)
Siehe auch: http://bit.ly/JrMvnU

Ein Demonstrant zeigt der berittenen Polizei das Victory Zeichen.  Hunderte Amerikaner gingen am Wochenende auf die Straße, um gegen den NATO-Gipfel in Chicago zu protestieren. Das amerikanische Model Lydia Hearst posiert für die Kamera.

Werbung