• vom 13.05.2012, 16:21 Uhr

Digital-News

Update: 13.05.2012, 16:29 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Nachfrage der institutionellen Investoren doch nicht so zurückhaltend

Facebook-Aktienpreis klettert nach oben



  • Orderbücher sollen am Mittwoch geschlossen werden.

New York. Facebook könnte laut einem US-Bericht den Aktienpreis bei seinem anstehenden Börsengang noch hochschrauben. Das Online-Netzwerk könnte am Dienstag über die aktuelle Spanne von 28 bis 35 Dollar hinausgehen, hieß es beim US-Fernsehsender CNBC am Wochenende. Zuvor hatte die Finanznachrichtenagentur Bloomberg noch von einer schwächeren Nachfrage bei Großinvestoren gesprochen. Es wäre nicht das erste Mal, dass die heißlaufende Gerüchteküche um den Facebook-Börsengang für widersprüchliche Angaben sorgt.

Die CNBC-Quellen behaupten jetzt, auch die Nachfrage der institutionellen Investoren wie Fonds und Anlagefirmen sei in Ordnung. Facebook rechne damit, dass nur die üblichen 10 bis 20 Prozent der platzierten Aktien an Kleinanleger gehen würden. Bloomberg hatte berichtet, das Online-Netzwerk könnte die fehlende Nachfrage seitens der großen Investoren mit Hilfe privater Anleger ausgleichen.

Mit dem aktuell möglichen Höchstpreis würden die Einnahmen der Aktienplatzierung bei 11,8 Milliarden Dollar liegen und das gesamte Unternehmen mit 96 Milliarden Dollar (74 Milliarden Euro) bewertet werden.

Orderbücher sollen am Mittwoch geschlossen werden
Laut CNBC sollen am Mittwoch die Orderbücher geschlossen werden, am Donnerstag werde der endgültige Preis feststehen. Das liegt im Rahmen des bisher erwarteten Zeitplans - mit dem eigentlichen Börsendebüt wird für kommenden Freitag gerechnet.

Facebook hatte am Mittwoch in einer neuen Version des Börsenprospekts eine Schwäche seines bisherigen Geschäftsmodells eingeräumt: Die vielen Nutzer, die von Smartphones und Tablet-Computern auf das weltgrößte Online-Netzwerk zugreifen, bringen vergleichsweise wenig Umsatz. Dabei nutzen inzwischen 488 Millionen der insgesamt 901 Millionen Mitglieder Facebook von mobilen Geräten aus. Diese Warnung habe einige Investoren abgeschreckt, schrieb Bloomberg. Bei der laufenden Werbetour für den Börsengang weise Facebook Analysten auch darauf hin, dass ihre optimistischen Erwartungen zum Umsatzwachstum verfehlt werden könnten, hieß es.




Schlagwörter

Facebook, Soziale Netzwerke

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-13 16:24:25
Letzte Änderung am 2012-05-13 16:29:38


Beliebte Inhalte



Die Nachfolgerin der rund acht Jahre alten Xbox 360 setzt neben dem Spielen verstärkt auf multimediale Unterhaltung und spielt auch das Fernsehprogramm ab. Mit Hilfe einer verbesserten Version der Sprach- und Gestensteuerung Kinect lässt sich die Xbox One in Sekundenschnelle starten. - APAweb/EPA/MICROSOFT
  • Softwarekonzern will mit neuer Spielekonsole endlich die Wohnzimmer erobern.
  • weiter

Die Züge im österreichischen Eisenbahnnetz werden unter zugradar.oebb.at auf einer Landkarte angezeigt. - Screenshot: Archiv
  • Mehr als 4.000 Züge lassen sich täglich "verfolgen"
  • weiter

Die neue Xbox wird  mit deutlich leistungsfähigerem Speicher und Prozessor in die neue Periode gehen. - APAweb/Damian Dovarganes, File/AP/dapd
  • Als sicher gilt, dass die neue Xbox eine verbesserte Version von Kinect nutzen wird.
  • weiter

In der freien Wildbahn kann man sie schon antreffen, jetzt erobern die Angry Birds auch noch die Leinwand. - APAweb / EPA / Merja Ojala
  • Jon Vitti soll das Drehbuch verfassen.
  • weiter

Der US-Onlinehändler Amazon nimmt sich bei der Planung seiner neuen Konzernzentrale in Seattle Gewächshäuser zum Vorbild. - APAweb/REUTERS/Anthony Bolante/Files
  • Mitarbeiter sollen in "natürlicherem, parkähnlichen Umfeld" arbeiten
  • weiter



Werbung




Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Mailands "neubabylonischer" Hauptbahhnhof Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

Werbung