• vom 15.05.2012, 10:16 Uhr

Digital-News

Update: 15.05.2012, 10:19 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (3)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Neue Details zu möglichen Veränderungen bei Notebooks

Apple macht MacBook Pro dünner



  • Geräte sollen zudem Flash-Speicher statt Festplatten bekommen.
  • Präsentation für WWDC, am 11. Juni, geplant.

New York. Apple bereitet für Sommer laut US-Medienberichten die nächste Produktoffensive vor: Die Notebooks der Reihe MacBook Pro sollen demnach dünner werden und Displays mit schärferem Bild bekommen. Das berichteten das Blog "9to5Mac" und die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Montag. Außerdem bekämen die Geräte mit einer Bildschirmdiagonale von 15 Zoll (38 cm) Flash-Speicher statt Festplatten, um die Startzeit zu verkürzen und Strom zu sparen.

  Der Bildschirm solle die gleiche Qualität wie die aktuellen "Retina"-Displays von iPhone und iPad haben. Apple nennt sie so, weil das menschliche Auge auf ihnen in der üblichen Entfernung keine Bildpunkte mehr unterscheiden könne. Auf ein DVD-Laufwerk werde verzichtet, um Platz zu sparen.

 
Details auf der WWDC
Damit würde Apple sein "großes" Notebook etwas näher an das sehr dünne und leichte Modell MacBook Air rücken, das gerade die Hersteller von Windows-Computern mit eigenen ähnlichen Modellen zu kontern versuchen. Apple wolle die neuen Geräte auf seiner Softwareentwickler-Konferenz WWDC vorstellen, die am 11. Juni beginnt.

  Die Macs sind zwar nicht mehr das Rückgrat des Apple-Geschäfts - diese Rolle hat längst das iPhone übernommen. Doch Apple schafft es schon seit Jahren, sich vom Rest der PC-Branche abzukoppeln und den Marktanteil kontinuierlich zu steigern.

  Nach bisherigen Berichten wäre es nur eine von diversen WWDC-Neuheiten. Das "Wall Street Journal" schrieb am Montag, Apple wolle auf Basis seines Speicherdienstes iCloud eine Art Fotoplattform aufbauen, auf der Nutzer leichter Bilder miteinander teilen können. Und schon am Wochenende berichtete das Blog "All Things Digital", der Konzern wolle in der nächsten Version der iPhone- und iPad-Software iOS die von Beginn an verwendeten Google-Karten durch eigene Dienste ersetzen.




Schlagwörter

Apple, Gerüchte, MacBook Pro

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-15 10:18:08
Letzte Änderung am 2012-05-15 10:19:32


Beliebte Inhalte



China hat die USA, Japan und Europa abgehängt. Der schnellste Computer soll in Guangzho seinen Dienst aufnehmen. - APAweb / EPA, Nicolas Armer
  • USA haben vier Rechner unter den Top-Ten.
  • weiter

Nach Facebook und Microsoft gibt nun auch Apple Einblick in die Datenüberwachung der US-Regierung. Zwischen 4000 und 5000 Anfragen von Behörden seien...weiter

Ein erster Schritt wäre es, eher auf in Europa angesiedelte Internetdienste, etwa deutsche E-Mail-Provider, zurückzugreifen...weiter

 Zu den Fragen der deutschen Datenschützer an Google zählt, welche Regeln das Unternehmen bei Glass zum Schutz der Privatsphäre getroffen habe. Die Behörden wollen auch wissen, ob Google das Risiko für die Privatsphäre analysiert habe sowie welche Informationen es mit Glass sammle und mit Dritten teile. - APAweb/EPA/OLE SPATA
  • Zu den Fragen zählt, welche Regeln das Unternehmen bei Glass zum Schutz der Privatsphäre getroffen habe.
  • weiter

Eine Serverfarm von Google: Hier laufen die Daten zusammen. Wie weit der Internetriese diese auch nützen darf, ist derzeit Gegenstand heftiger Debatten in der EU. - epa
  • Die Justizminister der EU ringen um neue Regeln für die Weitergabe von Informationen.
  • weiter

China hat die USA, Japan und Europa abgehängt. Der schnellste Computer soll in Guangzho seinen Dienst aufnehmen. - APAweb / EPA, Nicolas Armer
  • USA haben vier Rechner unter den Top-Ten.
  • weiter

Auch Google soll mit dem amerikanischen Nachrichtendienst kooperieren. - APAweb / AP, Paul Sakuma
  • Konzerne wie Google, Microsoft und Apple nehmen am Programm "PRISM" teil.
  • weiter

Der US- Militärnachrichtendienst NSA beschafft sich die Daten von den wichtigsten Internet-Firmen und schnüffelt angeblich mit Vorliebe Nicht-US-Bürger aus. - APAweb / dpa, Florian Kleinschmidt
  • US-Behörden verschaffen sich legal Internet-Daten.
  • weiter

Max Schrems hat einst Facebook erfolgreich geklagt, im Interview sagt er: "Dass US-Dienste seit langem Einzelzugriff auf solche Daten haben, war schon seit langem bekannt". - apa/Hochmuth
  • Facebook-Rebell Schrems rät den Unternehmen, die IT nicht auszugliedern.
  • weiter

Edward Snowden beherrscht die Schlagzeilen. US-Präsident hat dem liberalen Flügel seiner Partei viel zu erklären, ebenso die großen Internet-Konzerne den Nutzern ihrer Dienste. - APAweb / Reuters / Bobby Yip
  • Internet-Konzerne brauchen dafür die Erlaubnis der US-Regierung.
  • weiter




Werbung




Ein Fahrrad an einer Kreuzung mitten im 9. Bezirk war der etwas ungewöhnliche Rastplatz für ein Bienenvolk.

Guten Tag, Lubango! Der Giraffen-Junge kam am Samstag, 15. Juni, zur Welt. 18.6.2013: Heute herrscht in Österreich wieder Badewetter: Über 35 Grad Celsius werden erwartet.

Kunstraub der anderen Art: Von einer Hauswand  in London ausgemeißelt wurde im Februar das Banksy-Graffitikwerk "Slave Labour". Kurz darauf tauchte es bei einem Auktions-Haus in Miami in Florida wieder auf. Am 2. Juni wiederum wurde es trotz Proteste um 1,1 Millionen Dollar in London versteigert. Das Kulturbild der Woche geht nun für zwei Wochen auf Urlaub und ist am 24.Juni wieder zurück. Ein frömmelnder Heuchler schleicht sich in das Vertrauen eines alten Patriarchen und versucht, sich alles anzueignen, was diesem teuer ist: Frau, Haus und Tochter. Abgespielt hatte sich das Ganze in der Wohnküche eines Landhauses, auf den Brettern des Akademietheaters. Im Bild: Gert Voss (r.) als "Orgon", Edith Clever (m.) als "Dorine" und Adina Vetter als "Marianne".

Werbung