• vom 11.06.2012, 13:13 Uhr

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Update: 11.06.2012, 14:48 Uhr
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Zahlreiche E-Mails veröffentlicht

Anonymous outet Scientology-Sympathisanten



  • Der österreichische Anonymous-Anleger hat den Sekten-Server geknackt.

Lakonisch gab der österreichische Anonymous-Ableger am Wochenende auf Twitter bekannt: "Emails of #Scientology Austria - http://pastebin.com/ByA0DV5R". Unter dieser Webadresse findet man insgesamt 2,8 Gigabyte Mailverkehr der umstrittenen Sekte aus den Jahren 2010 und 2011. Schon 2008 hat Anonymous in einem Video Scientology den Krieg erklärt.

Einzelne Leckerbissen werden von AnonAustria über Twitter veröffentlicht, zuletzt etwa ein Link auf ein Schreiben des Baulöwen Richard Lugner, der Scientology anlässlich der Hundertjahrfeier zum Geburtstag L. Ron Hubbards "auch für die Zukunft alles Gute wünscht".

Es ist offensichtlich das Ziel, Sympathisanten oder Sekten-Mitglieder zu outen, die bis jetzt nicht der umstrittenen Religionsgemeinschaft zugeordnet werden konnten.  Auch die Mail eines Polizei-Offiziers wurde veröffentlicht, der seine "neutrale-positive Meinung" über Scientology bekundete.

AnonAustria begründete die Aktion mit drei Sätzen: "Sie sind böse. Sie sind gefährlich. Jeder muss es wissen."  In Deutschland steht Scientology unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. In den USA hat die Organisation den Status einer steuerbefreiten Religionsgemeinschaft. In Österreich agiert Scientology auf Vereinsbasis.




Schlagwörter

Scientology, Anonymous

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-06-11 13:14:02
Letzte Änderung am 2012-06-11 14:48:59


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