• vom 12.07.2012, 14:01 Uhr

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Update: 12.07.2012, 16:58 Uhr
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Energie, Verkehr und Informationstechnologie vereint

EU: Städte sollen intelligenter werden



Die Europäische Kommission gibt die Gründung der europäischen Innovationspartnerschaft für intelligente Städte und Gemeinschaften bekannt.

Die Europäische Kommission gibt die Gründung der europäischen Innovationspartnerschaft für intelligente Städte und Gemeinschaften bekannt.APAweb/EPA/Boris Rössler Die Europäische Kommission gibt die Gründung der europäischen Innovationspartnerschaft für intelligente Städte und Gemeinschaften bekannt.APAweb/EPA/Boris Rössler

Brüssel. (weg) In Europa leben derzeit 68 Prozent der Menschen in städtischen Gebieten – der Prozentsatz dürfte durch die fortschreitende Verstädterung Europas in Zukunft noch weiter ansteigen. Betrachtet man diese Zahlen wird es offensichtlich, dass es Initiativen der EU bedarf, europäische Städte zu intelligenten, effektiveren und nachhaltigen Lebensräumen zu entwickeln: Diese Woche wurde die Gründung einer Europäischen Innovationspartnerschaft (EIP) für intelligente Städte und Gemeinschaften bekanntgegeben.

Im vorigen Jahr wurde bereits eine gleichnamige IEP ("Smart Cities and Communities - SCC) gegründet, die in den Bereichen Energie und Verkehr Projekte förderte. Dieses Jahr soll die Initiative zusätzlich die Bereiche der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) umspannen.

Innovation als Hauptmotor

In der Mitteilung der EU-Kommission heißt es, dass intelligente urbane Technologien einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung europäischer Städte leisten können. Aus diesem Grund werden Forschungsressourcen aus den Bereichen der Energie, dem Verkehr und der IKT zusammengelegt und auf eine begrenzte Anzahl von Projekten konzentriert. Dabei wird besonders auf Innovation, Zusammenarbeit zwischen europäischen Städten und auf Realisierbarkeit geachtet. Ab 2013 werden Projekte gefördert, die durch eine Verbindung der drei Bereiche bestimmte Problematiken der zunehmenden Urbanisierung meistern können. Dafür sind allein 2013 EU-Mittel in Höhe von 365 Millionen Euro für Demonstrationsprojekte zu solchen technischen Lösungen vorgesehen.

Grüner, besser, intelligenter

EU-Kommissarin Neelie Kroes führt in ihrem Blog auf, welche Bedingungen eine Stadt für sie erfüllen muss, um sich als "intelligent" betiteln zu dürfen. Sie fordert, "IKT einzusetzen, um das Leben besser und grüner zu machen."Diesbezüglich zählt sie simple Beispiele auf, wie eingesetzte Smartphone-Apps, die dem Nutzer in Echtzeit Fahrpläne des öffentlichen Verkehrs anzeigen oder Mülleimer, die die zuständigen Stellen informieren, wenn sie geleert werden müssen. Das soll veranschaulichen, dass intelligent nicht immer zugleich komplex heißen muss.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-07-12 14:10:37
Letzte Änderung am 2012-07-12 16:58:00


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