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Update: 29.07.2012, 21:08 Uhr
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Einsame Männer in der IT-Branche

Microsoft entschuldigt sich für "Dicke Möpse"-Code



  • Programmierer fand eingebaute Codezeile, die sich auf die Oberweite von Frauen bezieht.

Dicke Möpse. Ein Schelm wer böses denkt, oder aber ein Programmierer. - APAweb

Dicke Möpse. Ein Schelm wer böses denkt, oder aber ein Programmierer. APAweb

Männer, die viel zu lange vor ihrem PC sitzen, sind entweder Programmierer, IT-Verantwortliche, Gamer, Online-Porno-Konsumenten oder sehr, sehr einsam. Problematisch wird es manchmal aber erst, wenn sich diese Faktoren mischen. So geschehen beim US-Konzern Microsoft. Dort hat ein Programmierer eine "witzige" Codezeile in einem Programm eingebaut. Diese tauchte nun auf und prompt musste sich Microsoft wegen des schlechten sexistischen Gags entschuldigen.

"Big Boobs" im Software-Code
Der Programmierer Paolo Bonzini entdeckte ein kleines Codeschnippsel in Microsofts Hyper-V – einem Virtualisierungs-Server – und postete es im inoffiziellen Linux-Forumblog. Der "Witz" lautete "B16B00B5." Diese als Leetspeak bezeichnete Kombination - dabei werden Buchstaben durch ähnlich aussehende Ziffern ersetzt - ergibt in Reinschrift "Big Boobs." Übersetzt wohl am ehesten als "dicke Möpse" wiederzugeben.

Die Grenze zwischen Dummheit, kindischem Humor und Sexismus sind im IT-Bereich eher verschwimmend, behaupten böse Zungen. Auch wenn die Mär vom Geek im dunklen Hinterzimmer in der Realität nur mehr selten in Erscheinung tritt. Dennoch oder gerade deshlab hat sich Microsoft kurz nach Bekanntwerden dieser Codezeile offiziell entschudligt. Über personelle Konsequenzen und interne Diskussionen wurde nichts bekannt. Aber nach Geo-Caching dürfte es nun bald ein weiteres Hobby für Nerds geben - finde schmuzige Codezeilen in Software.




Schlagwörter

Code, Big Boobs, Microsoft

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-07-29 13:32:38
Letzte Änderung am 2012-07-29 21:08:21


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