• vom 22.08.2012, 12:19 Uhr

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Update: 22.08.2012, 12:27 Uhr
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Experten: Arbeitsbedingungen bei Foxconn wurden besser

Apple-Zulieferer achtet etwas mehr auf seine Mitarbeiter



  • Nach einer Serie von Selbstmorden und harscher internationaler Kritik wird nun weniger ausgebeutet.
  • Beschäftigte müssen jetzt weniger als 60 Stunden pro Woche arbeiten.

Nach harscher Kritik hat der Apple-Zulieferer Foxconn die Arbeitsbedingungen in seinen Fabriken in China nach Angaben von Arbeitsrechtsexperten verbessert. Neue Prüfungen hätten ergeben, dass Foxconn zugesagte Änderungen tatsächlich umgesetzt habe und sogar vor seinem Plan liege, teilte die Nichtregierungsorganisation Fair Labor Association am Dienstag in den USA mit. - APAweb/EPA/XUAN HUI

Nach harscher Kritik hat der Apple-Zulieferer Foxconn die Arbeitsbedingungen in seinen Fabriken in China nach Angaben von Arbeitsrechtsexperten verbessert. Neue Prüfungen hätten ergeben, dass Foxconn zugesagte Änderungen tatsächlich umgesetzt habe und sogar vor seinem Plan liege, teilte die Nichtregierungsorganisation Fair Labor Association am Dienstag in den USA mit. APAweb/EPA/XUAN HUI

New York. Andere Länder, andere (arbeitsrechtliche) Sitten. Mit dieser Begründung wird seit Jahrzehnten in chinesischen Fabriken gearbeitet. Rechte von Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmern existieren meist - wenn überhaupt - nur auf dem Papier. In vielen Fällen werden die Konsumenten davon auch gar Nichts erfahren oder wollen es auch gar nicht wissen. In wenigen Fällen werden drastische Fehlentwicklungen publik und ganz selten ändert sich auch wirklich etwas.


Nach harscher Kritik hat der Apple-Zulieferer Foxconn die Arbeitsbedingungen in seinen Fabriken in China nach Angaben von Arbeitsrechtsexperten verbessert. Neue Prüfungen hätten ergeben, dass Foxconn zugesagte Änderungen tatsächlich umgesetzt habe und sogar vor seinem Plan liege, teilte die Nichtregierungsorganisation Fair Labor Association am Dienstag in den USA mit. Der weltweit größte Elektronikkonzern, der unter anderem auch für Dell und HP arbeitet,  senkte demnach unter anderem die Arbeitszeit seiner Beschäftigten.


Eine Selbstmord-Serie sorgte für harsche Kritik
Foxconn stand nach einer Reihe von Selbstmorden in seinen Werke in China seit 2010 in der Kritik. Der Konzern fertigt viele Produkte für Apple sowie für eine ganze Reihe anderer großer westlicher Marken. Im Februar und März hatten Experten der FLA mit Einverständnis von Apple die Arbeitsbedingungen bei Foxconn in China untersucht und dabei nach eigenen Angaben 35.000 Beschäftigte befragt. Die Organisation monierte daraufhin unter anderem zu lange Arbeitszeiten sowie eine mangelnden Gesundheitsschutz. Foxconn lobte Besserung.

Im Juni und Juli besuchten die FLA-Experten erneut Foxconn-Fabriken in China. "Unsere Überprüfung hat bestätigt, dass die notwendigen Veränderungen, unter anderem Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen, unternommen worden sind", erklärte die Organisation. Unter anderem sei die Arbeitszeit der Beschäftigten auf unter 60 Stunden pro Woche gesenkt worden. Bis Juli 2013 sollen demnach die gesetzlichen Vorgabe in China eingehalten werden: maximal 40 Wochenstunden zuzüglich neun Überstunden pro Woche.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-22 12:23:56
Letzte Änderung am 2012-08-22 12:27:23


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