Wien. Hutchison 3G wird sein Netz für virtuelle Mobilfunkbetreiber öffnen. Das kündigte das Unternehmen als Teil eines Lösungsangebotes an die EU-Kommission, die wettbewerbsrechtliche Bedenken zur Fusion von 3 und Orange hat, an. Die Übernahme des heimischen Konkurrenten, die von der Zustimmung aus Brüssel abhängt, soll so gelingen.
3 gibt per Aussendung zu verstehen, dass man sich grundsätzlich auf ein Modell mit der EU-Kommission geeinigt habe, das nun am Markt getestet werden soll. Bestandteil dieses Modells ist ein Referenz-Offert, das auf der Webseite des Unternehmens virtuellen Mobilfunkbetreibern gemacht werden soll, um diesen einen "umfassenden Zugang" zum eigenen Netz zu eröffnen. Zeitgleich mit dem Zusammenschluss mit Orange soll eine Vereinbarung mit einem dieser virtuellen Anbieter erfolgen, mit dem bereits ein Vorvertrag unterzeichnet wurde.
Per Aussendung lässt 3 wissen, dass das angekündigte Angebot möglichen Interessenten eine attraktive und flexible Tarifgestaltung erlaubt, sodass weitere virtuelle Mobilfunkbetreiber auf Basis derartiger Vereinbarungen in den österreichischen Markt einsteigen könnten.
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