• vom 06.09.2012, 12:33 Uhr

Digital-News

Update: 06.09.2012, 12:44 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (8)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Fremdes Gerät bei Präsentation des Smartphone-Flaggschiffes eingesetzt

Nokia leistet sich peinlichen Fehler



  • Bildstabilisator einer Profi-Kamera musste für Smartphone-System OIS herhalten.

Nokia will mit den neuen Smartphone-Modellen durchstarten - macht aber bereits bei der Präsentation der Lumia-Flaggschiffe einen Fehler. - APAweb/dpa/Daniel Schnettler

Nokia will mit den neuen Smartphone-Modellen durchstarten - macht aber bereits bei der Präsentation der Lumia-Flaggschiffe einen Fehler. APAweb/dpa/Daniel Schnettler

Helsinki. Nokia schmückte sich mit fremden Federn: Bei einer Video-Präsentation für das neue Smartphone-Flaggschiffes Lumia 920 kam  das Gerät eines Konkurrenzanbieterns zum Einsatz - um die Stärken der vermeintlichen Nokia-Kamera zu dokumentieren. Das finnische Unternehmen hat sich bereits für den Lapsus entschuldigt.

Der auf YouTube hochgeladene Spot soll die Qualität des Bildstabilisators OIS bei dem neuen Lumia 920 zeigen. Der Spot wurde allerdings nicht mit dem neuen Smartphone, sondern einer professionellen Kamera gedreht.

Verwirrende Präsentation
Man habe die Vorteile des optischen Bildstabilisators demonstrieren wollen und ein Video produziert, dass eine Simulation der Aufnahmen mit OIS zeige. Man hätte das erklären müssen, schrieb Unternehmenssprecherin Heidi Lemmetyinen im Nokia-Blog. "Das wurde nicht mit einem Lumia 920 gedreht. Zumindest noch nicht. Wir entschuldigen uns für die Verwirrung, die wir verursacht haben."

Am Mittwoch stellte der finnische Handykonzern zwei neue Lumia-Handys mit dem kommenden Betriebssystem Windows Phone 8 vor. Mit den neuen Handys will der einstige Platzhirsch im profitablen Smartphone-Segment von Apple und Samsung Marktanteile zurückerobern. Hier hatte Nokia in den letzten Jahren ernsthafte Probleme. Während der Markt wuchs, ging Nokias Smartphone Absatz zurück.

Mit den neuen Handys wolle Nokia natürlich seine Rentabilität stärken, sagte Nokia-Chef Stephen Elop am Mittwoch. Aber man müsse bedenken, dass Nokias Geschäftsbetrieb nicht allein von Smartphones abhängig sei. Nokia sei in der letzten Zeit mit den mittelpreisigen Asha-Modellen erfolgreich gewesen, so Elop.




Schlagwörter

Mobilfunk, Nokia

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-06 12:34:45
Letzte Änderung am 2012-09-06 12:44:18


Beliebte Inhalte



Typische Blogs auf Tumblr: Herzige Tiere, Selbstdarstellungen und tiefsinnige Sprüche.  Der Aufsichtsrat des US-Internetkonzerns Yahoo hat nach einem Pressebericht grünes Licht für die Übernahme der Blogging-Plattform Tumblr gegeben...weiter

Sensible Infrastrukturen müssen adäquat geschützt werden, auch in Österreich. - APAweb/Jana Pape/dpa
  • Neues Kompetenzzentrum bis Sommer sowie entsprechende StGB-Novelle für entsprechende Attacken geplant.
  • weiter

Der US-Internetgigant Google will mit einem eigenen Musik-Abo-Dienst den Computer- und Unterhaltungselektronikkonzern Apple  angreifen. - APAweb/REUTERS/Mark Blinch San Francisco. Die Schlacht um die Internetkunden wird um eine Facette reicher und auch härter. Die Protagonisten der Auseinandersetzung - Apple und...weiter

Wandern mit dem Handy macht endlich Sinn - auch abseits von Notfällen. - APAweb/EPA/YAHYA ARHAB
  • Wandernadel kann nun auch digital erworben werden
  • weiter

Mit Facebook Home sind alle Freunde immer dabei. - APAweb / Reuters / Dado Ruvic
  • Erster Meilenstein für die App "Facebook Home".
  • weiter

"Das war ein krimineller Akt, wir verfolgen das mit aller Härte", sagte Cernko. - APAweb/REUTERS/ Dominic Ebenbichler
  • Cernko: Online-Transaktionsprotokolle betroffen, doch zu keiner Zeit Zugriff auf Kundenkonten.
  • weiter



Werbung




Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

20.5.2013: Ein tibetischer Mönch hält ein Schild neben einem Plakat, das Gedhun Choekyi Nyima, den elften Penchen Lama zeigt, der vom Dalai Lama anerkannt wird. Noch herrscht auf der Croisette vor dem Palais des Festivals in Cannes die Ruhe vor dem Sturm.

Werbung