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Update: 07.09.2012, 08:35 Uhr
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Verhandlungen mit Labels wurden aufgenommen

Apple liebäugelt mit Web-Radio



  • Neuer Dienst soll über Werbeeinnahmen finanziert werden.

Apple will die Führungsposition im Musikbereich absichern. Ein Internetradio soll die Kunden binden.

Apple will die Führungsposition im Musikbereich absichern. Ein Internetradio soll die Kunden binden.APAweb / Reuters, Lee Jae-Won Apple will die Führungsposition im Musikbereich absichern. Ein Internetradio soll die Kunden binden.APAweb / Reuters, Lee Jae-Won

New York. Apple arbeitet laut einem Zeitungsbericht an einem Internet-Radio, um seine starke Rolle im Musikgeschäft gegen neue Rivalen zu verteidigen. Es gehe um einen Dienst, bei dem kostenlos ein an den Musikgeschmack des Nutzers angepasstes Programm abgespielt wird, berichtete das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf informierte Personen. Apple habe allerdings erst vor kurzem Gespräche mit der Musikindustrie über entsprechende Rechte aufgenommen und es könnten noch Monate vergehen, bis ein solches Angebot startet.

Apple ist mit seiner iTunes-Plattform zum weltgrößten Musik-Verkäufer geworden. Allerdings ist inzwischen immer mehr das Streaming auf dem Vormarsch, bei dem die Musik nicht mehr heruntergeladen, sondern direkt aus dem Internet abgespielt wird. Dabei gibt es zum einen Abo-Dienste wie Spotify oder Rdio, bei denen für eine Monatsgebühr uneingeschränkt Musik gehört werden kann. Einen solchen Dienst habe Apple ebenfalls erwogen, aber die Idee verworfen, schrieb die Zeitung.

Ein weiteres Modell sind kostenlose Internet-Radios wie Pandora, bei denen der Nutzer einer Playlist folgen muss anstelle die Lieder selber auszusuchen. Bei dem Apple-Dienst solle wie bei Pandora Werbung zur Musik angezeigt werden, hieß es. Er solle auf Apple-Geräten wie iPhones und iPads sowie möglicherweise auch auf Windows-PCs laufen

Lizenzgebühren als Problem

Apple habe bereits vor geraumer Zeit den Start eines solchen Angebots erwogen, damit die Nutzer mehr neue Musik kennenlernen. Allerdings habe die Höhe der Lizenzforderungen der Musikkonzerne den iPhone-Anbieter damals umgestimmt, schrieb die Zeitung. Die Lizenzgebühren gelten auch als das größte Problem von Pandora, weil sie einen großen Teil der Werbeeinnahmen verschlingen.




Schlagwörter

Internet-Radio, Apple

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-07 08:31:04
Letzte Änderung am 2012-09-07 08:35:17


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