• vom 20.09.2012, 14:54 Uhr

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Update: 20.09.2012, 15:00 Uhr
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Grund: Jüngste glaubwürdige Geheimdienstinformationen

Sicherheitsgruppe warnt US-Finanzbranche vor Cyber-Angriffen



  • Der Warnung vorausgegangen waren bislang ungeklärte Probleme mit der Erreichbarkeit der Internetseiten der Bank of America sowie von JPMorgan Chase.

Der Warnung vorausgegangen waren bislang ungeklärte Probleme mit der Erreichbarkeit der Internetseiten der Bank of America sowie von JPMorgan Chase. Zuvor wiederum war im Internet eine Drohung aufgetaucht, die sich gegen genau diese beiden Banken richtete: Ein Cyber-Angriff auf die Institute sei ein erster Schritt in einer Kampagne gegen US-Unternehmen. - APAweb/EPA/MICHAEL NELSON

Der Warnung vorausgegangen waren bislang ungeklärte Probleme mit der Erreichbarkeit der Internetseiten der Bank of America sowie von JPMorgan Chase. Zuvor wiederum war im Internet eine Drohung aufgetaucht, die sich gegen genau diese beiden Banken richtete: Ein Cyber-Angriff auf die Institute sei ein erster Schritt in einer Kampagne gegen US-Unternehmen. APAweb/EPA/MICHAEL NELSON

New York. Ein Sicherheitsdienstleister der US-Finanzbrache hat seine Mitglieder eindringlich vor Cyber-Angriffen gewarnt. Die Gruppe FS-Isac erhöhte am Mittwoch ihre Warnstufe und schätzt die Gefahr für Angriffe auf Netzwerke und Internetseiten ihrer Mitglieder nun als "hoch" ein. Als Grund für diese Maßnahme verwiesen die Experten auf "jüngste glaubwürdige Geheimdienstinformationen bezüglich der Gefahr von Cyber-Angriffen". Die Gruppe selbst konnte für weitere Ausführungen nicht erreicht werden. Auch vom US-Heimatschutzministerium lag keine Stellungnahme vor.

FS-Isac wies in der Warnung auch auf Sicherheitsgefahren durch den Web-Browser Internet Explorer von Microsoft  hin, die diese Woche bekannt wurden. Der Softwareriese will bald ein Update herausgeben, um die Lücke zu beheben. Deutsche Behörden haben vor der Nutzung des Browsers bis dahin gewarnt.

Ungeklärte Probleme
Die in Reston im US-Bundesstaat Virginia ansässige Gruppe kümmert sich um Sicherheitsbelange ihrer Mitglieder und gehört den Firmen. Zu denen zählen rund ein Dutzend US-Banken wie die Bank of America und JPMorgan Chase sowie Versicherer, darunter American International Group.

Der Warnung vorausgegangen waren bislang ungeklärte Probleme mit der Erreichbarkeit der Internetseiten der Bank of America sowie von JPMorgan Chase. Zuvor wiederum war im Internet eine Drohung aufgetaucht, die sich gegen genau diese beiden Banken richtete: Ein Cyber-Angriff auf die Institute sei ein erster Schritt in einer Kampagne gegen US-Unternehmen, hieß es darin. Sie würden so lange weitergehen, bis der Mohammed-Film, der weltweit zu Protesten geführt hatte, aus dem Internet gelöscht sei. Wer die Warnung gepostet hat, ist unklar. Auch ein Zusammenhang mit den dann auftretenden Problemen bei den beiden genannten Banken war nicht gesichert.

Ein Sicherheitsexperte außerhalb der FS-Isac, der mit den Vorgängen vertraut war, sagte, die Angriffe auf die Banken seien "massiv" gewesen. Ein Sprecher der Bank von America sagte, am Mittwoch habe es keine Probleme mehr mit der Internetseite geben. Die Störungen ereigneten sich am Dienstag. Die Seite von JPMorgan Chase war im Laufe des Mittwochs zweitweise für einige Kunden nicht erreichbar gewesen. 




Schlagwörter

Cyber-Angriffe, FS-Isac

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-20 14:56:35
Letzte Änderung am 2012-09-20 15:00:20


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