• vom 08.05.2017, 10:18 Uhr

Digital-News

Update: 08.05.2017, 10:58 Uhr

Republica Berlin

Liebe, Hass und Daten




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Von Gregor Kucera aus Berlin

  • In Berlin wird auf der Republica wieder über aktuelle Themen der Netzkultur und Netzpolitik diskutiert.

"In Zeiten, in denen Buzzwords wie Hatespeech und Fake-News das Netz zu dominieren scheinen, möchte die re:publica mit dem Motto "Love Out Loud!" ein Zeichen für Engagement und Emanzipation in der digitalen Gesellschaft setzen."

"In Zeiten, in denen Buzzwords wie Hatespeech und Fake-News das Netz zu dominieren scheinen, möchte die re:publica mit dem Motto "Love Out Loud!" ein Zeichen für Engagement und Emanzipation in der digitalen Gesellschaft setzen."© re:publica/Gregor Fischer "In Zeiten, in denen Buzzwords wie Hatespeech und Fake-News das Netz zu dominieren scheinen, möchte die re:publica mit dem Motto "Love Out Loud!" ein Zeichen für Engagement und Emanzipation in der digitalen Gesellschaft setzen."© re:publica/Gregor Fischer

Unter dem Motto "Love Out Loud!" startet in Berlin die 11. Republica. Mehr als 900 Sprecherinnen und Sprecher auf 20 Bühnen diskutieren dabei die zentralen Fragen der vernetzten Gesellschaft: Netzpolitik, digitale Bürgerrechte und der Kampf für ein freies, offenes Internet sind wichtige Anliegen der Konferenz.

"In Zeiten, in denen Buzzwords wie Hatespeech und Fake-News das Netz zu dominieren scheinen, möchte die re:publica mit dem Motto "Love Out Loud!" ein Zeichen für Engagement und Emanzipation in der digitalen Gesellschaft setzen", so die offizielle Pressemitteilung.

Das Motto soll dabei ein klares Signal setzen, so die Programmleiterin der Republica, Alexandra Wolf: "Wir lassen uns nicht unterkriegen und die Laune verderben. Optimistisch sein und eine Vision zu verfolgen, ist besonders wichtig, wenn es darum geht, gemeinsam die Zukunft zu gestalten."

Hass und Fake

Zentrale Fragen - wie man etwa mit Hass-Postings und Fake-News umgehen soll, werden dabei ebenso behandelt, wie die kommende EU-Datenschutzverordnung oder die Dauerbrenner virtuelle Realität (VR) und Drohnen. Ein wesentlicher Aspekt liegt dabei auch auf Bots und dem Datensammelwahn. Die Bürgerrechte dürfen dabei nicht aus den Augen verloren werden.

Wie kann man als Teil der digitalen Zivilgesellschaft gegen gefälschte Nachrichten oder Filterblasen agieren, auftreten und ein Statement abgeben? Wie werden direkte Demokratie, Blockchain und Digitalisierung das Leben verändern? Nicht nur digital, sondern auch in der realen Welt.

Mit dem Motto "Love Out loud!" setzt die Republica ein Zeichen für Engagement und Emanzipation in der digitalen Gesellschaft. Die #rp17 widmet dem Thema deshalb einen eigenen Konferenztrack, auf dem von Lobeshymnen bis hin zu nüchtern-wissenschaftlichen Betrachtungen von Bindung in Zeiten des Internets alles dabei ist. So reflektiert Carolin Emcke über Liebe und Empathie, Friedemann Karig nimmt die Teilnehmenden mit auf eine Tour d’Amour und Margarete Stokowski widmet sich gemeinsam mit Eva von Redecker der Organisation anonymer Liebe, Solidarität.

Science:fiction

In dem Track "science:fiction" betrachten ExpertInnen die Schnittstelle zwischen technischer Innovation und Kultur und Gesellschaft und wie beide Seiten sich gegenseitig vorantreiben. Dazu werden unter anderem die US-amerikanische Roboterexpertin Lisa Winter, die ihren Kampfroboter Lady Bug mitbringt und Joanne Pransky, die von der ersten Roboter-Psychiaterin interviewt wird, neue Einblicke und Diskussionsansätze bieten.

Zeitgleich findet auch die eine Media Convention statt, bei der es um die zukünftigen Technologien und Innovationen gehen wird, die Medien maßgeblich beeinflussen oder von diesen in naher Zukunft genutzt werden.

Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche österreichische TeilnehmerInnen vor Ort: so etwa Ingrid Brodnig oder auch das Duo Maschek, die mit einem speziellen Programm unterhalten wollen.

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-05-08 01:35:58
Letzte ─nderung am 2017-05-08 10:58:59



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