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Update: 13.09.2017, 12:41 Uhr

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Apples neuester Streich




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Von Gregor Kucera

  • Der US-Konzern präsentierte nicht nur das iPhone X und das neue iPhone 8, sondern auch einige weitere Innovationen.

Das neue Apple Highend-Smartphone iPhone X. - © APAweb, AP, Marcio Jose Sanchez

Das neue Apple Highend-Smartphone iPhone X. © APAweb, AP, Marcio Jose Sanchez

Zehn Jahre nachdem Steve Jobs das erste iPhone vorstellte, präsentierte Apple CEO Tim Cook das neue iPhone 8.

Zehn Jahre nachdem Steve Jobs das erste iPhone vorstellte, präsentierte Apple CEO Tim Cook das neue iPhone 8.© APAweb/AP, Marcio Jose Sanchez Zehn Jahre nachdem Steve Jobs das erste iPhone vorstellte, präsentierte Apple CEO Tim Cook das neue iPhone 8.© APAweb/AP, Marcio Jose Sanchez

Cupertino. Apple hat zum zehnjährigen Jubiläum nicht nur ein neues iPhone 8, sondern auch ein weiteres Highend-Smartphone vorgestellt - das iPhone X.

Das neue iPhone 8 wird ab 699 Dollar im September in den Handel kommen, das iPhone 8 Plus um 799 Dollar in der kleinsten Konfiguration. Das Luxusgerät X ist erst ab November ab 1149 Euro erhältlich.

Apple hat zwei neue Modelle seines iPhones vorgestellt. Die Oberfläche der iPhones 8 und 8 Plus ist sowohl auf der Vorder- als auch der Rückseite komplett aus Glas. Außerdem arbeiten die neuen Geräte schneller als die Vorgängermodelle, wie Apple-Manager Phil Schiller bei der Präsentation am Dienstag am neuen Firmenhauptquartier im kalifornischen Cupertino erläuterte.

Die neuen Modelle stellten einen "einen gewaltigen Schritt nach vorn" dar, sagte Apple-Chef Tim Cook. Der High-Tech-Konzern feiert den zehnten Jahrestag der Markteinführung des iPhones, das die Welt der Telekommmunikation revolutionierte. Außerdem stellte das Unternehmen auch eine neue Version seiner internetfähigen Armbanduhr, der Apple Watch, vor.

Apple stellte radikal erneuertes iPhone X vor

Apple geht ins bevorstehende Weihnachtsgeschäft mit der größten iPhone-Erneuerung seit drei Jahren. Der Konzern stellte am Dienstag das neue Modell iPhone X vor. Bei ihm füllt der Bildschirm den Großteil der Frontseite aus und der Fingerabdruck-Scanner wurde durch Gesichtserkennung abgelöst.

Damit findet ein Bildschirm mit einer Diagonale von 5,8 Zoll - mehr als beim aktuellen Plus-Modell - in einem Gehäuse Platz, dass nur unwesentlich größer ist als das aktuelle "kleine" iPhone 7. Auch andere Smartphone-Anbieter setzen darauf, möglichst ohne Bildschirmränder auszukommen. Designs in diese Richtung stellten unter anderem der chinesische Smartphone-Aufsteiger Xiaomi, Weltmarktführer Samsung und das Start-up Essential von Android-Erfinder Andy Rubin vor.

Mit dem größeren Display ist kein Platz mehr für den gewohnten Home-Button, mit dem man aus jeder Anwendung in das Hauptmenü mit den App-Symbolen zurückkehren konnte. Für diese Funktion wischt man jetzt stattdessen mit dem Bildschirm vom unteren Bildschirmrand hoch.

Die Gesichtserkennung Face ID ist mit mehreren verschiedenen Sensoren dreidimensional, damit die Technologie nicht etwa mit einem Foto ausgetrickst werden kann. Die Software passe sich auch an Veränderungen an - etwa wenn der Nutzer sich einen Bart wachsen lasse, sagte Marketingchef Phil Schiller bei der Präsentation im neuen Hauptquartier in Cupertino.

Die Gesichtserkennung ersetzt den Fingerabdruck-Scanner nicht nur zur Entsperrung der Telefone, sondern unter anderem auch für das Bezahlsystem Apple Pay. Im Namen des Telefons steht X für 10, nicht für den Buchstaben.

Zudem gibt es eine Weiterentwicklung der iPhones im bisherigen Format - die Modelle iPhone 8 und 8 Plus in den beiden Größen mit bisherigen Abmessungen. Sie bleiben äußerlich weitgehend beim gleichen Design, bekamen aber unter anderem wie gewohnt deutlich leistungsfähigere Chips und Kameras.


Apple spendiert seiner Computer-Uhr einen Mobilfunk-Anschluss

Apple macht seine Computer-Uhr mit einem Mobilfunk-Anschluss unabhängiger vom iPhone. Die dritte Generation des vor rund zweieinhalb Jahren gestarteten Geräts kann nun direkt ins LTE-Datennetz gehen. "Das war unsere Vision von Anfang an", sagte Apple-Manager Jeff Williams am Dienstag. Dabei soll man auch auf der Uhr unter der Telefonnummer des Handys erreichbar sein.

Dabei sei die zusätzliche Technik im Gehäuse mit unveränderter Größe untergebracht worden, betonte Williams. Dafür seien zum Beispiel die Antennen direkt ins Display integriert worden. Eine umprogrammierbare SIM-Karte für den Mobilfunk-Anschluss wurde fest im Gerät verbaut. Williams demonstrierte die Funktion mit einem Anruf auf der Uhr einer Mitarbeiterin, die gerade mitten auf einem See paddelte.

Die Apple Watch war seit dem Start im Frühjahr 2015 die bestverkaufte Computer-Uhr. Jetzt sei sie auch die Nummer eins unter den Uhrenmarken insgesamt, sagte Apple-Chef Tim Cook. Offen blieb dabei, ob nach Stückzahlen, oder - wahrscheinlicher - nach Umsatz. Der Konzern nennt weiterhin keine Verkaufszahlen. Cook sagte lediglich, dass im vergangenen Quartal der Absatz im Jahresvergleich um 50 Prozent gestiegen sei.

Die Apple Watch wird zudem mehr Informationen zum Puls anzeigen und die Nutzer warnen, wenn der Herzschlag zu schnell ist. Daten des Geräts sollen zudem im Rahmen einer Studie helfen, Herzrhythmus-Störungen zu erkennen.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-09-12 19:27:13
Letzte ńnderung am 2017-09-13 12:41:53



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