• vom 04.05.2016, 09:41 Uhr

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Update: 04.05.2016, 10:50 Uhr

Demenzforschung

Spielen und damit Gutes tun




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Von Gregor Kucera

  • Mit "Sea Hero Quest" für iOS und Android können SpielerInnen die Demenzforschung unterstützen.

Max Scott-Glade (Game Deisgner und Co-Founder Glitchers), Hans-Christian Schwingen (Markenchef Deutsche Telekom) und Prof. Michael Hornberger (Professor für Demenzforschung (University of East Anglia) geben den Launch des mobilen Spiels "Sea Hero Quest" bekannt. - © Foto: Deutsche Telekom

Max Scott-Glade (Game Deisgner und Co-Founder Glitchers), Hans-Christian Schwingen (Markenchef Deutsche Telekom) und Prof. Michael Hornberger (Professor für Demenzforschung (University of East Anglia) geben den Launch des mobilen Spiels "Sea Hero Quest" bekannt. © Foto: Deutsche Telekom

Berlin. "Serious Games", auch bekannt als "Good Games", sind Spiele für Konsolen, PC oder Smartphone, die sich spielerisch entweder einem speziellen Thema widmen beziehungsweise dieses als Fokus haben, oder aber einen guten Zweck dienen.

Die Deutsche Telekom hat auf der re:publica in Berlin nun mit "Sea Hero Quest" ein Smartphone-Spiel vorgestellt, mit dem SpielerInnen die Demenzforschung unterstützen können. Nach dem Motto "Spielen und Gutes tun" soll mit Hilfe des Spiels die Grundlagenforschung für Demenz einen großen Schritt vorwärts gebracht werden.

Große Herausforderung

Demenz ist eine der größten medizinischen Herausforderungen unserer Zeit und Gesellschaft. Weltweit leben knapp 50 Millionen Menschen mit dieser Krankheit. Bis 2050 sollen es rund 135 Millionen Betroffene sein. Umso wichtiger ist es daher, einen Durchbruch bei der Prävention und Therapie zu erzielen.

 Bei "Sea Hero Quest" werden Wissenschaftern anonymisierte Spiel-Daten der SpielerInnen über deren Navigationsverhalten und die räumliche Orientierung zur Verfügung gestellt. Eine Einschränkung der räumlichen Orientierung ist bei vielen Demenzkranken ein frühes und alltagsrelevantes Symptom. Zwar liegen Forschern weltweit Daten zu erkrnakten Personen vor, nicht aber von gesunden. Die Datenanalyse der SpielerInnen soll hier eine Lücke schießen.



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Dokument erstellt am 2016-05-04 00:46:36
Letzte ─nderung am 2016-05-04 10:50:56



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