
Das iPhone oder den iPod als Soundlieferanten für eine Party zu verwenden, ist naheliegend. Allerdings ist iTunes dafür nicht vorbereitet. Der DJ Mixer erfüllt viele, aber nicht alle Wünsche.
Mit den Bordmitteln des iPhone kann man nicht einmal gepflegt Crossfaden, da es brav ein Stück nach dem anderen wiedergibt. An komplexere Aufgaben wie das Hin- und Herswitchen zwischen Stücken ist gar nicht zu denken.
Hier kommt der DJ Mixer ins Spiel: Vertrieben wird er nach dem Prinzip der Einstiegsdroge, da die Grundversion kostenlos ist. Damit lassen sich freilich nur ein paar obskure Musikstücke bearbeiten.
Die Funktionen überzeugen allerdings: Scratching, manuelle Beat-Anpassung und Crossfading stehen schon in der analogen Ansicht zur Verfügung.
In der Pro Ansicht kann man die Beats automatisch angleichen (Sync), die Tonhöhe erhöhen und erniedrigen (Pitch). Besonders beeindruckend ist das Anlegen von Loops, die man auch übereinander legen kann.
Zusätzlich sind diverse Effekte für Übergänge, Trommelwirbel und sonstige Soundeinsprengsel vorbereitet.
Leider muss die eigene Musik erst in DJ Mixer importiert werden, da Apple keine elektronischen Manipulationen in iTunes zulässt. Das ist ein langwieriger Prozess und für ein paar Tausend Songs nicht zu empfehlen.
Partytime
Zusätzlich bietet das Programm den Modus WiFi Party. damit können Teilnehmer in einem WLAN Songs in die Playlist reklamieren. Kombiniert mit der Einstellung Auto Mix lässt sich so die Musikauswahl kollektiv steuern.
In der kostenlosen Fassung werden allerdings nur zwei Vorschläge pro User akzeptiert. Wer die volle Musikdemokratie wünscht, muss nochmals zahlen.
Zusammenbrüche
Unter dem aktuellen iOS 4 crasht das App ab und zu, vor allem, wenn man in rascher Folge verschiedene Funktionen aufruft. Damit ist der professionelle Einsatz ausgeschlossen.
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