• vom 08.03.2011, 15:13 Uhr

Testlabor

Update: 21.02.2012, 17:25 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Noch ersetzt das iPhone nicht das DJ-Equipment

DJ Mixer 3


Von Gerald Jatzek

Stufenloses Überblenden gehört zu den Voraussetzungen fürs DJing.

Stufenloses Überblenden gehört zu den Voraussetzungen fürs DJing. Stufenloses Überblenden gehört zu den Voraussetzungen fürs DJing.

Das iPhone oder den iPod als Soundlieferanten für eine Party zu verwenden, ist naheliegend. Allerdings ist iTunes dafür nicht vorbereitet. Der DJ Mixer erfüllt viele, aber nicht alle Wünsche.

Werbung

Mit den Bordmitteln des iPhone kann man nicht einmal gepflegt Crossfaden, da es brav ein Stück nach dem anderen wiedergibt. An komplexere Aufgaben wie das Hin- und Herswitchen zwischen Stücken ist gar nicht zu denken.

Hier kommt der DJ Mixer ins Spiel: Vertrieben wird er nach dem Prinzip der Einstiegsdroge, da die Grundversion kostenlos ist. Damit lassen sich freilich nur ein paar obskure Musikstücke bearbeiten.

Die Funktionen überzeugen allerdings: Scratching, manuelle Beat-Anpassung und Crossfading stehen schon in der analogen Ansicht zur Verfügung.

In der Pro Ansicht kann man die Beats automatisch angleichen (Sync), die Tonhöhe erhöhen und erniedrigen (Pitch). Besonders beeindruckend ist das Anlegen von Loops, die man auch übereinander legen kann.

Zusätzlich sind diverse Effekte für Übergänge, Trommelwirbel und sonstige Soundeinsprengsel vorbereitet.

Leider muss die eigene Musik erst in DJ Mixer importiert werden, da Apple keine elektronischen Manipulationen in iTunes zulässt. Das ist ein langwieriger Prozess und für ein paar Tausend Songs nicht zu empfehlen.

Partytime

Zusätzlich bietet das Programm den Modus WiFi Party. damit können Teilnehmer in einem WLAN Songs in die Playlist reklamieren. Kombiniert mit der Einstellung Auto Mix lässt sich so die Musikauswahl kollektiv steuern.

In der kostenlosen Fassung werden allerdings nur zwei Vorschläge pro User akzeptiert. Wer die volle Musikdemokratie wünscht, muss nochmals zahlen.

Zusammenbrüche

Unter dem aktuellen iOS 4 crasht das App ab und zu, vor allem, wenn man in rascher Folge verschiedene Funktionen aufruft. Damit ist der professionelle Einsatz ausgeschlossen.




Schlagwörter

iPhone, iPad, Apps

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2011-03-08 15:13:00
Letzte Änderung am 2012-02-21 17:25:59


Beliebte Inhalte



Die Nachfolgerin der rund acht Jahre alten Xbox 360 setzt neben dem Spielen verstärkt auf multimediale Unterhaltung und spielt auch das Fernsehprogramm ab. Mit Hilfe einer verbesserten Version der Sprach- und Gestensteuerung Kinect lässt sich die Xbox One in Sekundenschnelle starten. - APAweb/EPA/MICROSOFT
  • Softwarekonzern will mit neuer Spielekonsole endlich die Wohnzimmer erobern.
  • weiter

Die Züge im österreichischen Eisenbahnnetz werden unter zugradar.oebb.at auf einer Landkarte angezeigt. - Screenshot: Archiv
  • Mehr als 4.000 Züge lassen sich täglich "verfolgen"
  • weiter

Die App beinhaltet ein umfangreiches Orientierungssystem inklusive Eventprogramm für die komplette Veranstaltung. - Screenshot: Entwickler
  • Die App beinhaltet ein umfangreiches Orientierungssystem inklusive Eventprogramm für die komplette Veranstaltung.
  • weiter

Der US-Onlinehändler Amazon nimmt sich bei der Planung seiner neuen Konzernzentrale in Seattle Gewächshäuser zum Vorbild. - APAweb/REUTERS/Anthony Bolante/Files
  • Mitarbeiter sollen in "natürlicherem, parkähnlichen Umfeld" arbeiten
  • weiter

Weshalb nehmen Menschen paranormale Phänomene wahr? Was ist dran an den Behauptungen? - APAweb/AP/Natacha Pisarenko
  • "Ich kann mich am Stammtisch darüber aufregen, wie blöd die Welt ist, oder etwas dagegen tun."
  • weiter



Werbung




Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Mailands "neubabylonischer" Hauptbahhnhof Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

Werbung