• vom 22.12.2017, 12:37 Uhr

Testlabor

Update: 22.12.2017, 12:41 Uhr

Flugsicherheit

Austro Control entwickelte eigene Drohnen-App "Drone Space"




  • Artikel
  • Lesenswert (4)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA

  • Als Orientierungshilfe für Piloten der unbemannten Luftfahrzeuge.

Mit der neuen App haben Piloten die Möglichkeit, standortbezogene Informationen über die Luftraumstruktur abzurufen. Nach Angabe von Flughöhe und -radius wird angezeigt, ob man sich beispielsweise in der Kontrollzone eines Flughafens oder in einem Flugbeschränkungsgebiet befindet. - © APAweb/AFP, Tobias Schwarz

Mit der neuen App haben Piloten die Möglichkeit, standortbezogene Informationen über die Luftraumstruktur abzurufen. Nach Angabe von Flughöhe und -radius wird angezeigt, ob man sich beispielsweise in der Kontrollzone eines Flughafens oder in einem Flugbeschränkungsgebiet befindet. © APAweb/AFP, Tobias Schwarz

Wien. Seit Donnerstag gibt es die App "Drone Space" der Austro Control. Sie soll Drohnen-Piloten eine Orientierungshilfe bieten und darüber informieren, wo geflogen werden darf und welche gesetzlichen Bestimmungen zu berücksichtigen sind.

"Auch heuer rechnen wir wieder mit einer hohen Zahl an Drohnen als Geschenk unter den Weihnachtsbäumen", meinte Austro Control-Chef Heinz Sommerbauer in einer Aussendung. Deshalb wird an Eigenverantwortung und genaue Einhaltung der entsprechenden Bestimmungen" appelliert. Mit der App werde "auf Knopfdruck klar: Darf ich hier fliegen oder nicht", sagte Sommerbauer.

Information

"Drone Space" kostenlos im Apple App-Store und Google Play-Store
erhältlich. Weitere Informationen zum Thema Drohnen online unter www.austrocontrol.at/drohnen

Fliegen oder nicht fliegen das ist hier die rechtlöiche Frage

Für Drohnenbesitzer gibt es vor einer ersten Inbetriebnahme zwei wichtige Punkte zu beachten. Sie müssen wissen, wo fliegen erlaubt ist und ob das jeweilige Gerät bewilligt werden muss. Seit 2014 müssen Drohnen über 250 Gramm von der Austro Control genehmigt werden, für sie muss eine eigene Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Das Luftfahrtgesetz sieht unter anderem ein absolutes Drohnen-Verbot über und im Umfeld von Flughäfen vor, also dort, wo Maschinen landen oder starten. Weitere Beschränkungen richten sich nach Gewicht des Flugkörpers und Einsatzgebiet. Rund 4.500 Anträge gab es bisher bei der Austro Control, 3.800 wurden genehmigt.

Mit der neuen App haben Piloten die Möglichkeit, standortbezogene Informationen über die Luftraumstruktur abzurufen. Nach Angabe von Flughöhe und -radius wird angezeigt, ob man sich beispielsweise in der Kontrollzone eines Flughafens oder in einem Flugbeschränkungsgebiet befindet. Dazu werden auch die entsprechenden Rechtsgrundlagen berücksichtigt - sprich es wird gezeigt, ob im gewünschten Fluggebiet der Betrieb grundsätzlich erlaubt oder generell verboten ist bzw. eine spezielle Bewilligung oder Freigabe erforderlich ist. Das Kartenmaterial ist immer top-aktuell, basierend auf den offiziellen Luftfahrtkarten von Austro Control.

Darüber hinaus erhalten Benutzer eine generelle Information zur Bewilligungspflicht von Drohnen in Österreich. Bei freiwilliger Erstellung eines Accounts (E-Mail-Adresse/Passwort) werden weitere Funktionalitäten wie etwa Drohnen im näheren Umkreis oder ein Logbuch freigeschaltet. Die Karte, auf der die für Drohnen relevanten Lufträume ersichtlich sind, steht auch über die Homepage www.dronespace.at (als Desktop-Version) zur Verfügung.





Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2017-12-22 12:40:08
Letzte ─nderung am 2017-12-22 12:41:40



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Internetseite listet rauchfreie Lokale auf
  2. Apple dehnt "Jeder kann programmieren" auf Europa aus
  3. Facebook löscht
  4. "Sogar unsere Elefanten sind hoch qualifiziert, um große
    Mengen Scheiße abzuladen"
  5. WhatsApp nimmt KMUs ins Visier
Meistkommentiert
  1. Die Digitalisierungsfalle
  2. "Sogar unsere Elefanten sind hoch qualifiziert, um große
    Mengen Scheiße abzuladen"
  3. Intel-Chef sieht Schaden bei Chip-Sicherheitslücke eingegrenzt
  4. EU-Kommission will "Weltklasse-Supercomputer" für Europa
  5. Kryptowährungen stürzen ab

Werbung




Werbung


Werbung