• 23. Mai 2012

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Ausbildung & Arbeitswelt

Martin Gleitsmann im Interview

"Sind keine offene Gesellschaft"

  • Leiter der Abteilung für Sozialpolitik der Wirtschaftskammer, fordert eine Migrationsstrategie für erforderliche Zuwanderung.

"Wiener Zeitung": Österreichs Berechnungen zum Pensions- und Sozialsystem basieren auf der Annahme, dass jährlich 32.100 Menschen zuwandern. Die tatsächliche Netto-Zuwanderung ist deutlich niedriger. Wie beurteilen Sie das? Martin Gleitsmann: Diese 32.100 Zuwanderer basieren auf hohen Zuwanderungszahlen der Vergangenheit... weiter




Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner findet die Rot-Weiß-Rot-Karte ausbaufähig. - APAweb/Georg Hochmuth

Bisher nicht mehr als 1.000 Anträge gestellt

Mitterlehner will Rot-Weiß-Rot-Card besser bewerben

  • Arbeitslosigkeit seit Arbeitsmarktöffnung vor einem Jahr gesunken.

Wien. Rund 1.000 Anträge auf die Rot-Weiß-Rot-Card - der Erfolg der Regelung, die die Zuwanderung benötigter Arbeitskräfte nach Österreich steuern soll, ist bisher überschaubar. Von einem Misserfolg will Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner angesichts dieser Zahl zwar nicht sprechen... weiter




Gleiche Chancen bei gleicher Qualifikation? Die Praxis sieht anders aus. - © © Terry Vine/Blend Images/Corbis

Studie in Deutschland zeigt: Anonymisierte Bewerbungsverfahren erhöhen Chancengleichheit

Kein Name, mehr Fairness

  • Junge Migranten kriegen auch in Wien bei gleicher Bildung schlechtere Jobs.

Wien. Oftmals entscheidet nicht nur die Qualifikation der Bewerber, wer eine ausgeschriebene Stelle bekommt, sondern ebenso eine profane Information wie der Familienname. Wenn etwa "Daniel Mayer" und "Fatih Yilmaz" einen ähnlichen Lebenslauf bei einem Unternehmen einreichen... weiter




Die Zusammenarbeit von Betrieb und Berufsschule bekämpft wirksam die Arbeitslosigkeit. apa - © APA/HANS KLAUS TECHT

Lernschwächen und ausländische Wurzeln verschlechtern die Aussichten auf eine Lehrstelle

Vom Sonderschüler zum Lehrling

  • Wer aus bildungsfernen Familien kommt, hat einen schweren Start.

Wien. 15 Jahre alt, schlechte Zeugnisse, Sonderschüler mit Pflichtschulabschluss, im Ausland geboren: So sieht die schwierige Ausgangslage vieler Jugendlicher aus bildungsfernen Familien aus. Wien unterstützt sie nun verstärkt bei der Lehrstellensuche über Jugendarbeitsassistenz: Ein Jahr lang... weiter




Ob Designer oder Softwarehersteller: Die Kreativwirtschaft wächst und braucht Arbeitskräfte. - © Laura Doss/Corbis

Jugendlichen Migranten fehlen oft jene Job-Infos, die ihnen die "Migration•Wirtschaft•Messe" nun bieten will

Die Jobchancen, die keiner kennt

  • Betriebe suchen oft verzweifelt neue Fachkräfte, die es eigentlich schon gibt.

Wien. Unter den Ausstellern der Migration. Wirtschaft. Messe findet sich auch das auf den ersten Blick ganz "normale" Kaffeehaus "the Connection" in Wien-Alsergrund. Seit Jänner 2012 können hier fünf junge Migranten sechs Monate lang arbeiten. Auch Deutschkurse und Workshops werden ihnen in dieser... weiter




Die Schule als Theaterbühne: Schüler zeigen, warum die Schule doch wichtig ist.

In einem ungewöhnlichen Theaterprojekt konnten sich Jugendliche als Autoren und Schauspieler einbringen

Keine Schule mehr - was jetzt?

  • "It’s my Life - Çaba, die Chance" wird sogar im Burgtheater zu sehen sein.

Wien. Eine Schule wird geschlossen. Die Jugendlichen staunen nicht schlecht, als sie das Gebäude leer vorfinden und nur die Hausmeisterin ihre übliche Runde macht. Einem Aushang der Direktion entnehmen sie den Grund für die Schließung: Wegen des hohen Migrantenanteils und des niedrigen... weiter




Karriereplanung braucht Wissen, das die "Migration.Wirtschaft.Messe" anbieten will.

Am Freitag startet eine neue zweitägige Karrieremesse, die sich an junge Menschen und Migranten richtet

Herkunft nicht als Barriere sehen

  • Angestellte, Arbeiter und Unternehmer werden gleichermaßen angesprochen.

Wien. An sie alle richtet sich diese Messe: eben zugewanderte Migranten in Wien, Studenten, die noch nicht wissen, welcher Beruf zu ihnen passt, Angestellte, die sich umorientieren, und Menschen auf dem Weg in die Selbständigkeit. Die "... weiter




Clara Akinyosoye: "Rassismus nicht ausblenden." - Copyright: Regina Antal

Am Freitag findet zum zweiten Mal der "Österreichische Integrationstag" in Wien statt

Chancen, die allen nützen

  • Teilnehmende Experten fordern gute Rahmenbedingungen für Migranten.

Wien. Auch Schulabbrecher haben bei Ikea eine Chance. "Wie gut passt dieser Mensch zu uns? Wie stark ist sein Interesse am Job?" Darauf achte man besonders, berichtet Doris Handl von der Personalabteilung. "Das ist bei uns wichtiger als die Qualifikation... weiter




Auf positives Feedback bei den SchülerInnen stößt das Forschungsprojekt. - (c) Migrationen im Schulbuch

Forschung über Bilder und Texte in Schulbüchern

Schüler an Migration interessiert

  • Jugendliche wünschen sich keine einseitigen Texte in ihren Schulbüchern.

Wien. Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, in der sich Menschen mit Migrationshintergrund und Alteingesessene gleichermaßen wohl fühlen? Und was könnte ein erster Schritt auf den Weg zu dieser Gesellschaft sein? Diese Fragen beschäftigen derzeit nicht nur Wienerinnen und Wiener auf der Suche nach... weiter




Spitzenkräfte, kommt nach Österreich! Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Ex-Innenministerin Maria Fekter und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner stellen die Rot-Weiß-Rot-Karte vor. - © APA/ROBERT JAEGER

Seit Juli 2011 gilt die Rot-Weiß-Rot-Karte, die Hochqualifizierte aus Nicht-EU-Staaten herbringen soll

Nicht ganz so einfach in der Praxis

  • Mehr als 800 Schlüsselkräfte sind bisher über die Rot-Weiß-Rot-Karte zugereist.

Wien. Als EU-weiter Vorreiter gilt Österreich seit Einführung der Rot-Weiß-Rot-Karte im Juli 2011. Schlüsselkräfte aus Nicht-EU-Staaten sollen mit ihrer Hilfe möglichst unkompliziert und zu besonders attraktiven Bedingungen ins Land geholt werden. Doch in der Praxis läuft dann doch nicht immer... weiter




Migration und Gesundheit sind das Forschungsfeld von Karl-Trummer und Novak-Zezula. - © Stanislav Jenis

Das Center for Health and Migration widmet sich einem bisher vernachlässigten Forschungsfeld

Wer die vielen Pflegefälle betreut

  • "Uns erwartet ein europaweiter Wettkampf um Pflegekräfte."

Wien. Über den "Alptraum Pflege" wollte jüngst die deutsche TV-Moderatorin Anne Will in ihrer ARD-Sendung diskutieren. Unversehens wurde dabei die Sendung selbst zum Alptraum. Barbara Scheel, die 71-jährige Frau des deutschen Altbundespräsidenten Walter Scheel... weiter




Sebastian Kurz weitet sein Hausbesuchsprogramm aus. - APAweb/Helmut Fohringer

Integrationsstaatssekretär startet Besuchsprogramm bei Migrantenfamilien

Kurz auf Hausbesuch

  • Pilotprojekt wird auf Bundesländer ausgeweitet.

Wien. Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz startet ein Hausbesuchsprogramm, das "bildungsfernen Migrantenfamilien" Hilfestellungen bieten soll. Demnach werden geschulte Mitarbeiter aus der jeweiligen Community einmal wöchentlich auf Hausbesuch kommen... weiter




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"Ein Migrationsstaatssekretariat würde ich begrüßen." - © © Bubu Dujmic
  • Leiter der Abteilung für Sozialpolitik der Wirtschaftskammer, fordert eine Migrationsstrategie für erforderliche Zuwanderung.
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  • Seit 1864 leben die Tscherkessen in der Diaspora, ihre Sprache gilt als gefährdet.
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"Das Theaterpublikum ist ein Ghettopublikum." - Rania Moslam
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Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner findet die Rot-Weiß-Rot-Karte ausbaufähig. - APAweb/Georg Hochmuth
  • Arbeitslosigkeit seit Arbeitsmarktöffnung vor einem Jahr gesunken.
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H.-P. Feldmann, "Rote-Nasen-Doppelporträt". - Todd White/Courtesy Simon Lee Gallery, London
  • Die Schau "Fremde überall - Foreigners everywhere. Zeitgenössische Kunst aus der Pomeranz Collection" ist demnächst im Jüdischen Museum Wien zu sehen.
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Veranstaltungstipp

Ute Bock Cup

20120507utebock - utebockcup.at Wien. Der Name ist Programm: "Grenzenlos kicken" hat das Ziel, ein lautstarke Zeichen gegen die Ausgrenzung von Menschen in Not zu setzen... weiter



Fremdsprachige Infos für Gründer & Arbeitnehmer


Porträt Emilie Flöge, 1902
Gustav Klimt
Öl auf Leinwand

Vergessenes wurde wiederentdeckt. Im Naturhistorischen Museum freut man sich über die Belebung des Museums durch die Arbeit des Künstlers Daniel Spoerri. (Im Bild: "Austernschabracken-Pferdeskelett-Spießbock-Kümmerer" von Spoerri.) Blick auf das Werk "Sevilla-Series, No. 1, Tapir" des Künstlers Daniel Spoerri im Rahmen der Ausstellung "ein inkompetenter Dialog?" im Naturhistorischen Museum in Wien. Die Ausstellung ist vom 23. Mai bis 17. September 2012 zu sehen. (21. Mai)
Siehe auch: http://bit.ly/JrMvnU

Ein Demonstrant zeigt der berittenen Polizei das Victory Zeichen.  Hunderte Amerikaner gingen am Wochenende auf die Straße, um gegen den NATO-Gipfel in Chicago zu protestieren. Das amerikanische Model Lydia Hearst posiert für die Kamera.

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