Gmunden. Schloßhotel Orth? Nein, Migrationswissenschaft. Bereits zum vierten Mal findet dieser Tage am Traunsee das Dialogforum Migration und Integration statt, das die Donau Universität Krems unterstützt von Innenministerium, Unterrichtsministerium und Europäischem Integrationsfonds, veranstaltet. Ziel ist es, Politik, Wissenschaft, und Praktiker, die sich mit dem Thema beschäftigen zu vernetzen, erläuterte Gudrun Biffl, Dekanin der Fakultät für Wirtschaft und Globalisierung und Mitglied des Expertenrats für Integration im Innenressort.
Die Tagung beschäftigt sich mit unterschiedlichen Themen unter dem Aspekt der Migration, diesmal widmen sich die Experten neben Bildung, Gesundheit und Wohnen auch dem Arbeitsmarkt. Am Dienstag waren dazu auch Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz und Sozialminister Rudolf Hundstorfer gekommen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Statistik lobte Hundstorfer die österreichische Arbeitsmarktpolitik, betonte aber, dass gerade im Bereich der Schwarzarbeit noch einige Aufklärungsarbeit vonnöten ist. Immerhin sei die Nutzung des Dienstleistungsschecks ein wenig gestiegen.
Kurz erklärte, dass im Bereich der Anerkennung ausländischer Qualifikationen viel weitergegangen sei, allerdings lasse bisher nur jeder dritte Akademiker und jeder fünfte Facharbeiter seine Ausbildung anerkennen.
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