• 23. Mai 2012

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Gesellschaft

Die bisher größte Trauerveranstaltung der Tscherkessen in Istanbul am Sonntag. - © OÄ?uz Demir

Leben mit dem Trauma: Die Tscherkessen ringen um ihre Identität - mittlerweile auch auf Facebook

Ein Kampf gegen das Vergessen

  • Seit 1864 leben die Tscherkessen in der Diaspora, ihre Sprache gilt als gefährdet.

Wien. Alexander Dumas bezeichnete sie als "wilde Tscherkessen". Das zaristische Russland teilte diese Ansicht und bekämpfte die Bewohner des Kaukasus. Krieg und Widerstand der Tscherkessen gegen den Zaren dauerten beinahe 50 Jahre und endeten 1864 mit ihrer Vertreibung - ein Ereignis, das auch in der russischen Geschichte prominent ist... weiter




"Das Theaterpublikum ist ein Ghettopublikum." - Rania Moslam

Am 21. Mai hat das neue Theaterstück "Wir sind die neuen Juden" Premiere

"Super, wenn ich verhaftet wurde"

  • Hubsi Kramar im Gespräch über Politik, sein Stück, das Publikum und den Hitler "in mir selbst".

Wenn Hubsi Kramer etwas macht, wird es meistens ein Aufreger – etwa sein Auftritt als Hitler beim Opernball im Jahr 2000 ("Hitler bei Opernball verhaftet" lauteten die Schlagzeilen) oder die Inszenierung von "Pension Fritzl", die 2009 dem internationalen Medienzirkus einen Spiegel vorhalten sollte. Nun will er Heinz Christian Strache vorführen... weiter




Geforderte Werte-Hüter

  • Woher kommen unsere Werte? Eine Veranstaltung suchte nach Antworten.

Wien. In früheren Zeiten musste man sich wenigstens um eines keine Sorgen machen: Um die Werte in einer Gesellschaft. Sie waren einfach wie selbstverständlich da, autoritativ vorgegeben durch die Religion, vermittelt durch die Familie, durchgesetzt vom Staat. Mittlerweile ist die Sache mit den Werten erheblich komplizierter geworden... weiter




Symbolbild. - © william87 - Fotolia.com

Vorarlberg: Politiker orten Fortschritte bei Integration

  • Steigende Beteiligung von Migranten an Integrationsprojekten.
  • Im Mittelpunkt steht Vermittlung von Bildung und Sprache für die Wirtschaft.

Bregenz. Die Vorarlberger Landesregierung hat sich am Dienstag sehr zufrieden mit der Entwicklung der Integrationsbemühungen im Land gezeigt. Das vor zwei Jahren von allen Fraktionen einstimmig beschlossene Integrationsleitbild habe mit Leben erfüllt werden können, erklärten Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und Landesrat Erich Schwärzler ... weiter




Marija Vasilcin hat immer neue Sprachen gelernt. - Todor Ovtcharov

Stationen einer Migrantin - Marija Vasilcin ist heute erfolgreiche Zahnärztin, der Weg dorthin war hart

Immer wieder neue Sprachen. . .

  • Aus der kleinen Minderheit der Banater Bulgaren nach Wien.

Wien. Viele Sprachen, viele Völker - beides begleitet Marija Vasilcin ein Leben lang, und auch, dass sie immer wieder neue Sprachen lernen muss. "Als ich ein Kind war, sprachen mein Vater bulgarisch, meine Mutter ungarisch und meine Freunde serbisch mit mir. Wenn aber meine Großeltern etwas vor uns Kindern zu verbergen hatten... weiter




H.-P. Feldmann, "Rote-Nasen-Doppelporträt". - Todd White/Courtesy Simon Lee Gallery, London

Fremde überall im Jüdischen Museum Wien und Jüdische Genies im Museum Judenplatz

Pomeranz-Bilder und Warhols Juden

  • Die Schau "Fremde überall - Foreigners everywhere. Zeitgenössische Kunst aus der Pomeranz Collection" ist demnächst im Jüdischen Museum Wien zu sehen.

Ab Donnerstag, 24. Mai, ist im Haupthaus des Jüdischen Museums Wien die neue Ausstellung zu sehen. Die Sammlung Pomeranz wird hier erstmals in großem Umfang gezeigt. Sie umfasst Werke unter anderen von Künstlern wie Marina Abramovic, Joseph Beuys, Mircea Cantor, Paul Chan, Keren Cytter, Valie Export... weiter




Wolfgang Schneider und Götz Bury auf Grätzl-Tour.

Am Samstag beginnt wieder das Festival "Soho in Ottakring" - es dauert bis 26. Mai

Grätzl-Tour in Ottakring

  • Das Festival boomt. Den Stadtteil, in dem es stattfindet, hat es verändert.

Wien. "Soho in Ottakring" jährt sich zum 13. Mal. Die Schwerpunkte liegen seit jeher auf Kunst im öffentlichen Raum, Stadtentwicklung und sozialen Themen. Festival und Bezirk haben eine erstaunliche Entwicklung durchgemacht und sich wechselseitig beeinflusst. Ein Rundgang zeigt, was es alles zu entdecken gibt... weiter




"Zenne - Dancer" aus der Türkei erzählt das Schicksal eines Homosexuellen. - Foto:Let’s CEE Filmfestival

Von 28. Mai bis 3. Juni stehen Filme aus Zentral- und Osteuropa beim Festival "Let’s CEE" im Mittelpunkt

Partys auf der Drehscheibe

  • Veranstalter wollen den kulturellen Austausch mit der CEE-Region fördern.

Wien. Das Flair Zentral- und Osteuropas soll Ende Mai Wiens Straßen beleben. "Let‘s CEE", das neue Filmfestival, will mehr sein als "nur" ein Filmfestival. Abseits von neuen Kinostreifen aus der CEE-Region - und teilweise darüber hinaus -, die im Urania und Apollo Kino ihre Österreich-Premiere erleben, gehören Konzerte und eine Partyline im Ostklub... weiter




Statistiken kommen im "Buch des Monats April" unter die Lupe. - © Michael Nivelet - Fotolia.com

Mit Gewinnspiel

Nicht einfach auf Zahlen zählen

  • Zahlenspiele: Buch veranschaulicht die gängigsten Methoden, mit denen Statistiken und Grafiken manipuliert werden.

Zahlen sind verlässlich. Sie vermitteln ein Gefühl der Sicherheit, der Wahrheit, der Objektivität. Doch sie sind nicht einfach neutral, sondern dienen sehr oft als Gehilfen für bedarfsorientierte  Zahlenspiele. Der Mathematiker Gerd Bosbach und der Journalist Jens Jürgen Korff blicken in ihrem aktuellen Buch "Lügen mit Zahlen... weiter




Tamar Çitak fordert mehr Anlaufstellen für Betroffene in denBundesländern. - © Krobath Barbara / picturedesk.com

Am Freitag findet die internationale Konferenz "Gegen Zwangsheirat" in Wien statt

"Fälle sind bunt gemischt"

  • Die klassischen Fälle von Zwangsehe in traditionellen Milieus werden seltener.

Wien. "Wenn sich eine Person nicht traut, nein zu sagen, ist das bereits eine Zwangsehe", betont Tamar Çitak, Beraterin der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie. Zwischen arrangierter Ehe und Zwangsverheiratung wird hier nicht unterschieden. "Nur wenn Gewalt im Spiel ist, spricht man in der Öffentlichkeit von Zwangsehe... weiter




So soll die erste steirische Moschee samt angeschlossenem Kulturzentrum aussehen. Das Modell stammt vom Grazer GSP Architektur-Büro, das den Wettbewerb für das Bauvorhaben gewann. - APAweb / KARL HEINZ PUTZ

Schweineköpfe und Blut

Islamophobe Attacke auf geplantes Kulturzentrum in Graz

  • Vor Grundsteinlegung.
  • Glaubensgemeinschaft: Tat ist "abscheulich und herabwürdigend".
  • Aufklärungsarbeit notwendig.

Graz. Am Baugelände des Islamischen Kulturzentrums in Graz haben Unbekannte Schweinekopfhälften deponiert und ein Festzelt mit Blut bespritzt. Wie die Sicherheitsdirektion mitteilte, werde gegen den oder die Täter wegen Herabwürdigung religiöser Lehren ermittelt. Der Vorfall hängt offensichtlich mit der Grundsteinlegung für den Neubau der... weiter




"Wollen voneinander lernen", sagt der Botschafter Prinz Mansour Bin Khalid Al-Saud. - © Stanislav Jenis

Eine Schau im Palais Liechtenstein anlässlich der 55-jährigen Beziehungen zu Saudi-Arabien

Mekka und darüber hinaus. . .

  • Saudi-Arabien versucht, über kulturelle Initiativen den Austausch zu fördern.

Wien. Mekka, Wüstensand, Öl, Scheichs, ein absolutistisches Königreich mit einem Monarchen an der Spitze und dem islamischen Gesetz in der Verfassung - solche Bilder entstehen spontan im Kopf vieler Europäer, wenn sie an Saudi-Arabien denken. Näheren Kontakt zu Personen des größten Staats der Arabischen Halbinsel pflegt man hierzulande wohl vor... weiter




Negative Projektionen belasten auch die Ehe von Margarethe(Danielle Elfaye) und Alexander (David Ketter).

Das Theaterstück "Das Fremde" erlebte in der zweiten Wiener Integrationswoche seine Uraufführung

Warum das Fremde polarisiert

  • Ein Schauspieler durchforstete zwecks Erarbeitung der Rolle serbische Lokale.

Wien. Ein politisches Statement wollte er mit seinem Theaterstück "Das Fremde" nicht machen, sondern das Thema Integration ganz grundsätzlich betrachten, erzählt Marcus Josef Weiss der "Wiener Zeitung". Zurzeit wird sein Stück im Rahmen der zweiten Wiener Integrationswoche im Blackbox Theater aufgeführt... weiter




"Bin in alle Discos reingekommen", betont Mugiraneza.

Mit "I bin da Ösi Bua" gelang Cedrick Mugiraneza ein Hit

"Neue Ära für neue Helden"

  • Mit neun Jahren ist er aus Burundi geflohen und in Linz aufgewachsen.

"Wiener Zeitung": Wollten Sie schon immer Musiker werden? Cedrick Mugiraneza: Das war immer mein Ziel. Eigentlich wollten wir gleich einen Monat nach dem "Ösi Bua"-Lied eine Single aufstellen. Doch das hat sich verzögert wegen des unerwarteten Erfolgs. Täglich gibt es 10.000 Klicks auf das YouTube-Video, Tendenz steigend... weiter




Neue Konzepte für Integration bei Konferenz gefordert

Wien. Es war die größte Konferenz zu Integration mit Vertretern der österreichischen Zivilgesellschaft. 400 Teilnehmer sind am Freitag zum zweiten Österreichischen Integrationstag gekommen. Es ging darum, die Chancen sichtbar zu machen, "wenn sich die Talente von Menschen aus zugewanderten Familien entfalten können"... weiter




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  • Leiter der Abteilung für Sozialpolitik der Wirtschaftskammer, fordert eine Migrationsstrategie für erforderliche Zuwanderung.
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Die bisher größte Trauerveranstaltung der Tscherkessen in Istanbul am Sonntag. - © OÄ?uz Demir
  • Seit 1864 leben die Tscherkessen in der Diaspora, ihre Sprache gilt als gefährdet.
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Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner findet die Rot-Weiß-Rot-Karte ausbaufähig. - APAweb/Georg Hochmuth
  • Arbeitslosigkeit seit Arbeitsmarktöffnung vor einem Jahr gesunken.
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"Das Theaterpublikum ist ein Ghettopublikum." - Rania Moslam
  • Hubsi Kramar im Gespräch über Politik, sein Stück, das Publikum und den Hitler "in mir selbst".
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H.-P. Feldmann, "Rote-Nasen-Doppelporträt". - Todd White/Courtesy Simon Lee Gallery, London
  • Die Schau "Fremde überall - Foreigners everywhere. Zeitgenössische Kunst aus der Pomeranz Collection" ist demnächst im Jüdischen Museum Wien zu sehen.
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Nicht einfach auf Zahlen zählen

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Lesebuch und Zeitgeschichte zugleich

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Porträt Emilie Flöge, 1902
Gustav Klimt
Öl auf Leinwand

Vergessenes wurde wiederentdeckt. Im Naturhistorischen Museum freut man sich über die Belebung des Museums durch die Arbeit des Künstlers Daniel Spoerri. (Im Bild: "Austernschabracken-Pferdeskelett-Spießbock-Kümmerer" von Spoerri.) Blick auf das Werk "Sevilla-Series, No. 1, Tapir" des Künstlers Daniel Spoerri im Rahmen der Ausstellung "ein inkompetenter Dialog?" im Naturhistorischen Museum in Wien. Die Ausstellung ist vom 23. Mai bis 17. September 2012 zu sehen. (21. Mai)
Siehe auch: http://bit.ly/JrMvnU

Ein Demonstrant zeigt der berittenen Polizei das Victory Zeichen.  Hunderte Amerikaner gingen am Wochenende auf die Straße, um gegen den NATO-Gipfel in Chicago zu protestieren. Das amerikanische Model Lydia Hearst posiert für die Kamera.

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