Wien. Österreichs Sportminister Norbert Darabos und Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz haben im Haus des Sports in Wien an insgesamt 19 Preisträger den "Integrationspreis Sport 2011" verliehen. Die Geehrten wurden für besonders nachhaltige und innovative Projekte ausgezeichnet, die zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund beitragen. Die Preisgelder beliefen sich auf insgesamt 15.000 Euro.
Die Preise wurden vom Integrationsstaatssekretariat in Kooperation mit dem Sportministerium und der Bundessportorganisation (BSO) vergeben. Kurz betonte, dass im Sport nur die Leistung zähle. "Es spielt keine Rolle, wo jemand herkommt. Es zählt nur die Leistung. In einem Team, das erfolgreich zusammenspielt, fragt niemand nach dem Herkunftsland." Das gelte für den Spitzen-, aber vor allem für den Breitensport.
Maßgeschneiderte Sportprogramme
Darabos erklärte, dass Sport einen wichtigen Beitrag zur Integration leiste. "Das Sportministerium fördert zahlreiche Projekte des organisierten Sports, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen", sagte der Minister. "Heute gilt es jene Menschen, die hinter diesen bedeutungsvollen Initiativen stehen, vor den Vorhang zu bitten und ihnen zu danken." Insgesamt 70 Bewerbungen waren von den Vereinen eingegangen.
Die beiden mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreise gingen an die "Mobile Sportbetreuung" und den "Integrations-Cup Austria 2011". Hier werden Frauen und Mütter aus dem arabischen Raum auf Kinderspielplätzen angesprochen und ihnen maßgeschneiderte Sportprogramme angeboten bzw. Teams mit mindestens 50 Prozent Migranten gebildet. Sieben weitere Preise waren mit je 1.000 Euro, die restlichen zehn mit je 200 Euro dotiert.
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