• vom 26.09.2012, 17:48 Uhr

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Der Leiter der Vienna Gipsy Music School, Lubomir Gospodinov, über die neue Musikschule

Gipsy Swing macht Schule


Von Selina Nowak

  • Die Vienna Gipsy Music School gibt nicht nur Roma Raum für Musik.

Lubomir Gospodinov: "Prinzipiell wird bei uns nicht nach Noten gelehrt."

Lubomir Gospodinov: "Prinzipiell wird bei uns nicht nach Noten gelehrt."© Stanislav Jenis Lubomir Gospodinov: "Prinzipiell wird bei uns nicht nach Noten gelehrt."© Stanislav Jenis

Wien.Vor zwei Jahren wurde
im Roma-Verein Romano Centro in Wien die Vienna Gipsy Music School gegründet. Die Idee war zunächst, Roma und Sinti Kinder musikalisch zu fördern. Das Projekt weitete sich aber schnell zu einer Schule für Interessierte, Anfänger wie professionelle Musiker gleichermaßen aus. Angeboten wurden bislang temporäre Kurse und Workshops. Im Oktober soll nun eine richtige Musikschule daraus werden. Die "Wiener Zeitung" hat mit Lubomir
Gospodinov, dem Leiter der Vienna Gipsy Music School, gesprochen.

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HHHHH

"Wiener Zeitung": Seit 2011 läuft die Gipsy Music School auf Probebetrieb - worin liegt nun der Unterschied?

Lubomir Gospodinov: Im Gegensatz zu den Seminaren, Kursen und Workshops früher wird ab Oktober semesterweise und regelmäßig wöchentlich unterrichtet. Zwar sind wir noch keine Schule mit Öffentlichkeitsrecht - das heißt, wir dürfen keine Zeugnisse ausstellen - aber wir sind als Ordentliche Musikschule anerkannt. Unsere Lehrer müssen vom Stadtschulrat geprüft werden, sie müssen in einer oder mehreren Stilrichtungen speziell befähigt sein, viel künstlerische Erfahrung und im besten Fall zusätzlich eine pädagogische Ausbildung haben. Einer unserer Lehrer Geri Schuller beispielsweise unterrichtet auch an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst.

Wo lagen die Schwierigkeiten bei der Schulgründung?

Wir haben nach wie vor Probleme genügend Räumlichkeiten zu finden. Derzeit nützen wir drei Räume im Amerlinghaus, im Romano Centro gibt es zumindest einen Raum, in dem wir ein Klavier hineinstellen können. Damit wir in Zukunft als Musikschule normal funktionieren können, brauchen wir aber noch zusätzliche Räume. Zudem sind meine Kollegin Jelena Krstic und ich mit unseren eigenen Musikprojekten eingespannt. Ich unterrichte auf dem Konservatorium. Diese Doppelbelastung erschwert natürlich die Organisation. Was uns außerdem bislang fehlte, war die Öffentlichkeit. Wir stehen noch am Anfang und sind relativ unbekannt. Deshalb unterstützten uns auch Harri und seine Frau Valerie Stojka, die uns beim Roma-Fest vorstellen.

Gibt es DIE Gipsy Musik überhaupt?




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Dokument erstellt am 2012-09-26 17:53:05


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