Gesellschaft

Was vom Theaterstück "Daneben", das das Leben von in Wien gestrandeten Flüchtlingen nachzeichnete, blieb

Persisches Kebab als Ablenkung

  • Wenn Asylwerber genug davon haben, immer nur lieb zu lächeln.

Wien. "She’s so lucky, she’s a star!", singt ein kleines Mädchen voller Inbrunst. Das Mädchen von damals ist erwachsen geworden. Die Britney-Spears-Performance ist der heute 16-Jährigen peinlich. Damals vor drei Jahren hat das singende Mädchen aus Tschetschenien ihre Lebensgeschichte in dem Stück "Daneben" zum Besten gegeben... weiter




Der Bosnier Dino Sose hat einen Daueraufenthaltstitel in Österreich. - privat

Der Organisator des größten Integrations-Events Österreichs, Dino Sose, fühlt sich nicht integriert

Level Wiener noch nicht erreicht

  • "Bin vom Ausländer zur Person mit Migrationshintergrund aufgestiegen".

"Wiener Zeitung": Das Wort "Integration" leitet sich vom lateinischen "integrare" ab, was so viel wie "wiederherstellen" heißt. Was soll in der Integrationswoche (2. bis 12. Mai in Wien, Anm.) wiederhergestellt werden? Dino Sose: Das Thema Migration wird mit politischen Parolen durch den Schmutz gezogen... weiter




Symbolfoto. - APAweb/Tim Schulz/dapd

Veranstaltung "Day of Contact" offenbart großen Graben zwischen Polizei und Migranten

Bellende Hunde, die beißen

  • Viele Migranten scheitern bei Auswahlverfahren der Polizei.

Wien. Von Vertrauen und Zusammenarbeit kann zwischen der Polizei und Migranten keine Rede sein. Der aktuelle Rassismus-Report von Zara stellt den Gesetzeshütern ein schlechtes Zeugnis aus. Von insgesamt 772 rassistischen Vorfällen im Jahr 2012 entfielen acht Prozent auf die Polizei. Die Dunkelziffer sei viel höher, heißt es in dem Bericht... weiter




Willkommen in der Welt der Lockenwickler, Haarfarben, Strähnen und Trockenhauben. - © Wiener Zeitung / Christa Hager

Buch des Monats

Ihr wunderbarer Friseursalon

  • Debutroman des simbabwischen Autors Tendai Huchu - mit Video.

Dass Weißheit nicht im Kopf, sondern auf dem Kopf beginnt, diese Erfahrung ist das Erfolgsgeheimnis des Friseursalons von Frau Khumalo. Sie schupft seit Jahren in einer Vorstadt in Harare ihr Geschäft, ihren Erfolg verdankt sie besonders dem Ruf, dem Geschick und der Freundlichkeit ihrer Angestellten, darunter die junge Vimbai... weiter




Studenten und Künstler verirren sich selten in das Nobelcafé. - Delcheva.

Das "Café Wien" in der bulgarischen Hauptstadt Sofia ist das Lieblingslokal der städtischen Elite

Wiener Melange am Balkan

  • Sachertorte und grüner Veltliner in Bulgariens ältestem Wiener Kaffeehaus.

Wien. Im schmucken Salon des Kaffeehauses mitten in Bulgariens Hauptstadt Sofia erklingen die zarten Töne von Mozarts Requiem. "Das ist in d-Moll, gespielt von der Sofioter Philharmoniker", sagt eine alte Dame. Sie kennt sehr viele Versionen des Requiems. Hinter ihr an der Wand hängt ein großes Bild vom Wiener Stephansdom... weiter




Junge Muslime machen halbe-halbe in Fragen von Kinderziehung und Haushalt. - Corbis

1000 Muslime in ganz Österreich wurden zu ihrer Religiosität, Werten und ihrem Medienverhalten befragt

Allahs moderne Kinder

  • Ifes-Studie: Junge Musliminnen leben in Österreich gut integriert.

Wien. Wie leben Muslime in Österreich? Wie religiös sind sie, was ist ihnen wichtig? Diese Fragen stellte eine vom Integrationsstaatssekretariat in Auftrag gegebene Ifes-Studie, in der 1000 Muslime mit türkischem und bosnischem Migrationshintergrund in Österreich befragt wurden. Erstellt wurde die Studie vom Theologen Paul Zulehner... weiter




Seit dem Outing fühlt sich Zahed frei, Drohungen ignoriert er. - ap

Franko-Algerier Zahed gründete in Paris Europas erste Moschee für Homo- und Transsexuelle

Moslem, schwul - und willkommen

  • Im Islam ist gleichgeschlechtliche Liebe immer noch ein Tabubruch.

Paris. In dem Augenblick, in dem Mohamed Zahed erkannte, dass er verliebt war, begannen für ihn die Probleme. Bis dahin hatte er geglaubt, die Gefühle für seinen besten Freund seien "wie für einen Bruder". Bis er sich im Alter von 17 Jahren eingestand, dass er Männer liebte, war Mohamed ein überzeugter Muslim, besuchte eifrig die Koranschule... weiter




"Es geht einfach ums Reden, egal wie gut man die Sprache kann." - Stanislav Jenis

Im Kontaktepool-Sprachencafé können Sprachen vertieft, aufgefrischt oder erlernt werden

Ein bisschen Dolce Vita in Wien

  • Jede Woche parliert man im Café in 15 verschiedenen Sprachen.

Wien. Das Publikum ist bunt gemischt, die Sprachen ebenso: Zugewanderte und Nicht-Zugewanderte, Studierende und Arbeiter, junge Mütter und Väter oder Senioren kommen hierher, um miteinander in Sprachen wie etwa der Gebärdensprache, Esperanto, Farsi, Spanisch oder Deutsch zu plaudern, oder diese zu lernen bzw. aufzufrischen... weiter




Alphonse Hategekimiana nimmt nach 25 Jahren Abschied vom Rasen. - MGW

Alphonse Hategekimana ist in Wien eine Legende - er war Wiens erster afrikanischer Schiedsrichter

Herr Alphonse geht in Pension

  • Der 52-jährige Ruandese hat in Wien mehr als 2000 Fußballspiele gepfiffen.

Wien. "Schiri! Passt das so?", ruft der Tormann des KSV Ankerbrot und zeigt auf seine violetten Stutzen. Die andere Mannschaft spielt in blauen Dressen, es könne ob der ähnlichen Farbe zu Verwechslungen kommen, befürchtet er. "Passt scho", sagt Alphonse Hategekimana, "Die anderen haben ja weiße Stutzen... weiter




Am Samstag messen sich in Wien Fußballbegeisterte virtuell beim bundesweiten "Fifa"-Turnier

Kicken mit der Tastatur

  • Immer mehr Frauen befinden sich unter den Spielern am PC.

Wien. Konzentration, Fingerfertigkeit und Ausdauer sind die Voraussetzungen für eine Sportart, die weltweit eine immer größere Anhängerschaft gewinnt: E-Sport - das kompetitive Spielen von Videospielen. Immer mehr Menschen möchten sich mit anderen bei "Fifa", "Call of Duty" oder "Tetris" im virtuellen Ring messen. Auch hierzulande. Am 20... weiter




Jeden Abend erwartet Iwona Jarzemski ein voller Wartesaal mit Hilfesuchenden. - Jenis

Ein polnisches Schreibbüro in Wien schlägt sich für Migranten durch das Dickicht des Behördendschungels

Die Jeanne d’Arc der Amtswege

  • Kompliziertes Amtsdeutsch wird für Migranten entziffert.

Wien. Es ist 16 Uhr. Während andere in den Feierabend gehen, tritt Iwona Jarzemski ihren Dienst an. Bis spät in die Nacht hinein werkt sie in ihrem Büro am Rennweg 13 im 3. Bezirk. Was sich hinter ihrer roten Bürotür verbirgt, sind Probleme. Große Probleme, kleine Probleme, von Arm und Reich, Mann und Frau, von Migranten und Einheimischen... weiter




Kommentar

Falafel-Essen mit deprimierten Therapeuten

Es gibt sie: die heimische Integrationslobby. Sie hat sich organisiert. Ihre Anzüge ausgepackt und ihren Jargon etabliert. Und ihren Zynismus entwickelt. Beim Integrationstag des "Vereins Wirtschaft für Integration" gab sich diese Lobby ein Stelldichein. Schließlich ist Wahljahr, da heißt es im großen Stil Netzwerken... weiter




Kai Hafez sieht "instabile Angstgesellschaft". - Transcript Verlag

Liberal, aber auch intolerant

Den europäischen demokratischen Rechtsstaaten fehlt es trotz aller Lippenbekenntnisse an ausreichender Toleranz gegenüber Minderheiten - insbesondere den Gemeinden mit islamisch geprägtem Migrantenhintergrund. Der deutsche Politikwissenschafter Kai Hafez geht den brennenden Gesellschaftsfragen unserer Zeit auf den Grund... weiter




Vielen Gastarbeitern der ersten Generation bleibt ein betrübter Blick in die Zukunft. - corbis

Die Gastarbeiter der 1960er und 1970er Jahre werden alt, nun wollen sie in Pension gehen - ein Hürdenlauf

Die unsichtbare Generation

  • Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt bedeutet für viele Statusverlust.

Wien. "Alles tut weh", sagt die 54-Jährige und massiert sich das Handgelenk. Jahrelang hat die gebürtige Türkin Hotelzimmer geputzt, die Betten aufgeschüttelt und die Badezimmer geschrubbt. Es waren dutzende Zimmer jeden Tag. Jetzt kann sie nicht mehr. Es reicht. "Ich kann nicht einmal einen Liter Wasser heben, es ist mir zu schwer"... weiter




János Bogdán alias Amigo thematisiert in seiner Arbeit die Bruchlinien der ungarischen Gesellschaft. - Dagmar Gester

Die ungarischen Roma-Künstler kämpfen um Anerkennung - Identitätsfragen in neuem Licht

Nur ein einziges Bild

  • Orbáns Politik schadet vielen Projekten für Roma-Kunst.

In Ungarn sieht der Alltag der Roma-Gemeinden düster aus: Armut, Ausgrenzung und Perspektivlosigkeit prägen seit eh und je ihre kleinen Dörfer und Siedlungen am Rande der Städte. Und die letzten Jahre sahen das Vorkommen neuer, bisher unerhörter Formen eines gewaltbereiten oder institutionellen Rassismus... weiter




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Folklore ist nur ein Teil des Programms des "Wiener ungarischen Arbeitervereins" - Wiener ungarischer Arbeiterverein
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Bei der Vorspeise noch Fremde , beim Dessert vielleicht schon Freunde. - privat.
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Ein Recht auf eigenen Religionsunterricht haben die Aleviten mit der Anerkennung. - dpa
  • Das Präfix "islamisch" spaltet die 80.000 in Österreich lebenden Aleviten.
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In der Kunsttherapie zeichnen traumatisierte Kinder ihre Erlebnisse. - Hemayat
  • 200 Männer und Frauen warten auf einen Therapieplatz.
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Veganes Urgestein Chen Huang versorgt Wiens Veganer mit dem Nötigsten. - Mazak
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Kulturelle Orientierungshilfe will man jungen Afghanen jedes Wochenende bieten. - CulTrain
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So sehen Botschafter eines neuen Österreichs aus: Gedenkdienst-Obmann Adalbert Wagner. - Weiss
  • Junge Erwachsene volontieren an Orten mit Holocaust-Überlebenden.
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Buch des Monats

Ihr wunderbarer Friseursalon

friseursalon - © Wiener Zeitung / Christa Hager Dass Weißheit nicht im Kopf, sondern auf dem Kopf beginnt, diese Erfahrung ist das Erfolgsgeheimnis des Friseursalons von Frau Khumalo... weiter




Februar 2013

Der Friedhof vor Europas Toren

CAP ANAMUR - APA / EPA/FRANCO LANNINO Wenn Bücher über menschenrechtliche Missstände nach zehn Jahren nach wie vor aktuell sind, dann wirft das kein gutes Licht auf die Wirklichkeit... weiter



"Um die imposanten Locations wie Berge, Flüsse und Wälder in Szene setzen zu können und ihnen genügend Raum zur Entfaltung zu geben, haben wir im Format 2.35:1 gedreht, einem in Österreich eher selten verwendeten Seitenverhältnis", betont Kameramann und Bildgestalter Satoshi.

Syrische Flüchtlinge im Libanon. 19. April 2013: "Wo wart ihr so lange?" fragen die Flüchtlinge. Seitdem sie vor zwei Monaten in das Servitenkloster gezogen sind, sind sie aus dem Blickfeld der Medien verschwunden.

Mit einer für österreichische Verhältnisse ungewöhnlichen Protestaktion machten vergangene Woche Flüchtlinge aus Somalia auf ihre Situation aufmerksam.

Jüdisch leben

Konfliktbereinigung

Weiss - Paul Divjak Der Streit am Schrebergartenzaun steht innerhalb der Wiener jüdischen Gemeinde nicht wirklich auf der Tagesordnung... weiter



Veranstaltungstipp

Österreichischer Integrationstag

Am 12. April 2013 findet bereits zum dritten Mal der Österreichische Integrationstag statt. Unter dem Motto "Zukunft gestalten: Heute Handeln... weiter



Videos zum Thema Xenophobie

Video-Interview Thema Xenophobie 2


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Schwere Unwetterschäden nach einem Murenabgang im Ortskern von Hallstatt aufgenommen am Mittwoch, 19. Juni 2013. Nach einem heftigen Unwetter ist der Mühlbach über die Ufer getreten wobei eine Mure den Ortskern von Hallstatt im oberösterreichischen Salzkammergut beschädigt hat.

Ein Fahrrad an einer Kreuzung mitten im 9. Bezirk war der etwas ungewöhnliche Rastplatz für ein Bienenvolk. Guten Tag, Lubango! Der Giraffen-Junge kam am Samstag, 15. Juni, zur Welt.

20. 6. 2013: Golf ist ein eindeutig ein Sport, wie Maximilian Kieffer beim BMW International in München mit diesem konzentrierten Späh-Liegestütz beweist. Kunstraub der anderen Art: Von einer Hauswand  in London ausgemeißelt wurde im Februar das Banksy-Graffitikwerk "Slave Labour". Kurz darauf tauchte es bei einem Auktions-Haus in Miami in Florida wieder auf. Am 2. Juni wiederum wurde es trotz Proteste um 1,1 Millionen Dollar in London versteigert. Das Kulturbild der Woche geht nun für zwei Wochen auf Urlaub und ist am 24.Juni wieder zurück.

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