• vom 18.06.2012, 09:17 Uhr

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Update: 18.06.2012, 09:24 Uhr
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Bericht des UNO-Flüchtlingshochkommissariats

Über 800.000 Menschen flohen 2011 aus ihrer Heimat



  • So viele Flüchtlinge, wie seit elf Jahren nicht mehr.

Ein Bub wird zusammen mit Hunderten anderen Südsudanesen aus Israel ausgewiesen. Aus dem Neo-Staat in Afrika flohen 2011 zahlreiche Menschen. - APAweb/epa/Jim Hollander

Ein Bub wird zusammen mit Hunderten anderen Südsudanesen aus Israel ausgewiesen. Aus dem Neo-Staat in Afrika flohen 2011 zahlreiche Menschen. APAweb/epa/Jim Hollander

Genf. Im vergangenen Jahr sind nach Angaben der Vereinten Nationen so viele Menschen wie seit elf Jahren nicht aus ihren Heimatländern geflüchtet. Die Konflikte in Libyen, im Sudan, in Somalia und anderen Staaten zwangen 2011 insgesamt 822.000 Menschen neu in die Flucht, wie die UNO mitteilte. Unter Berücksichtigung der Binnenflüchtlinge lag die Zahl bei rund 4,3 Millionen, heißt es in einem Bericht des UNO- Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR), der am Montag veröffentlicht werden sollte. Das UNHCR sprach von einem beunruhigenden Trend.

Die meisten Flüchtlinge weltweit insgesamt stammten dem Bericht zufolge aus Afghanistan (2,7 Millionen). Danach folgten der Irak (1,4 Millionen), Somalia (1,1 Millionen), der Sudan (500.000) und die Demokratische Republik Kongo (491.000). Die Gesamtzahl der Flüchtlinge zum Jahresende ging indes auf 42,5 Millionen nach 43,7 Millionen 2010 zurück. Grund war laut UNHCR, dass 3,2 Millionen Flüchtlinge, die in ihren Ländern geblieben waren, in ihre Wohnorte zurückkehren konnten. Auch diese Zahl sei so hoch gewesen wie seit mehr als zehn Jahren nicht.




Schlagwörter

Flüchtlinge, UNO

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-06-18 09:18:46
Letzte Änderung am 2012-06-18 09:24:10


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