"Wiener Zeitung": Österreichs Berechnungen zum Pensions- und Sozialsystem basieren auf der Annahme, dass jährlich 32.100 Menschen zuwandern. Die tatsächliche Netto-Zuwanderung ist deutlich niedriger. Wie beurteilen Sie das? Martin Gleitsmann: Diese 32.100 Zuwanderer basieren auf hohen Zuwanderungszahlen der Vergangenheit... weiter
"WienerZeitung": Herr Kizilhan, wer ist für Sie ein "Ehrenmörder"? Jan Ilhan Kizilhan: "Ehrenmörder" wollen ihre angeblich verletzte Wertevorstellung durch Gewalt wiederherstellen. Frauen müssen sterben, weil sie aus Sicht der Familie traditionelle Normen verletzt haben, vor der Ehe eine sexuelle Beziehung haben... weiter
Wien. Integration durch Sprache, lautet ein Leitsatz der österreichischen Integrationspolitik. Damit MigrantInnen die Sprache erlernen können, dafür braucht es maßgeschneiderte Kurse. Doch je nach Lebenssituation und Bildungshintergrund bräuchten die Migranten dazu auch unterschiedliche Angebote, betonte der Germanist Hans-Jürgen Krumm vergangene... weiter
Zahlen sind verlässlich. Sie vermitteln ein Gefühl der Sicherheit, der Wahrheit, der Objektivität. Doch sie sind nicht einfach neutral, sondern dienen sehr oft als Gehilfen für bedarfsorientierte Zahlenspiele. Der Mathematiker Gerd Bosbach und der Journalist Jens Jürgen Korff blicken in ihrem aktuellen Buch "Lügen mit Zahlen... weiter
Wien. Das Staatssekretariat für Integration startet ab Herbst mit den Bundesländern Salzburg und Niederösterreich Modellprojekte für eine Art zweites Pflicht-Kindergartenjahr light. In den Modellregionen Oberpinzgau und St. Pölten-Land sollen vermehrt Vierjährige mit Sprachdefiziten zum Kindergartenbesuch bewogen werden... weiter
Wien. (kats) Die Angst vor der Ostöffnung des Arbeitsmarkts war unbegründet, die Auswirkungen entsprachen genau den Prognosen. Diese Bilanz haben am Montag Sozialminister Rudolf Hundstorfer, AMS-Chef Johannes Kopf und die Präsidenten von ÖGB und Arbeiterkammer, Herbert Tumpel und Erich Foglar in einer Pressekonferenz gezogen. Seit 1... weiter
Hochgurgl. Integrations-Staatssekretär Sebastian Kurz denkt über eine finanzielle Unterstützung der Leseförderung bei jugendlichen Migranten nach. Eine solche Förderung sei im Zusammenhang mit der geplanten Reform der Presseförderung möglich. Bei der Klausur des Verbands Österreichischer Zeitungen (VÖZ) im Tiroler Hochgurgl vergangene Woche nannte... weiter
Wien. Heimische NGO-Vertreter haben sich besorgt über die Lage von tschetschenischen Asylsuchenden, die in ihre Heimat zurückgeschickt werden, gezeigt. Es werde für Tschetschenen immer schwieriger, Asyl in Österreich zu bekommen, kritisierte die Anwältin und Vorsitzende von ... weiter
Athen. In Griechenland können illegal eingereiste Menschen künftig für unbestimmte Zeit in Aufnahmelagern interniert werden. Das sieht das neue Gesetz vor, das das griechische Parlament Anfang April verabschiedet hat. Kranke Migranten müssen demnach in eigens für sie eingerichtete Abteilungen von Krankenhäusern behandelt werden... weiter
Wien. Die Regierung hat den Gesetzesentwurf für das neue Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) fertig. Mit diesem Amt werden 190 mit Fremdenrecht befasste Behörden zu einer zusammengelegt. Integriert werden etwa fremdenpolizeiliche Angelegenheiten und der humanitäre Aufenthalt, der derzeit im Wesentlichen von den Bezirkshauptmannschaften... weiter
Wien. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Oder: Bei early childhood interventions liegt der return on investment bei 1:10. Heißt im - weder abgedroschenen noch neudeutschen - Klartext: Je früher man mit Integrationsmaßnahmen ansetzt, desto eher können sie wirken - frühkindliche Maßnahmen bringen gar zehn Mal mehr als sie kosten... weiter
Es hätte nicht prototypischer ablaufen können: In der Karwoche schläft die Innenpolitik, die Medien suchen verzweifelt nach berichtenswerten Inhalten. In dieses Vakuum sticht Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz - und der ORF berichtet dankbar über sein tolles neues Projekt. Das Problem: Das Projekt gibt es seit fünf Jahren - Kurz investiert... weiter
Wien. Bei Abschiebungen und in der Schubhaft gibt es trotz Verbesserungen nach wie vor Probleme. Darauf hat der Menschenrechtsbeirat bei der Präsentation seines Jahresberichts für 2011 hin. Schubhäftlinge werden in Österreicher noch immer schlechter behandelt als Strafgefangene. So haben sie zum Beispiel kaum Beschäftigungsmöglichkeiten... weiter
Wien. Die NGO SOS Mitmensch findet, dass der Begriff "Migrationshintergrund" von Seiten der Politik zu oft und meistens falsch bzw. missbräuchlich verwendet wird. Aus Protest dagegen wird nun eine Petition unter dem Motto "Stopp dem falschen Gerede vom 'Migrationshintergrund'" lanciert, teilte die Organisation am Montagabend mit... weiter
Wien. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) hat anlässlich der 100-jährigen Anerkennung ihrer Religion in Österreich drei Wünsche. "Das einfachste ist das Jubiläum, zweitens ein neues Islamgesetz. Das dritte Anliegen ist die Ausbildung der Imame in Österreich", sagt Präsident Fuat Sanac im Interview mit der APA... weiter
Wien. Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (V) will beim Thema Islam "Radikalisierungstendenzen" entgegenwirken. Dazu bedürfe es auch einer Versachlichung der Debatte, sagte er im Gespräch mit der APA. Wie der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), Fuat Sanac, fordert auch Kurz... weiter
Österreichs Muslime unter einem Dach zu einen ist eine fast unbewältigbare Aufgabe. Wie überall auf der Welt gibt es auch hier keinen einheitlichen Islam, sondern oft untereinander zerstrittene Gruppen. Hinzu kommt, dass in Österreich etliche Vereine existieren, die zumeist nach Nationalitäten organisiert sind... weiter
Wien. Innenministerium und UN-Flüchtlingshochkommissariat kooperieren künftig enger. Die Ministerin Johanna Mikl-Leitner und UNHCR-Europadirektor Daniel Endres haben in Wien ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Dieses umfasst einen Katalog an Koordinationsmaßnahmen, beispielsweise zur Qualitätssicherung des österreichischen Asylwesens... weiter
Bern. In der Schweiz soll es Asylsuchenden und den rund 23.300 in der Schweiz lebenden Ausländern mit Status F (vorläufige Aufnahme) grundsätzlich untersagt werden, ins Ausland zu reisen. Ausnahmen sind lediglich beim Tod von Familienangehörigen oder bei "unaufschiebbaren höchstpersönlichen Angelegenheiten" vorgesehen... weiter
Wien. (rös) Bis zum November sollen sie stehen, die Grundsätze für ein gutes Zusammenleben in der Stadt – die Wiener Charta. Den Startschuss für "eines der größten Bürgerbeteiligungsverfahren Europas" gaben Bürgermeister Michael Häupl, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger am Dienstag... weiter
Zahlen sind verlässlich. Sie vermitteln ein Gefühl der Sicherheit, der Wahrheit, der Objektivität. Doch sie sind nicht einfach neutral...
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"Man hat mich mit elektrischen Kabeln geschlagen, wovon ich heute noch Spuren habe. Mein ganzer Körper war eine einzige Wunde...
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Wien. Der Name ist Programm: "Grenzenlos kicken" hat das Ziel, ein lautstarke Zeichen gegen die Ausgrenzung von Menschen in Not zu setzen...
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