
Hochgurgl. Integrations-Staatssekretär Sebastian Kurz denkt über eine finanzielle Unterstützung der Leseförderung bei jugendlichen Migranten nach. Eine solche Förderung sei im Zusammenhang mit der geplanten Reform der Presseförderung möglich. Bei der Klausur des Verbands Österreichischer Zeitungen (VÖZ) im Tiroler Hochgurgl vergangene Woche nannte Kurz das Beispiel Frankreich, wo Jugendliche ein vom Staat finanziertes kostenloses Zeitungsabo erhalten. Dies wäre vor dem Hintergrund, dass 25 Prozent der heimischen Volksschüler einen Migrationshintergrund hätten, ein "spannender Ansatz", so Kurz.
Außerdem zitierte Kurz Studien, die zeigen, dass Österreichs Medien in den vergangenen Jahren in der Ausländerberichterstattung eher auf Polarisierung und Negativ-Schlagzeilen gesetzt hätten. Allerdings ortete er auch einen ersten positiven Trend: So habe eine Studie des Meinungsforschers Peter Hajek, die in den nächsten Wochen präsentiert wird, ergeben, dass im April 2011 nur rund 15 Prozent der Zeitungsberichte über Integrationsthemen eine positive Tonalität hatten. Dieser Wert habe sich inzwischen auf 55 Prozent positive Tonalität bei Integrationsthemen gesteigert, so der Staatssekretär.
Dass Weißheit nicht im Kopf, sondern auf dem Kopf beginnt, diese Erfahrung ist das Erfolgsgeheimnis des Friseursalons von Frau Khumalo...
weiter
Wenn Bücher über menschenrechtliche Missstände nach zehn Jahren nach wie vor aktuell sind, dann wirft das kein gutes Licht auf die Wirklichkeit...
weiter