• vom 08.09.2011, 16:33 Uhr

Politik & Recht

Update: 02.01.2012, 16:55 Uhr
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Einbürgerungen im Vergleich


Von Christa Hager

Wien.  In Österreich sinkt die Zahl der Einbürgerungen kontinuierlich - innerhalb eines Jahres um rund ein Fünftel und innerhalb einer Dekade gleich um drei Viertel. So erhielten laut Statistik Austria im Vorjahr  6.190 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft. Das sind um 22,5 Prozent oder 1.800 Personen weniger als 2009. Blickt man gar zehn Jahre zurück, so sank die Zahl der Einbürgerungen im Vergleich noch mehr, nämlich um drei Viertel. Als einziges Bundesland schert Kärnten aus, wo im Vorjahr mehr Menschen (nämlich 471) eingebürgert wurden als zehn Jahre zuvor (damals waren es 263).

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Bewegen Sie für die Anzahl der Einbürgerungen in einem Bundesland im Jahr 2000 und 2010 den Maus-Cursor über die betreffende Region.

Oberösterreich 2010: 995 Einbürgerungen, 2000: 5.264 Niederösterreich 2010: 799 Einbürgerungen, 2000: 2.831 Wien 2010: 1.746 Einbürgerungen; 2000: 9.469 Burgenland 2010: 138 Einbürgerungen, 2000: 481 Steiermark 2010: 430 Einbürgerungen, 2000: 2.209 Salzburg 2010: 516 Einbürgerungen, 2000: 949 Kärnten 2010: 471 Einbürgerungen, 2000: 263 Tirol 2010: 574 Einbürgerungen, 2000: 1.204 Vorarlberg 2010: 467 Einbürgerungen, 2000: 1.650 Einbürgerungen im Vergleich

Im Wesentlichen sind zwei Aspekte für den Rückgang verantwortlich: Zum einen knüpfen die im März 2006 sowie im Jänner 2010 in Kraft getretenen Novellen zum Staatsbürgerschaftsgesetz strengere Voraussetzungen an den Erwerb der Staatsbürgerschaft. Zum anderen ging die Zuwanderung nach Österreich ab dem Jahr 1993 zurück, so dass zeitversetzt in den vergangenen sieben Jahren auch der für eine Einbürgerung in Frage kommenden Personenkreises kleiner wurde.




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2011-06-08 16:33:47
Letzte Änderung am 2012-01-02 16:55:53


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