Wien. In Österreich sinkt die Zahl der Einbürgerungen kontinuierlich - innerhalb eines Jahres um rund ein Fünftel und innerhalb einer Dekade gleich um drei Viertel. So erhielten laut Statistik Austria im Vorjahr 6.190 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft. Das sind um 22,5 Prozent oder 1.800 Personen weniger als 2009. Blickt man gar zehn Jahre zurück, so sank die Zahl der Einbürgerungen im Vergleich noch mehr, nämlich um drei Viertel. Als einziges Bundesland schert Kärnten aus, wo im Vorjahr mehr Menschen (nämlich 471) eingebürgert wurden als zehn Jahre zuvor (damals waren es 263).
Bewegen Sie für die Anzahl der Einbürgerungen in einem Bundesland im Jahr 2000 und 2010 den Maus-Cursor über die betreffende Region.
Im Wesentlichen sind zwei Aspekte für den Rückgang verantwortlich: Zum einen knüpfen die im März 2006 sowie im Jänner 2010 in Kraft getretenen Novellen zum Staatsbürgerschaftsgesetz strengere Voraussetzungen an den Erwerb der Staatsbürgerschaft. Zum anderen ging die Zuwanderung nach Österreich ab dem Jahr 1993 zurück, so dass zeitversetzt in den vergangenen sieben Jahren auch der für eine Einbürgerung in Frage kommenden Personenkreises kleiner wurde.
Dass Weißheit nicht im Kopf, sondern auf dem Kopf beginnt, diese Erfahrung ist das Erfolgsgeheimnis des Friseursalons von Frau Khumalo...
weiter
Wenn Bücher über menschenrechtliche Missstände nach zehn Jahren nach wie vor aktuell sind, dann wirft das kein gutes Licht auf die Wirklichkeit...
weiter