Politik & Recht

15.10.2012, 13:59 Uhr
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Migranten organisieren sich


  • Mit einer für österreichische Verhältnisse ungewöhnlichen Protestaktion machten vergangene Woche Flüchtlinge aus Somalia auf ihre Situation aufmerksam. - © R. Dietinger Sie campierten zwei Tage lang in Zelten vor dem Parlament. - © R. Dietinger Ihr Protest richtete sich gegen die prekäre Lage der SomalierInnen in Österreich: - © R. Dietinger Dieser richtete sich vor allem gegen die langen Wartezeiten bei den Asylverfahren und gegen den subsidiären Schutz.... - © R. Dietinger Dieser wird nur für 12 Monate erteilt, er muss jedes Jahr erneuert werden. Das bedeutet in der Praxis aber auch, dass längerfristige Lebensplanung unmöglich wird. - © R. Dietinger Wegen des Status als subsidiär Schutzberechtigter ist es ihnen außerdem nicht erlaubt, ihre Familienangehörigen nachzuholen. - © R. Dietinger Die Prostesaktion der SomalierInnen begann vor dem Asylgerichtshof in der Landstraße. - © R. Dietinger Von dort zogen rund 250 Demonstranten Richtung Ringstraße. - © R. Dietinger Unterstützt wurde die Aktion unter anderem vom Verein "Familien und FreundInnen gegen Abschiebung". - © R. Dietinger Weitere Forderungen der SomalierInnen in Österreich: ein Ende des Dublin II Abkommens und ein Ende der Deportationen. - © R. Dietinger Durch das Dublin II Abkommen werden viele Asylsuchende aus dem Österreichischen Asylsystem ausgeschlossen ... - © R. Dietinger .. und in andere Staaten der Europäischen Union abgeschoben. - © R. Dietinger Sie fordern Anerkennung des Flüchtlingsstaus anstatt Unsicherheit und Angst. - © R. Dietinger ... und das recht auf ein selbstbestimmtes Leben. - © R. Dietinger Nach der Demonstation wurden Zelte aufgebaut, die ihnen bis Freitag als Unterkunft dienten. - © R. Dietinger


Wien. (cra) Keine Möglichkeit auf langfristige Lebensplanung, keine Chance auf Existenzgründung, kein sicherer Aufenthalt. Dafür ein Leben in Massenunterkünften und in Unsicherheit: Anfang Oktober demonstrierten  SomalierInnen in Österreich gegen ihre prekäre Situation in Österreich.

Siehe auch: Zwei Tage und Nächte vor dem Parlament


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