WZ-Reflexionen

"Unsere Kernbotschaft ist: Veredle dich selbst, solange, bis dein rauer Stein besser in die Welt passt." (Georg Semler) - © Nurith Wagner-Strauss

Interview

"Nicht jeder hat Anspruch darauf, alles zu erfahren"33

  • Georg Semler, Großmeister der Großloge von Österreich, über das Geheimnis der Freimaurerei.

"Wiener Zeitung": Herr Semler, derzeit wird in der Nationalbibliothek die Ausstellung "300 Jahre Freimaurerei" gezeigt. Wurde sie von der Großloge kuratiert? Georg Semler: Nein. Und ich bin froh darüber. Das soll ja keine Jubelschau sein, sondern ein realistisches und interessantes Abbild des Bundes... weiter




"Erstaunliche Reisende": 200 Autoren beim Empfang im Rathaus von Saint-Malo. - © Waldinger

Literatur

Destination Weltfranzösisch2

  • Beim Literaturfestival "Étonnants Voyageurs" im bretonischen Saint-Malo wurde die Welt erzählt - und zu deren Verbesserung aufgerufen.

"Grauer Bahnhof im Morgengrau’n": An der Pariser Gare Montparnasse kommt einem leicht Bécauds Chanson "So viele Züge gehn" in den Sinn. Denn das Bahnhofsgebäude punktet nicht eben mit Atmosphäre, sondern mit Funktionalität. Der Beiname der hier abfahrenden Hochgeschwindigkeitszüge fügt der... weiter




Gerhard Roth im Garten seines Hauses in der Südsteiermark. - © Imagno/Getty Images

Interview

"Kunst ist Tag für Tag ein Neubeginn"3

  • Der Schriftsteller Gerhard Roth, der am 24. Juni 75 Jahre alt wird, über die Zukunft der Bücher, die politische Lage der Gegenwart - und seine neue Venedig-Trilogie.

"Wiener Zeitung": Herr Roth, Sie sind nun bald 75 Jahre alt. Sieht man die Welt, aber auch das eigene Land sowie das eigene Metier, in Ihrem Fall also das Schreiben und den deutschspra-chigen Literaturbetrieb, mit anderen, milderen Augen, als noch vor 10 oder 20 Jahren... weiter




Das Kaufhaus ist ein Blickfang in Paris, steht aber heutzutage leer.  - © Adrian Scottow/ Wikimedia Commons

Glanz der Warenhäuser

Eine Kathedrale des Handels1

  • Das Pariser Warenhaus "La Samaritaine" war jahrzehntelang ein Zentrum des niveauvollen Konsums. Ein Blick in die Kulturgeschichte der Welt des schönen Scheins.

An der westfranzösischen Atlantikküste, vor den Toren von La Rochelle, erstreckt sich die Île de Ré. Als Ernest Cognacq am 2. Oktober 1839 im Hauptort Saint-Martin-de-Ré geboren wird, gilt die vom Salz- und Weinhandel lebende Insel in Paris als "exotische Provinz"... weiter




Interview

"Geschädigte aller Länder, vereinigt euch!"21

  • Konsumentenschützer Kolba über die Zumutungen der Warenwelt, die Angst der EU vor Sammelklagen und den Segen von Cannabis.

Wiener Zeitung: Herr Kolba, Sie sind eine Symbolfigur des Konsumentenschutzes. Man kennt Sie aus der TV-Serie "Bürgeranwalt", wo Sie hartnäckig die Interessen von Konsumenten verteidigten. Die "Zeit" hat sie kürzlich als "Rächer der Geprellten" apostrophiert... weiter




Der französische Sozialist Jean Jaurès, 1910 in Rednerpose gezeichnet von Vincent Eloy. - © Ullstein Bild

Falsche Zitate

Irrwege einer Metapher5

  • "Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers." Dieses berühmte Zitat von Jean Jaurès wird unterschiedlichsten Urhebern zugeschrieben. Wie kam es dazu? Eine Recherche.

In uns allen leben Sprüche weiter, die wir unserer Mutter, dem Vater, dem Kino, einem Buch oder einer alten Tante verdanken. Für uns sind diese Sprüche Energieträger, mit denen wir uns in der Welt orientieren und sie verschönern. Bonmots fallen uns auch ein, wenn wir entmutigt sind... weiter




- © Getty/ Patrick Landmann

Luxus

Wirtschaftsmacht Luxus

  • Eine Studie dokumentiert, dass sich in den letzten 20 Jahren die Zahl der Konsumenten von Luxusartikeln mehr als verdreifacht hat. Neben den Schönen und Reichen tragen großteils Normalverdiener zum Umsatzplus bei. Ein Streifzug durch den Alltag des Mondänen.

"Wien ist anders!" - Das war mehr als ein plakativer Werbeslogan. Ein mondänes Nachtleben wie in anderen Metropolen war - mit ganz wenigen Ausnahmen - Jahrzehnte lang nicht vorhanden, dafür gab es jede Menge Morbidität und Patina. Bis in die 1970er Jahre waren die Wunden des Zweiten Weltkriegs vor... weiter




Man braucht zwar gute Nerven, aber das Verhalten der Autofahrer in Teheran ist nicht so aggressiv wie in anderen Millionenstädten. - © NurPhoto/Getty Images

Iran

Nicht nur mit dem Gummiknüppel7

  • Wie man bei einem Besuch des Iran auch ein anderes Bild der Situation des Landes gewinnen kann, als es in unseren Medien vorwiegend gezeichnet wird.

Blut im Rotz - der Normalzustand für eine westliche Nase im Teheraner Smog; ein äußeres Indiz für das Leben in der islamischen Republik Iran heute; viel schlimmer ist die Einengung des Blicks, die erzwungene alltägliche Anpassung, die nur durch gelegentliche Betäubung in nächtlichen Hausparties... weiter




Durch diese Lücke südlich der Stadt Yatta werden palästinensische Arbeiter nach Israel eingeschmuggelt. - © Andreas Hackl

Palästina

Der Spalt in der Mauer9

  • 50 Jahre israelische Besatzung haben den palästinensischen Arbeitsmarkt im Westjordanland von Israel abhängig gemacht. Ein Blick in die harte Welt der Wanderarbeiter.

Wie eine Schlinge legt sich die israelische Mauer um die palästinensische Stadt Qalqiliyah. Durch einen nach Osten geöffneten Hals führt die einzige Verbindungstraße aus dem Westjordanland in das Stadtinnere. Es ist drei Uhr morgens, und obwohl Qalqiliyah noch im Tiefschlaf liegt... weiter




Werbeplakat der Wiener Freiwilligen Rettungs- Gesellschaft, um 1910.

Gartenkunst

Dorado der Gartenkunst18

  • Vor 140 Jahren entstanden auf der Hohen Warte in Wien die Rothschildgärten, deren Gewächshäuser und Obstplantagen als vorbildlich galten.

"Uneingeschränktes Lob muß den Pflegestätten größerer Pflanzenschätze und unter diesen vornehmlich den Pflanzenhäusern von Schönbrunn und der Rothschild’schen Gärtnerei auf der Hohen Warte, gezollt werden. (. . .) Das gartenliebende Wien möge sich glücklich schätzen... weiter




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