Geschichten

Hat den Kampf der Indios mit seiner Kamera dokumentiert: Heriberto Gualinga. - © LichterbeckReportage

Ecuador

Die Gallier aus dem Dschungel3

  • Die Bewohner des Dorfes Sarayaku haben sich gegen Staat und Öl-Konzerne durchgesetzt. Ein Besuch.

Heriberto Gualinga zeigt auf den weitgespannten Amazonashimmel. "Wir sind Millionäre", sagt er. Der Indio schaut zu den Kindern, die mit Speeren zum Fluss laufen, um zu fischen und schon wenig später mit gefüllten Netzen wiederkehren. Er blickt zu den Jugendlichen, die auf Bananen- und Maniokstauden klettern und Früchte pflücken... weiter




Der 91-jährige Ramasan Muchametgalijew ist einer der musikalischen Kriegsveteranen. - © J. Malling

Ukraine

Mandoline statt Maschinengewehr1

  • Jeden Samstag treffen sich in der ostukrainischen Stadt Slowjansk Veteranen, um alte Soldatenlieder zu singen. Nun hat sie der Krieg wieder eingeholt.

Die Töne eines Akkordeons dröhnen durch den Raum. Das Instrument wird zusammengepresst und erweitert sich zwischen den kundigen Händen von Andrej Plakidkin. Rund um den 39-jährigen Musiklehrer steht ein Chor von Veteranen. Die alternden Sänger stimmen mit Strophen über den Zweiten Weltkrieg ein: "In der Dunkelheit der Nacht zischen die Kugeln über... weiter




Das Dorf Deutsch-Mokra ist heute noch beinahe jenes von damals, mit seinen gemütlichen Schindelhäuschen . . . - © Heilingsetzer

Ukraine

Eine vergessene Welt18

  • Im westukrainischen Dorf Königsfeld leben noch Nachkommen oberösterreichischer Holzarbeiter, die hier im 18. Jahrhundert ansässig wurden. Ein Besuch.

Das Tereswatal ist durch die Straßenverhältnisse in der Westukraine eine halbe Welt von Mukatschewo entfernt. Von den Deutschen Munkatsch genannt, war diese Stadt das Zentrum der von ihnen bewohnten Gebiete der sogenannten Karpatoukraine . Als wir in der Ortschaft Königsfeld ankommen, ist es stockdunkel... weiter




Die neuen Bilder zeigen den Monarchen bei diversen Anlässen, wie hier bei der Eröffnung des Künstlerhauses, 1914. - © Archiv Holzer

Geschichte

Majestätischer Medienmanager

  • Rund um 1900 nutzte Kaiser Franz Joseph das Medium der Fotografie, um sein Image als tatkräftiger und umsichtiger Monarch zu kultivieren.

Der mächtige schwarze Ring hebt sich scharf von den grauen Umrissen ab. Die Knochen treten dunkler hervor als die Fleischpartien, die im mehligen Grau des Hintergrundes nahezu verschwimmen. Diese Röntgenaufnahme - sie erschien 1904 in einer Wiener Illustrierten - wurde in der Öffentlichkeit als kleine Sensation angepriesen... weiter




Kein guter Lehrer: Ludwig Wittgenstein. - © Hutton Archive/Getty Images

Philosophie

Algebra in Trattenbach2

  • Ludwig Wittgenstein war eine Zeit lang als Volksschullehrer in Niederösterreich tätig. Diese Episode im Leben des Philosophen war jedoch - für ihn wie für seine Schüler - äußerst mühevoll.

Ludwig Wittgenstein, geboren am 26. April 1889 in Wien, gestorben am 29. April 1951 in Cambridge, entstammte einer der reichsten Familien Österreichs. Bis zu seinem vierzehnten Lebensjahr erhielt er - wie seine sieben Geschwister - häuslichen Unterricht. An der Oberrealschule in Linz legte er 1906 die Reifeprüfung ab... weiter




Im Schubertpark im 18. Bezirk , dem einstigen Währinger Friedhof, stehen heute noch Kopien der Grabsteine von Beethoven und Schubert. - © Hofmann

Bergäbniskultur

Tote auf Wanderschaft2

  • Im späten 19. Jahrhundert wurden berühmte Tote, die auf diversen Wiener Friedhöfen begraben waren, exhumiert und in Ehrengräbern auf dem neuen Zentralfriedhof ein zweites Mal feierlich bestattet.

Schubert: Hast schon gehört, unsere Gebeine werden vom Währinger Friedhof auf den Centralfriedhof übertragen. Beethoven: "Wozu? Schubert: Das weiß ich selbst nicht! Beethoven: "Nicht einmal im Grab läßt man uns Ruhe, und das nennt die kurzsichtige Welt - Pietät! Dieser Dialog, betitelt mit "Im Olymp"... weiter




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