Vermessungen

RSS abonnieren
Das den Ersten Weltkrieg einleitende Telegramm, das im Museum der Karadjodevic-Dynastie im serbischen Oplenovac aufbewahrt wird. - © Foto: Stadler

Extra

Pandoras Büchse öffnet sich

  • Wie Diplomaten und Generäle vor und beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs versagten: Eine chronologische Darstellung der Ereignisse rund um den 28. Juli 1914.

Am 25. Juli 1914 um 18.30 Uhr verließen der k.u.k. Gesandte Wladimir Baron Giesl von Gieslingen und das Gesandtschaftspersonal Belgrad mit dem fahrplanmäßigen Personenzug nach Budapest. Der Zug querte die Save und war in der ungarischen Reichshälfte der Donaumonarchie, im Grenzbahnhof Semlin. Um 17.58 Uhr hatte der serbische Ministerpräsident Pai&... weiter




Jubelnd liefen die Menschen in den Abgrund. Die Ansichtskarte aus der Anfangszeit des Ersten Weltkriegs zeigt die Wiener Mariahilfer Straße mit Marschkompagnie. - © Wien Museum

Extra

Der Abonnent in Schönbrunn1

  • 1914 stimmten die Medien eifrig in die allgemeine Kriegsbegeisterung ein. Die "Wiener Zeitung" setzte mehr auf Sachlichkeit.

Die Titelseite bereitete der Redaktion der "Wiener Zeitung" diesmal keine Arbeit. Sie wurde fixfertig geliefert. Der Autor, ein Beamter durch und durch, hatte schon früher für das Blatt geschrieben, Korrekturen würden nicht nötig sein. Also direkt zum Setzer mit dem Manuskript, der mit Bedacht 14 Bleilettern zu einer denkwürdigen Überschrift... weiter




Mephisto (Gert Voss, links) verkörpert in Goethes Drama das Böse, dem sich Faust (Tobias Moretti) stellen muss. - © Foto: apa/Hans Klaus Techt, 2009

Moral

Das Wissen um Gut und Böse4

  • Unsere Zeit ist skeptisch gegen jede Vorstellung einer endgültigen Wahrheit. Dieser Relativismus ist eine moralisch fragwürdige Haltung, die sich kritischen Nachfragen stellen muss.

Unsere Gesellschaft wird aufgefordert, "Gut und Böse auf die gleiche Stufe zu stellen", beklagte Vladimir Putin in seiner Rede an die Nation zum 20-jährigen Jubiläum der russischen Verfassung im Dezember 2013. An dieser Stelle muss man Putin wohl recht geben! Dass gerade er als Moral-Apostel auftritt und diese Anklage erhebt... weiter




Von allen bekannten Lebewesen auf der Erde ist der Mensch die einzige Spezies mit einer Disposition zu religiösem Glauben. - © Foto: Reuters/Tony Gentile

Naturgeschichte der Religion

Naturgeschichte des Glaubens17

  • Warum glauben Menschen an Gott? Welchen Zweck erfüllt Religiosität? Plausible Antworten darauf finden sich neuerdings aus evolutionstheoretischer und verhaltensbiologischer Perspektive.

Religiöser Glaube tritt in sehr unterschiedlichen Ausprägungen auf und ist in allen menschlichen Kulturen beziehungsweise Gesellschaften anzutreffen. Einschließlich der verschiedenen Formen des Aberglaubens, Anbetungen von Kultgegenständen, Weltuntergangsmythen, Beschwichtigungsritualen und so weiter kann dieser Glaube - ähnlich den mit ihm oft... weiter




Wissenschaftskritiker Karl Jaspers. - © Foto: ATV/Interfoto/picturedesk.com

Reduktionismus

Forschung und Sinnfrage15

  • Die Debatte zwischen der reduktionistischen Naturwissenschaft und der Philosophie führt meist nicht sehr weit, da es keinen gemeinsamen denkerischen Boden gibt.

Die Frage nach dem Verhältnis von Naturwissenschaften und Philosophie ruft immer wieder emotionsgeladene Antworten hervor. In der Debatte fällt auf, dass Philosophie und Wissenschaft meist nicht als unterschiedliche Zugänge zur selben Wahrheit, also als Einheit, sondern als grundsätzlich unversöhnliche Gegensätze gedacht werden... weiter




Sportbilder gehörten zu Matejkos Spezialitäten. - © Bild: Sammlung Bentz

Theo Matejko

Kraft, Tempo und Dynamik3

  • Der Wiener Zeichner und Plakatgraphiker Theo Matejko war ein hochbegabter Gestalter des Zeitgeistes, der seine Gebrauchskunst "im Dienste sämtlicher Parteien" entfaltete.

Theo Matejko - fast niemand kennt diesen Namen heute mehr. Für kurze Zeit jedoch, Anfang der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts, war er in Wien in aller Munde. Denn der junge Zeichner sollte damals mit seinen Plakaten die Aufmerksamkeit der Wiener Passanten fesseln und in der Stadt zum Gesprächsthema werden... weiter




zurück zu Themen Channel   |   RSS abonnieren


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Pandoras Büchse öffnet sich
  2. Das Wissen um Gut und Böse
  3. Forschung und Sinnfrage
  4. Der Abonnent in Schönbrunn
  5. "Wir sind mehr als unser Gehirn"
Meistkommentiert
  1. Forschung und Sinnfrage
  2. Das Wissen um Gut und Böse
  3. Naturgeschichte des Glaubens

Werbung




27.7.2014: Schlamm, Dreck, Hindernisse aller Art: In Klettwitz  in Deutschland fand am Wochenende das Freizeitsportspektakel "Tough-Mudder" statt.

Ko Murobushi unterrichtet beim Impulstanz die japanische Tanzform Butoh. Seit Oktober erreichten allein aus Mittelamerika mehr als 57.000 unbegleitete Kinder die Grenze. Sie fliehen vor Gewalt, Kriminalität und schlechten wirtschaftlichen Aussichten in ihren Heimatländern.

Freie Bahn für Ebbe und Flut: Zum Klosterfelsen Mont-Saint-Michel gelangen Besucher künftig über eine Stelzen-Brücke des österreichischen Architekten Dietmar Feichtinger. Link: <a href="http://www.ot-montsaintmichel.com/index.htm" target="_blank"> Mont-Saint-Michel </A> Streets musicians can be seen up and down the cobblestone side streets of Lviv.

Werbung