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Anmerkungen zur Debatte zwischen Theologen und dem Philosophen Jürgen Habermas

Die Grenzen von Glauben und Vernunft

  • Religiöse Standpunkte sind in bio-ethischen Fragen, etwa wenn es ums Klonen geht, unabdingbar, aber nicht grundsätzlich überlegen.

Die Frage, wieviel Religion die säkulare Gesellschaft nicht nur verträgt, sondern möglicherweise auch braucht, bewegt die europäischen Gesellschaften in den letzten Jahren intensiv, besonders dann, wenn es dafür symbolträchtige Anlässe gibt. Man denke an die Auseinandersetzungen um das islamische Kopftuch an französischen oder deutschen Schulen... weiter




Minna Wagner, Porträt von Clementine Stockar-Escher, 1853. - Abb.: Wikip.

Lebensleistung Genie-Entfaltung

  • Dreißig Jahre lang war Richard Wagner mit Minna Planer verheiratet. An ihrer Seite hat er fast alle seine Werke komponiert oder zumindest konzipiert. Warum weiß man so wenig von seiner ersten Frau?

Eva Rieger und Sibylle Zehle folgen in ihren Buchpublikationen den Spuren Minna Wagners (1809-1866) auf Reisen von Zürich bis Königsberg, von Paris bis Riga. Die Autorinnen korrigieren das einseitige Bild der Wagner-Literatur, wo Minna über die Rolle einer Haushälterin nicht hinausgekommen ist. Dabei war Minna eine für die damalige Zeit erstaunlich... weiter




Bergwelten des Malers Walter Klier: "Die Moräne" (Gouache auf Leinwand, 2013). - Foto: Walter Klier

Begegnung mit dem Numinosen

  • Das Hochgebirge gilt in vielen Kulturen als erhabene, metaphysische Zone. Doch schon früh reizte es des Menschen Forscher- und Tatendrang. - Eine kurze Kulturgeschichte des Alpinismus.

Von allem Anbeginn steigt der Mensch in die Berge, und es tut sich Außergewöhnliches dort, um ihn herum und in ihm drinnen. Diesen Anbeginn kennen wir aus der Heiligen Schrift, wo nicht nur Moses auf dem Berg Sinai (2285 m) von Gott die Zehn Gebote in Gestalt steinerner Tafeln erhält, sondern noch weit früher Noah, nach Abflauen der Sintflut... weiter




Theoretiker der Subversion

  • Erinnerung an den vor zehn Jahren verstorbenen Politikwissenschafter Johannes Agnoli, einen so ironiefähigen wie streitbaren Denker und wichtigen Stichwortgeber der 68er Bewegung.

Wladimir Iljitsch Lenin empfahl den Revolutionären, sich in für sie schlechten Zeiten in "Geduld und Theorie" zu üben. Der Gesellschaftskritiker Johannes Agnoli hingegen, der zeitlebens keinerlei Sympathien für den autoritären Staatssozialismus osteuropäischer Prägung hegte, setzte auf Geduld und Ironie... weiter




Das "Highlinen" in gebirgigen Höhen ist die Königsdisziplin des "Slacklinens": Hier Christian Waldner unterwegs zur Innsbrucker "Frau Hitt", 2012. - Foto: Slackliner.at

Fester Stand auf dem Band

  • Der Tiroler Christian Waldner ist einer der Stars der österreichischen "Slackline"-Szene. Nach wagemutigen Touren im Hochgebirge überquert er nun am 24. Mai den Wiener Stephansdom in rund 60 Metern Höhe.

Es begann vor ungefähr zehn Jahren im Kletterparadies von Arco im Trentino, nahe dem Gardasee. Der junge Tiroler Sport- und BWL-Student Christian Waldner, geboren 1979, war mit Freunden von einer fordernden Klettertour zurückgekommen, und alle lagen matt und ausgelaugt in den Zelten. Aber wie das bei jungen Menschen so ist... weiter




Die freundliche Atmosphäre täuscht: Rafsanjani (l.) und Khamenei haben sich wenig zu sagen. - Foto: epa

Hat der Haifisch noch Zähne?

  • Sie waren jahrelang Weggefährten, mittlerweile ist ihr Verhältnis aber mehr als zerrüttet: Irans Ex-Präsident Rafsanjani und der Oberste Geistliche Führer Khamenei finden vor der Präsidentenwahl im Juni keinen Konsens.

Ein zuletzt seltener Gast kam kürzlich zu einem Besuch in das Büro des Obersten Geistlichen Führers des Iran, Ali Khamenei: Expräsident Ali Akbar Hashemi-Rafsanjani. Er wollte über die Lage der iranischen Nation reden. Als Chef des Schlichtungsrates ist Rafsanjani mit Veto- und Sonderbefugnissen ausgestattet; in den letzten 34 Jahren galt er neben... weiter




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