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Goldregen im September

  • Fischer, Spitz, Viren, Fittipaldi: 1972 sorgten binnen eineinhalb Wochen vier Akteure in völlig unterschiedlichen Disziplinen für unvergessliche Sternstunden des Sports.

Es waren die ersten zehn Tage im September 1972, in denen sich außergewöhnliche Sporterfolge von epochaler Bedeutung bündelten. An erster Stelle in der Chronologie der Ereignisse steht eine Veranstaltung, von der man sich heute gar nicht vorstellen kann, dass sie über das Potenzial globaler Aufmerksamkeit verfügte... weiter




Die Überlebenden von damals gedenken ihrer toten Kollegen auf dem Olympiagelände. - © Foto Gert Krautbauer für THE BIOGRAPHY CHANNEL

"Ich hätte alles ändern können"

  • 40 Jahre nach dem Attentat bei den Olympischen Spielen 1972 sind überlebende israelische Sportler nach München zurückgekehrt - und erinnern sich an die traumatischen Ereignisse von damals.

40 Jahre können eine Ewigkeit sein. 40 Jahre können aber auch eine Kleinigkeit sein. "Jedes Mal, wenn ich hierher komme, bin ich für einige Sekunden erstaunt. Weil ich nicht genau weiß, ob ich es wieder erleben werde", sagt Gad Tsabary. Er nahm 1972 in München für Israel als Ringer an den Olympischen Sommerspielen teil... weiter




María Eva Duarte de Perón im Jahr 1947. - Foto: wikipedia

Irrfahrt einer toten Heldin

  • Vor 60 Jahren, am 26. Juli 1952, starb Evita Perón. Die argentinische Militärjunta fürchtete den Einfluss der "Nationalheiligen" so sehr, dass sie ihren einbalsamierten Leichnam verschwinden ließ. Die makabre Odyssee der Mumie endete erst nach mehr als 20 Jahren.

Eva wurde als eines von fünf Kindern der Juana Ibarguren am 7. Mai 1919 in Los Toldos, Provinz Buenos Aires, geboren. Ihr Vater war der mit einer anderen Frau verheiratete Großgrundbesitzer Juan Duarte. Im Alter von 15 Jahren zog es das brünette Mädchen in die Hauptstadt. Es wollte Schauspielerin werden... weiter




 - © Bildarchiv Ã?NB

Am 15. Juli 1927 legten demonstrierende Arbeiter im Wiener Justizpalast Feuer

Der tragische Wendepunkt

  • Auch 85 Jahre danach ist nicht zu verkennen, dass der brennende Justizpalast für Österreich von schicksalshafter Bedeutung war.

Ein Zitat aus den Erinnerungen des sozialdemokratischen Politikers Wilhelm Ellenbogen, die Friedrich Weissensteiner 1981 unter dem Titel "Menschen und Prinzipien" herausgegeben hat, möge den Stellenwert, den dieser Tag in der Geschichte des Austromarxismus als wirkmächtigster politischer Kraft der Ersten Republik einnimmt, lokalisieren: "Ein Drama... weiter




Am Anfang war das Wort . . . Cartoon: Wolfgang Ammer

Die Beziehung zwischen der EU und ihren Bürgern steht auf der Kippe

Sprache unter Spardiktat

  • Spricht sie weiterhin nur in Kürzeln à la EFSM, EFSF und ESM, anstatt eine gemeinsame Zukunft zu versprechen, verliert die EU an Gefolgschaft.

In einer Beziehung ist Sprachlosigkeit der Anfang vom Ende. Jener Punkt, an dem man keine Worte mehr findet, die Nähe erzeugen, und alles nur noch wie ein Therapiegespräch klingt; an dem jede verkrampfte Reminiszenz an die gemeinsamen Sonnenstunden einen weiteren Schatten über die gemeinsame Geschichte legt; an dem nur noch ein Partner wie ein... weiter




Eines der gängigsten Vorurteile derzeit besagt, dass "die" Griechen faul und somit an ihrer Lage selbst schuld seien. . . - © EPA

Vorurteile bestimmen unsere Ansichten häufiger, als uns bewusst und lieb ist

Schwerer zu spalten als Atome

  • Die vielerorts beliebten Suche nach Prügelknaben und Sündenböcken.

"Blondinen sind dumm" - das empfindet jeder als lächerliches Pauschalurteil, ebenso wie "Der Büroschlaf ist der gesündeste". Beides lässt sich statistisch nicht beweisen. Welche Blondinen sind für die Blondinen und welche Büroschläfer für die Büroschläfer repräsentativ? Wie sortiert man sie nach Alter, Einkommen, Bildung... weiter




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Ein Fahrrad an einer Kreuzung mitten im 9. Bezirk war der etwas ungewöhnliche Rastplatz für ein Bienenvolk.

Guten Tag, Lubango! Der Giraffen-Junge kam am Samstag, 15. Juni, zur Welt. 18.6.2013: Heute herrscht in Österreich wieder Badewetter: Über 35 Grad Celsius werden erwartet.

Kunstraub der anderen Art: Von einer Hauswand  in London ausgemeißelt wurde im Februar das Banksy-Graffitikwerk "Slave Labour". Kurz darauf tauchte es bei einem Auktions-Haus in Miami in Florida wieder auf. Am 2. Juni wiederum wurde es trotz Proteste um 1,1 Millionen Dollar in London versteigert. Das Kulturbild der Woche geht nun für zwei Wochen auf Urlaub und ist am 24.Juni wieder zurück. Ein frömmelnder Heuchler schleicht sich in das Vertrauen eines alten Patriarchen und versucht, sich alles anzueignen, was diesem teuer ist: Frau, Haus und Tochter. Abgespielt hatte sich das Ganze in der Wohnküche eines Landhauses, auf den Brettern des Akademietheaters. Im Bild: Gert Voss (r.) als "Orgon", Edith Clever (m.) als "Dorine" und Adina Vetter als "Marianne".

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