Der Busch ist noch dunkel und Sid wieder einmal nicht sonderlich gut gelaunt. Regen hängt in der Luft, und die schwarzen Spinnen auf den Mückengittern haben ihre Netze fast fertig. Er scheint schon länger zu warten, denn ohne Moses kann es kein guter Tag werden. Doch der sucht gerade seinen Außenbordmotor... weiter
Als sich Graham Greene in den 1930er Jahren vom Atlantik her Freetown näherte, bot sich dem englischen Schriftsteller und Journalisten ein überwältigender Anblick. "Der feuchte Tropendunst waberte durch die tiefer liegenden Straßen und legte sich wie Rauch über die Hausdächer." Hinter der Hauptstadt der damaligen britischen Kronkolonie... weiter
Mit einem dumpfen Knall schwingt der Deckel der Schatztruhe zu. Zwei Männer bücken sich, packen die Tragegriffe der schweren Holzkiste, einer rechts, einer links. Sie schleppen die Kiste aus dem Gebäude auf den Hof, wo fünf Kamele warten. Eines kniet auf dem Boden, es hat eine Art Tragegestell aus Strohmatten und Holzstangen auf dem Rücken... weiter
Er war ein Volksschauspieler mit Gardemaß, innerlich wie äußerlich. Ein Charakterdarsteller mit Charakter, nehmt alles nur in allem. Und er war, als einzigartiger Rolleninterpret österreichischer Autoren wie Nestroy, Raimund oder Hofmannsthal, die willkommene Identifikationsfigur im Neobiedermeier des Nachkriegsösterreich... weiter
Sie galt als die Modedroge der Hippie-Bewegung. Jim Morrison nahm sie ebenso wie Jimi Hendrix. Aber auch Ernst Jünger und Aldous Huxley schätzten sie. Und ungeachtet der zahlreichen letal verlaufenen Horror-Trips vor allem junger Menschen forderte Timothy Leary, Psychologie-Dozent der renommierten Harvard University... weiter
Der Ort, an dem er hätte ermordet werden sollen, ist Chum Manhs Arbeitsplatz. Chum, ein kleiner Mann mit schütterem weißen Haar, steht im ehemaligen Foltergefängnis S-21 in Phnom Penh. Eine Gruppe koreanischer Touristen drängt sich um ihn, Chum Manh geht in die Zelle, in der er 1978 eingesperrt war. Nummer 022... weiter