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Sid, der einsame, weil allzu kampfeslustige Gorilla. - Foto: Spreitzhofer

Armenhaus Zentralafrikas

  • Die Republik Kongo liebt Geldgeschenke, Geländewagen und Gorillas. In dieser Reihenfolge. Der Bürgerkrieg in dem seit 1960 unabhängigen Land ist zwar vorbei, doch nicht alle Folgen des Machtkampfs sind beseitigt.

Der Busch ist noch dunkel und Sid wieder einmal nicht sonderlich gut gelaunt. Regen hängt in der Luft, und die schwarzen Spinnen auf den Mückengittern haben ihre Netze fast fertig. Er scheint schon länger zu warten, denn ohne Moses kann es kein guter Tag werden. Doch der sucht gerade seinen Außenbordmotor... weiter




Wer den Wald und dessen Ressourcen nicht mehr nützen kann, braucht neue Perspektiven. - Foto: Thomas Veser

Naturschutz als Existenzfrage

  • Sierra Leone verfügt über den größten Naturwaldbestand Westafrikas. Der Erhalt dieses Ökosystems hängt von der Aufnahme des Nationalparks "Western Area Peninsula Forest" ins Unesco-Weltnaturerbe ab.

Als sich Graham Greene in den 1930er Jahren vom Atlantik her Freetown näherte, bot sich dem englischen Schriftsteller und Journalisten ein überwältigender Anblick. "Der feuchte Tropendunst waberte durch die tiefer liegenden Straßen und legte sich wie Rauch über die Hausdächer." Hinter der Hauptstadt der damaligen britischen Kronkolonie... weiter




Diese beiden Kamele bringen den Lesestoff zu Schulen und Kindern, die sich begeistert in die Lektüre stürzen (u.). - Foto: Maria Irl

Bücherkarawane in der Wüste

  • In Ostkenia gibt es die einzige Kamelbibliothek der Welt. Viermal pro Woche ziehen die Transporttiere, mit Bücherkisten bepackt, in Dörfer und Schulen, wo Lese- und Lernstoff an Kinder verliehen wird.

Mit einem dumpfen Knall schwingt der Deckel der Schatztruhe zu. Zwei Männer bücken sich, packen die Tragegriffe der schweren Holzkiste, einer rechts, einer links. Sie schleppen die Kiste aus dem Gebäude auf den Hof, wo fünf Kamele warten. Eines kniet auf dem Boden, es hat eine Art Tragegestell aus Strohmatten und Holzstangen auf dem Rücken... weiter




Josef Meinrad als österreichischer Ministerpräsident im Film "1. April 2000" (1952). - Foto: Wienbibliothek

"Der Jux hat sich auszahlt"

  • Der österreichische Schauspieler Josef Meinrad war ein gefeierter Publikumsliebling und eine nationale Projektionsfigur. Am 21. April jährt sich sein Geburtstag zum 100. Mal.

Er war ein Volksschauspieler mit Gardemaß, innerlich wie äußerlich. Ein Charakterdarsteller mit Charakter, nehmt alles nur in allem. Und er war, als einzigartiger Rolleninterpret österreichischer Autoren wie Nestroy, Raimund oder Hofmannsthal, die willkommene Identifikationsfigur im Neobiedermeier des Nachkriegsösterreich... weiter




LSD-Verteiler: der legendäre Bus der US-amerikanischen Hippie-Gruppe "Merry Pranksters". - Foto: Wikimedia

Höhenflüge und Horrortrips

  • Vor 70 Jahren entdeckte der Schweizer Chemiker Albert Hofmann das LSD. Nach tödlichen Missbräuchen verboten, scheint es nun langsam eine Renaissance in der Medizin zu erfahren.

Sie galt als die Modedroge der Hippie-Bewegung. Jim Morrison nahm sie ebenso wie Jimi Hendrix. Aber auch Ernst Jünger und Aldous Huxley schätzten sie. Und ungeachtet der zahlreichen letal verlaufenen Horror-Trips vor allem junger Menschen forderte Timothy Leary, Psychologie-Dozent der renommierten Harvard University... weiter




Der 80-jährige Chum Manh ist einer von sieben Menschen, die das Foltergefängnis "S-21" in Phnom Penh lebend verließen. Heute führt er Touristen durch die einstigen Zellen des Schreckens. - Foto: V. Mayer

Tränen im Gefängnishof

  • Chum Manh hat die mörderischen Roten Khmer in Kambodscha überlebt. Deren Verbrechen untersucht seit Jahren ein UN-Tribunal, aber die Angeklagten sind alt und krank. Und dem Gericht geht langsam das Geld aus.

Der Ort, an dem er hätte ermordet werden sollen, ist Chum Manhs Arbeitsplatz. Chum, ein kleiner Mann mit schütterem weißen Haar, steht im ehemaligen Foltergefängnis S-21 in Phnom Penh. Eine Gruppe koreanischer Touristen drängt sich um ihn, Chum Manh geht in die Zelle, in der er 1978 eingesperrt war. Nummer 022... weiter




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17.06.2013: Die Zwanziger Jahr des vergangenen Jahrhunderts leben beim Jazz Age Picnic in New York wieder auf. Zum achten Mal findet die Veranstaltung an zwei Wochenenden im Sommer auf Governor's Island statt. Kunstraub der anderen Art: Von einer Hauswand  in London ausgemeißelt wurde im Februar das Banksy-Graffitikwerk "Slave Labour". Kurz darauf tauchte es bei einem Auktions-Haus in Miami in Florida wieder auf. Am 2. Juni wiederum wurde es trotz Proteste um 1,1 Millionen Dollar in London versteigert. Das Kulturbild der Woche geht nun für zwei Wochen auf Urlaub und ist am 24.Juni wieder zurück.

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