Zeitgenossen

"Jedes Werkzeug kann missbräuchlich verwendet werden, auch ein 3D-Drucker. Trotzdem wäre ich gegen zu strenge Auflagen oder Beschränkungen", meint Roland Stelzer. - © J.J. Kucek

Interview

"Das ist eine echte Revolution"15

  • Roland Stelzer, einer der Pioniere des 3D-Drucks in Österreich, erklärt, warum diese Technologie zu einem Riesenhype geworden ist.

"Wiener Zeitung": In den USA hat man unlängst mit einem 3D-Drucker einen ganzen Affenarm ausgedruckt und ihn erfolgreich einem Versuchstier angenäht. Was kommt als Nächstes: der 3D-Golem? Roland Stelzer: Das wird hoffentlich noch dauern. Und die Geschichte mit dem Affenarm kann ich jetzt auch nicht bestätigen, ich kenne sie nicht... weiter




"Entwicklung und Veränderungen können nur durch Abweichung enstehen", meint Walter Peissl. - © Blatakes

Überwachung

"Unser täglicher Spion in der Hosentasche"14

  • Der Soziologe und Technikexperte Walter Peissl spricht darüber, wie Überwachung unser Verhalten nachhaltig verändert, wie Datenspeicherung für kommerzielle Zwecke verwendet wird - und warum die Österreicher mit diesen Problemen eher unbedarft umgehen.

"Wiener Zeitung": Herr Peissl, wie steht es um die Massenüberwachung in Österreich? Walter Peissl: Österreich fügt sich ins Konzert aller europäischen und vieler nicht-europäischen Länder ein. Es gibt nur einen bemerkenswerten Ausreißer: Großbritannien, wo es eine noch stärkere Überwachungskultur gibt... weiter




Von den Gespenstern der Vergangenheit nicht überwältigt, sondern ihnen mit forschendem Interesse entgegen getreten: Andreas Peham. - © Foto: Christof Moderbacher

Interview

"Der tragische Held geht vielen Jugendlichen nahe"20

"Wiener Zeitung": Herr Peham, können Sie sich an das Ereignis erinnern, das Ihr Engagement gegen Nationalsozialismus und Rechtsextremismus auslöste? Andreas Peham: Das war schon sehr früh, ungefähr mit 14 Jahren. Ich bin acht Kilometer entfernt vom ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen aufgewachsen... weiter




Bibiana Zeller: "Die unglaubliche Gier nach großen Rollen und schauspielerischer Bedeutung kenne ich nicht. Das entspricht nicht meiner Veranlagung." - © Eva Wahl

Interview

"Älterwerden ist etwas Wunderbares"22

  • Die Schauspielerin Bibiana Zeller spricht über die Probleme des Burgtheaters, ihre Erfahrungen mit diversen Direktoren, die heftigen Reaktionen auf die einstige TV-Serie "Kottan ermittelt" - und die vielen Vorzüge des kürzlich verstorbenen Joachim Fuchsberger.

"Wiener Zeitung": Frau Zeller, Sie sind seit über 40 Jahren Ensemblemitglied des Burgtheaters. Wie geht man innerhalb der Kollegenschaft mit der öffentlich geführten Debatte rund um den Burgtheater-Finanzskandal um? Bibiana Zeller: Mich schmerzt das sehr! Ich habe Hartmann persönlich nicht gut gekannt, aber er hat mir sehr imponiert... weiter




Barbara Raudner im spanischen Oleana, auf einer "Route Full Equipe 8c", einer ihrer bisherigen Höchstleistungen. - © Foto: Hannes Raudner-Hiebler

Sportklettern

Fels- statt Bürowände5

  • Barbara Raudner, ehemals EU-Angestellte, hat ihr Hobby zum Beruf gemacht - und ist heute eine von Österreichs wenigen professionellen Sportkletterinnen.

Beim vereinbarten Interviewtermin im Wiener Café Prückel strahlt sie einem schon von weitem entgegen. Mit ihrem neongrüngelben Sportshirt ist Barbara Raudner ein auffallender Farbtupfen inmitten der dunkle Businesskleidung tragenden Frühstücker an einem Montagmorgen. Ihr immer wieder aufblitzendes breites Grinsen lässt darauf schließen... weiter




Karin Taus (l.) vor einem Lager mit Pflegekräften in Liberia: "Wenn du näher darüber nachdenkst, kommst du nicht hierher." - © Foto: Zinggl/MSF

Ebola

Astronautin mit Baby im Arm22

  • Die österreichische Krankenpflegerin und Humanbiologin Karin Taus ist gerade von einem fünfwöchigen Einsatz in Liberia zurückgekehrt. Der Umgang mit Ebola stellte auch sie vor völlig neue Probleme.

Dass Karin Taus einmal äußerlich zerbricht, ist zwar kein Ding der Unmöglichkeit, allerdings unwahrscheinlich. Karin ist eine starke Frau, in jederlei Hinsicht. Die niederösterreichische Krankenschwester im Dienste von "Ärzte ohne Grenzen"/ "Médecins Sans Frontières" (MSF) hat bereits viel gesehen und erlebt - zuletzt hautnah etwa die Kriege in... weiter




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  1. Blühende Ruinen
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Martin Winter als "Don Juan" (Mitte) und das Ensemble vom Wiener Staatsballett in "Don Juan" in der Volksoper in Wien. Siehe dazu auch: <a href="http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/buehne/708343_Wuestling-dreigeteilt.html" target="_blank"> Wüstling, dreigeteilt</a>

Der Pavillon X am Otto-Wagner-Areal. Das gesamte Areal bleibt im Eigentum der Stadt Wien. Nutzungsrechte für die Pavillons werden nur zeitlich begrenzt und für geeignete Nutzungsformen vergeben werden. Schneebedeckte Häuser in West Seneca im US-Bundesstaat New York. Für Donnerstag werden weite Schneefälle erwartet.

Die Fleischerei RINGL in der Gumpendorferstraße ist einer der letzten "traditionellen" Betriebe in Wien, die alles selbst machen. 25.11. 2014: Schluss mit Sonne, über Mitteleuropa senkt sich zäher Spätherbsnebel.

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