Zeitgenossen

- © Peter Jungwirth

Interview

"Ich halte Eitelkeit für eine Tugend"8

  • Werner Schneyder, der am 25. Jänner seinen 80. Geburtstag begeht, über würdiges Altern.

"Wiener Zeitung": Herr Schneyder, in Ihrem neuen Buch führen Sie ein Gespräch mit sich selbst. Mit welchem der beiden Gesprächspartner werden wir jetzt sprechen? Werner Schneyder: Na, mit beiden. Und welcher von beiden wird demnächst achtzig? Bedauerlicherweise beide. Und immer, wenn der eine sich einbildet, er sei noch nicht so alt... weiter




Sepp Rothwangl im Planetensaal von Schloss Eggenberg. - © Harry Schiffer

Interview

"Wir leben gerade in der Apokalypse"28

  • Nicht der Stern von Betlehem, sondern die Planetenreihe vom 5. Mai 2000 war der Zeitpunkt, von dem aus im Mittelalter die Menschwerdung Christi berechnet und damit unsere Zeitrechnung festgelegt wurde, erklärt Sepp Rothwangl in seinem Buch "Endzeit" - und erläutert die These im Gespräch.

Der obersteirische Forstwirt Sepp Rothwangl beschäftigt sich seit vier Jahrzehnten mit historischer Astronomie und antiken Kalenderberechnungen. Er publiziert und diskutiert seine als Laie gewonnenen Erkenntnisse in astronomischen Zeitschriften bzw. auf Kongressen. Für die astronomische Zeitzählung hat er sein eigenes Kalendermodell "CEP" entworfen... weiter




David Bangiev schleift Sohlen in der Wiener Vorstadt - und träumt von Samarkand. - © Rebhandl

Porträt

Odyssee zwischen Frunse und Wien6

  • David Bangiev, Österreicher kirgisischer Herkunft, ist Schuster von Beruf - und nach einem Umweg über Israel im 15. Bezirk heimisch geworden.

Mein Schuster heißt David Bangiev und ordiniert in der Hütteldorferstraße in Wien, schwere Fälle nimmt er auch am Wochenende entgegen. David wurde im November 1961 nahe der kirgisischen Hauptstadt Frunse (die heute Bischkek heißt) geboren, als fünftes und letztes Kind einer jüdischen Familie. Die Bangievs hatten ein Haus und eine Gemeindewohnung... weiter




Interview

"Unser Ziel ist ein genetisches Phantombild"7

  • Der Innsbrucker Molekularbiologe Walther Parson über die kriminalistische Arbeit seines Forscherteams, seinen Ruf als "Schiller-Killer", die Zusammenarbeit mit dem FBI - und die Zukunft der DNA-Forschung.

"Wiener Zeitung": Herr Professor Parson, haben Sie schon einmal Ihre eigene DNA analysiert? Walther Parson: Schon allein aus Gründen der Laborqualität ist meine DNA, genauer gesagt, sind die forensisch relevanten Abschnitte meiner DNA bekannt. Würde ich nämlich versehentlich eine zu untersuchende Probe verunreinigen... weiter




Chris de Stoop (Jahrgang 1958) auf dem Hedwigepolder südlich von Antwerpen. - © Bo van Scheyen

Chris de Stoop

"Die Bauern sind unsere Aborigines"3

  • Der flämische Autor und Teilzeit-Bauer Chris de Stoop über die Enteignung von Landwirten, über künstliche Wildnis und die Zerstörung des kulturellen Erbes auf dem Land.

Als sein Bruder im Jahr 2010 plötzlich starb, war Chris de Stoop in Haiti und berichtete als Reporter vom Überleben der Kleinbauern nach dem starken Erdbeben dort. Er, der Stadtmensch und Intellektuelle, musste nun sofort über die Zukunft des elterlichen Hofs entscheiden und beschloss, als Teilzeit-Landwirt aufs Land zurückzukehren... weiter




"Ich lebe mit dem Begriff ,Trotzdem‘. Dieses: Ich mach’ trotzdem weiter, und es ist trotzdem nicht alles nur hässlich . . ." - © Robert Wimmer

Interview

"Wir sind viel mutiger,
als es den Anschein hat"
17

  • Erika Pluhar über ihren "Brief an Österreich", den Aufruf zu besonnener Vernunft und das Hochhalten der Demokratie - und über die Forderungen und Herausforderungen des Älterwerdens.

"Wiener Zeitung": Frau Pluhar, Sie sind nicht nur eine vielseitige Künstlerin, sondern bekanntermaßen auch ein politischer Mensch. Was hat Sie zuletzt konkret dazu bewogen, dass Sie sich mit einem "Brief an Österreich" zu Wort gemeldet haben? Erika Pluhar: Bei der jetzigen Bundespräsidentenwahl bin ich ganz bewusst in kein Komitee gegangen... weiter




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