Zeitgenossen

"Wir müssen nicht aufhören, das Gehirn zu begreifen, doch es gibt viele andere Wege, uns selbst zu verstehen", meint Neurowissenschafter Frazzetto. - © Foto: A. Gebert/dpa/picturedesk.com

Hirnforschung

"Wir sind mehr als unser Gehirn"15

"Wiener Zeitung": Herr Frazzetto, Neurowissenschafter verbringen angeblich sehr viel Zeit im Labor mit der Beobachtung von Mäusen. Das klingt nach einer einsamen und zugleich fast ein wenig absurden Tätigkeit. Giovanni Frazzetto: Für Außenstehende mag Mäusebeobachtung durchaus absurd klingen - und offen gestanden ist es auch nicht immer ein... weiter




"Ich pflege die politische Karikatur mit Humor und nicht mit Bösartigkeit. Ich kann auch hart mit den Leuten umgehen, aber mein Anliegen ist, nie gemein und vulgär zu sein." Gustav Peichl - © Foto: Robert Wimmer

Interview

"Jedes Haus hat erogene Zonen"9

"Wiener Zeitung": Herr Peichl, wir sind hier in Ihrem Haus in Grinzing, das auch Ihr erstes realisiertes architektonisches Werk ist. Obwohl das Haus mittlerweile über 50 Jahre alt ist, kann man es als zeitlos modern bezeichnen. Sehen Sie das auch so? Gustav Peichl: Es ist ein Klassiker geworden und stößt speziell bei japanischen... weiter




"Ich verbringe meine Zeit mit Bildern und mit Schreiben" - Gordon Ball in Wien während des Gesprächs mit der "Wiener Zeitung". - © Foto: Bernhard Widder

Extra

"Ich war zuständig für alles Mögliche"1

"Wiener Zeitung": In Ihrer Biografie ist zu lesen, dass Sie im Jahr 1944 in Paterson, New Jersey, geboren wurden. Dort hatte der Arzt und Dichter William Carlos Williams gelebt, ein monumentales "episches Poem" namens "Paterson" geschrieben, und Allen Ginsberg verbrachte dort seine Jugendjahre. Gordon Ball: Aber schon nach neun Monaten in New... weiter




"Historisches Gedenken ist nur dann sinnvoll, wenn es einen Beitrag zum Problembewusstsein beisteuern kann", sagt Wolfgang Maderthaner im Gespräch. - © J. Kerviel

Erster Weltkrieg

"Unsere Zeitgenossen"9

  • Wolfgang Maderthaner, Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs, denkt über Sinn und Unsinn von Gedenkjahren nach und erläutert Ursachen und Folgen des Ersten Weltkriegs.

"Wiener Zeitung": Gedenkjahre wie das zu 1914 bieten die Chance, das Wissen der Geschichtswissenschaft aus dem Elfenbeinturm zu holen. Wird diese auch genutzt? Wolfgang Maderthaner: Solche Gedenkjahre bieten sicherlich einen guten Anlass, sich ernsthaft in einer breiten Öffentlichkeit mit Ereignissen wie dem Ersten Weltkrieg auseinanderzusetzen... weiter




"Wir haben ein starkes Bedürfnis nach Sinn und Gerechtigkeit, gleichzeitig ist das Leben ganz augenscheinlich ungerecht." Philipp Blom - © Foto: Andy Urban

Philipp Blom

"Wir sind nur eine Affenart"17

"Wiener Zeitung": Herr Blom , trauen Sie uns Menschen, also der menschlichen Rasse und ihrer Vernunft, über den Weg? Philipp Blom: Sicher nicht! Uns ist nicht über den Weg zu trauen. Wir sind nur eine Affenart, vielleicht intelligenter als andere Affenarten, aber das hat uns nicht immer gedient. Ohne höhere Macht ist der Mensch auf sich allein... weiter




Diknu Schneeberger mit seinem Instrument. - © diknuschneeberger.com

Musik

"Man fightet an der Gitarre"1

"Wiener Zeitung": Herr Schneeberger, vor zehn Jahren hatten Sie im Alter von 14 Ihren ersten gefeierten Auftritt als Jazz-Gitarrist, zusammen mit Ihrem Vater Joschi am Kontrabass. Welche Erinnerungen haben Sie daran? Diknu Schneeberger: Das hat Spaß gemacht. Viele Verwandte waren bei diesem Konzert dabei und haben sich über mein Spiel gefreut... weiter




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Nach heftigen Regenfällen ist es in Salzburg und Niederösterreich zu Überflutungen gekommen. Im Bild ein Fußballfeld in Stuhlfelden, Salzburg.

1700 Polizisten belagerten diesen Eingang: Am Ende des Tages wurden 19 Hausbesetzer abgeführt. Der Hausbesitzer wollte jene Punks vertrieben haben, die er einst selbst geholt hatte, um die Altmieter in dem Haus in Wien-Leopoldstadt loszuwerden. Das Polizeiaufgebot am Einsatzort war mit weit mehr als 1.000 Beamten enorm. Da die Besetzer den Hauseingang massiv verbarrikadiert hatten, gab es für die Exekutive vorerst kaum ein Weiterkommen.

30.07.2014: Musik und Krieg - Ein israelischer Soldat hat seine Gitarre für die ruhigen Momente des Gaza-Konflikts dabei. Ko Murobushi unterrichtet beim Impulstanz die japanische Tanzform Butoh.

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