Zeitgenossen

Okky Offerhaus im Gespräch mit Christoph Rella. - © Carina Walter

Zeitgeschichte

"Ich war ja sehr schön anzusehen"

  • Die Kosmopolitin Okky Offerhaus hat einst als Model, Hostess und Fotografin die Welt bereist. Sie berichtet von ihrer Arbeit mit dem amerikanischen Fotografen Elliott Erwitt, von Begegnungen mit John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow und erzählt, wie sie einmal einen Mord verhindert hat.

"Wiener Zeitung": Frau Offerhaus, Sie waren in den 1960er Jahren mit dem berühmten "Magnum"-Fotografen Elliott Erwitt unterwegs. Zu Ihren eindrücklichsten Begegnungen zählt wohl jene mit John F. Kennedy 1962 im Weißen Haus? Okky Offerhaus: Ja, wir hatten damals den Auftrag, für "Newsweek" ein Titelbild von ihm zu machen... weiter




 - © Julia Baier

Interview

"Unsicherheit ist das kleinere Übel"35

  • Die Philosophin und Sachbuchautorin Natalie Knapp erklärt, warum Zeiten der Krisen, des Umbruchs und der Ungewissheit sowohl persönlich als auch gesellschaftlich sehr wertvoll sein können.

"Wiener Zeitung": Wir leben in unsicheren Zeiten und das macht vielen Menschen Angst. Ist das bei Ihnen anders? Nathalie Knapp: Ehrlich gesagt ändert sich das immer wieder. Denn es ist ja eine Tatsache, dass sich vieles im Leben auf eine Art und Weise wandelt, die wir nicht vorhersehen können. Was unter anderem daran liegt... weiter




Stellungnahme zur Causa Kehlmann24

  • Brief von Klaus Kastberger an Daniel Kehlmann.

Sehr geehrter Herr Kehlmann, nachdem ich mir die Sache nun nochmals in allen verfügbaren textlichen Details angeschaut habe, stelle ich fest, dass es zwischen Ihrem Buch "Die Vermessung der Welt" und Wikipedia-Einträgen zu Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt aus der Entstehungszeit ihres Buches keinerlei wortwörtliche Übereinstimmungen... weiter




"Ich frage mich, ob man als Intellektueller beständig kritisch sein muss": Hans Ulrich Gumbrecht. - © Robert Newald/ picturedesk.com

Hans Ulrich Gumbrecht

"Ich spiele gern die Rolle des Polarisierenden"7

  • Der Literaturwissenschafter lobt nden American Way of Life und kritisiert die europäische Intellektuellen.

"Wiener Zeitung": Herr Gumbrecht, obwohl Sie in Deutschland eine außerordentliche Karriere vor sich hatten, sind Sie 1989 in die USA aufgebrochen und haben einen Ruf an der Stanford University angenommen. Was hat Sie dazu bewogen? Hans Ulrich Gumbrecht: Ich erhielt 1980 zum ersten Mal eine Gastprofessur an der University of California in Berkeley... weiter




"Mir wurde schon bald klar, dass Gedichte nicht aus Ideen bestehen, sondern aus Wörtern": Karl Heinz Bohrer. - © Jürgen Bauer

Interview

"Vom poetischen Wahn des dionysischen Geistes"4

  • Der Literaturwissenschafter Karl Heinz Bohrer versteht das Erscheinen des Gottes Dionysos als Leitmotiv seiner Phantasie, bekennt sich zur pathetischen Dichtung, kritisiert die deutsche Literatur - und lobt die österreichische.

"Wiener Zeitung": Herr Bohrer, Sie schreiben in dem Prolog Ihres neuen Buches, "Das Erscheinen des Dionysos", dass die wesentliche Eigenschaft des Gottes im plötzlichen Ereignischarakter seines Auftretens bestehe. Wie begründen Sie diese These, die dem Dionysos eine singuläre Rolle zuweist? Karl Heinz Bohrer: In meinem Buch geht es um den... weiter




Hilde Zadek bei der Präsentation des Buchs "Was ich liebe, gibt mir Kraft" von Christine Dobretsberger. - © Toppress Austria / Karl Schöndorfer

Musik

"Man muss die Welt von allen Seiten ansehen"16

  • Die Sängerin und Lehrerin Hilde Zadek, die kürzlich ihren 98. Geburtstag gefeiert hat, erzählt aus ihrem Leben, von der Exilzeit in Palästina, spricht über ihre Lieblingsrollen und erklärt, worauf es beim Singen vor allem ankommt.

"Wiener Zeitung": Frau Zadek, Sie haben 25 Jahre an der Wiener Staatsoper gesungen und auch international große Erfolge gefeiert. 1971 nahmen Sie Abschied von der Bühne und widmen sich seither mit ganzer Kraft der Gesangspädagogik. Was war für Sie persönlich bereichernder: Ihre aktive Zeit als Sopranistin oder Ihr Wirken als Gesangspädagogin?... weiter




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