• 23. Mai 2012

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Zeitgenossen

Lotte Ingrisch. - © Wimmer

"Ich habe immer von der Zukunft abgeschrieben"

Lotte Ingrisch

  • Die Schriftstellerin Lotte Ingrisch über ihre literarischen Anfänge, den Erfolg ihres Buches "Reiseführer ins Jenseits", ihr Verhältnis zum Tod, Konzepte einer alternativen Schulpädagogik - und warum sie Gottfried von Einem "Bärenfräulein" nannte.

"Wiener Zeitung": Frau Ingrisch, wenn Ihr Name ins Spiel gebracht wird, denkt man vorrangig an Ihre besondere Beziehung zum Jenseits, an Ihre Neigung zum Übersinnlichen. Vergleichsweise weniger bekannt dürfte Ihr umfangreiches kreatives Werkschaffen sein. Bisher haben Sie 32 Bücher veröffentlicht, 23 Theaterstücke geschrieben, zehn Hörspiele... weiter




Journalist, Autor, Adoptivvater: Walter Kohl. - © Heribert CORN, corn@corn.at

"Man wünscht sich, dass alles vorbei ist"

Walter Kohl

  • Der Linzer Autor Walter Kohl über die schwierige Suche seiner Adoptivtochter nach ihrer leiblichen Mutter, deren schweres Schicksal, das Buch, das er darüber geschrieben hat - und welche Erkenntnisse und Emotionen das alles bei ihm ausgelöst hat.

"Wiener Zeitung": Herr Kohl, Ihr jüngstes Buch, "Mutter gesucht", schildert die Suche dreier Schwestern - Tania, Iris und Tamara - nach ihrer Mutter, von der sie als Säugling bzw. als Kleinkind weggelegt worden waren. Eine der drei Schwestern, Tamara, ist Ihre Adoptivtochter. Was bewog Sie, diese Geschichte öffentlich zu machen? Walter Kohl:... weiter




Johannes Grützke. - © Bentz

"Gesetze sind zum Brechen da"

Johannes Grützke

  • Der deutsche Maler Johannes Grützke erklärt, warum die Lust am Malen nicht zu erklären ist, bekennt sich zur Sehnsucht nach Prächtigkeit und hält von den klassischen graphischen Techniken mehr als von Computerkunst.

"Wiener Zeitung": Herr Grützke, warum malen Sie? Johannes Grützke: Das ist eine wahnsinnig einfache Frage, die ich aber nicht beantworten kann. Eigentlich ist das Malen eine absurde Tätigkeit. Ich habe mir - gerade als Lehrer an der Akademie - öfter gedacht: Wenn einer vom Mars käme und sähe, dass da im Aktsaal eine nackte Frau in der Mitte steht... weiter




Robert Dornhelm. - Foto: Thomas Defner

"Mir kommen vor Rührung leicht Tränen"

Robert Dornhelm

  • Der international renommierte österreichische Regisseur Robert Dornhelm spricht über seinen Werdegang vom Dokumentarfilmer zum Spielfilmregisseur, über die Erfolgsregeln von Hollywood - und über seinen neuesten Film, den er gerade in Tirol dreht.

"Wiener Zeitung": Herr Dornhelm, für Szenen aus Ihrem neuen Fernsehfilm über die erfolgreiche italienische Expedition auf den K2 wurde hier in Tirol auf dem Set ein pakistanischer Marktplatz aufgebaut. Ein paar Schafe sind auch dabei. Stimmt es, dass Sie in Ihrer Jugend Schafhirte werden wollten? Robert Dornhelm: Ich wollte Schafhirte werden... weiter




"Ich habe keine Hobbies. Ich kann nur singen. Die Bühne ist meine Welt." - Nana Mouskouri während eines Konzerts in Stuttgart, 2009. - Foto: epa/ Marijan Murat

"Unsere Aufgabe ist es, Hoffnung zu geben"

Nana Mouskouri

  • Die Sängerin Nana Mouskouri spricht über die politischen Verhältnisse in Griechenland, erzählt von ihrer langen Bühnenkarriere, von der Zusammenarbeit mit ihrer Tochter Lenou - und von ihren Begegnungen mit Maria Callas.

"Wiener Zeitung": Frau Mouskouri, in den letzten Monaten sind Amy Winehouse und Whitney Houston verstorben. Sie stehen seit fünfzig Jahren auf der Bühne, keine Skandale, keine Drogen, keine Affären. Haben Sie mehr Disziplin als die anderen? Ja, ich habe Disziplin. Jeder Sänger braucht Disziplin, um erfolgreich zu sein... weiter




Susann Sitzler - Wirthensohn

"Ich habe schon lange keine Waage mehr"

Susann Sitzler

  • Die Schweizer Autorin Susann Sitzler spricht über ihr Buch "Bauchgefühle", über eine veränderte Wahrnehmung des Dickseins, über Veranlagung, Diäten und die beiden Sängerinnen Adele und Beth Ditto - und über Lust an der Maßlosigkeit.

"Wiener Zeitung": Frau Sitzler, in Ihrem Buch "Bauchgefühle. Mein Körper und sein wahres Gewicht" schreiben Sie: "Der Mops in uns schlägt immer zurück." Klingt nicht gerade ermutigend. Susann Sitzler: Ist es auch nicht. Aber . . . . . . es ist einfach die Wahrheit. Und die lautet: Die Chancen, ex-trem schlank zu sein, sind für jemanden... weiter




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Journalist, Autor, Adoptivvater: Walter Kohl. - © Heribert CORN, corn@corn.at
  • Der Linzer Autor Walter Kohl über die schwierige Suche seiner Adoptivtochter nach ihrer leiblichen Mutter, deren schweres Schicksal, das Buch...
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Porträt Emilie Flöge, 1902
Gustav Klimt
Öl auf Leinwand

Vergessenes wurde wiederentdeckt. Im Naturhistorischen Museum freut man sich über die Belebung des Museums durch die Arbeit des Künstlers Daniel Spoerri. (Im Bild: "Austernschabracken-Pferdeskelett-Spießbock-Kümmerer" von Spoerri.) Blick auf das Werk "Sevilla-Series, No. 1, Tapir" des Künstlers Daniel Spoerri im Rahmen der Ausstellung "ein inkompetenter Dialog?" im Naturhistorischen Museum in Wien. Die Ausstellung ist vom 23. Mai bis 17. September 2012 zu sehen. (21. Mai)
Siehe auch: http://bit.ly/JrMvnU

Ein Demonstrant zeigt der berittenen Polizei das Victory Zeichen.  Hunderte Amerikaner gingen am Wochenende auf die Straße, um gegen den NATO-Gipfel in Chicago zu protestieren. Das amerikanische Model Lydia Hearst posiert für die Kamera.

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