Zeitgenossen

Barbara Raudner im spanischen Oleana, auf einer "Route Full Equipe 8c", einer ihrer bisherigen Höchstleistungen. - © Foto: Hannes Raudner-Hiebler

Sportklettern

Fels- statt Bürowände4

  • Barbara Raudner, ehemals EU-Angestellte, hat ihr Hobby zum Beruf gemacht - und ist heute eine von Österreichs wenigen professionellen Sportkletterinnen.

Beim vereinbarten Interviewtermin im Wiener Café Prückel strahlt sie einem schon von weitem entgegen. Mit ihrem neongrüngelben Sportshirt ist Barbara Raudner ein auffallender Farbtupfen inmitten der dunkle Businesskleidung tragenden Frühstücker an einem Montagmorgen. Ihr immer wieder aufblitzendes breites Grinsen lässt darauf schließen... weiter




Karin Taus (l.) vor einem Lager mit Pflegekräften in Liberia: "Wenn du näher darüber nachdenkst, kommst du nicht hierher." - © Foto: Zinggl/MSF

Ebola

Astronautin mit Baby im Arm20

  • Die österreichische Krankenpflegerin und Humanbiologin Karin Taus ist gerade von einem fünfwöchigen Einsatz in Liberia zurückgekehrt. Der Umgang mit Ebola stellte auch sie vor völlig neue Probleme.

Dass Karin Taus einmal äußerlich zerbricht, ist zwar kein Ding der Unmöglichkeit, allerdings unwahrscheinlich. Karin ist eine starke Frau, in jederlei Hinsicht. Die niederösterreichische Krankenschwester im Dienste von "Ärzte ohne Grenzen"/ "Médecins Sans Frontières" (MSF) hat bereits viel gesehen und erlebt - zuletzt hautnah etwa die Kriege in... weiter




Gisbert Jänicke bei einem Besuch in Wien. - © Foto: Hermann Schlösser

Interview

Bauernburschen und Schamanen2

"Wiener Zeitung": Am 10. Oktober 1834 wurde der Schriftsteller Aleksis Kivi geboren. Dieser Geburtstag wird in Finnland als "Kivi-Tag" gefeiert. Ist dieser Autor für das Land so wichtig? Gisbert Jänicke: Kivi ist nicht der einzige Schriftsteller, der in Finnland an einem bestimmten Tag gefeiert wird... weiter




"Ich lerne durchs genaue Schauen, seziere Filme von großartigen Regisseuren bis ins Detail. Das ist die beste Akademie." Reinhold Bilgeri - © Foto: Irene Prugger

Interview

"Auf Seriosität kommt es mir nicht an"4

"Wiener Zeitung": Reinhold Bilgeri, auf Ihrer Homepage stehen folgende Berufsbezeichnungen: Writer, Director, Singer, Songwriter, Composer. Ist das die Reihenfolge mit der Sie sich identifizieren? Der Schriftsteller zuvorderst? Reinhold Bilgeri: Jetzt schon. Seit sich mit meinem Buch "Der Atem des Himmels" und dessen Verfilmung mein Kreis als... weiter




Schlöndorff: "Die erste Voraussetzung ist der Glaube, dass man durch Reden Konflikte lösen kann. Da bin ich von Haus aus eigentlich schon mal skeptisch". - © Foto: Kochmedia

Volker Schlöndorff

"Ein Diplomat muss verletzbar sein"5

"Wiener Zeitung": Herr Schlöndorff, in Ihrem neuen Film "Diplomatie" erzählen Sie, wie ein deutscher General im August 1944 überzeugt wird, Paris nicht zu zerstören. Dass Sie als wohl frankophilster aller deutschen Regisseure diesen Film gemacht haben, klingt schon fast zu naheliegend, um wahr zu sein... weiter




"Der Begriff Comic ist für viele noch immer ein Schimpfwort. Ich bin relativ entspannt, was die Begrifflichkeit angeht." Nicolas Mahler - © Foto: wikimedia

Nicolas Mahler

"Tragödie ist mir zu fad"10

"Wiener Zeitung": Herr Mahler, Sie haben in diesem Jahr bereits zwei Bücher herausgebracht, im letzten Jahr waren es vier, insgesamt sind es bereits an die 30 Bücher. Geht sich das in einer 40-Stunden-Woche aus? Nicolas Mahler: Ja, locker. Naja, ich notier’ mir die Zeit ja nicht. Also von außen sieht das vielleicht so aus... weiter




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24.10.2014 - BesucherInnen sitzen im Inneren der Skulptur "We're Frying Out Here" von Künstler Andrew Hankin beim "Sculpture By The Sea"-Festival in Sydney, Australien. Die Nacktmulle haben Nachwuchs.Am 21. August sind vier Jungtiere zur Welt gekommen. Die Tiere, die dem Kindchenschema so wenig entsprechen, leben im Wüstenhaus in einem 70 Meter langen Höhlenlabyrinth.

Die kanadischen Einsatzkräfte suchten am Mittwoch nach weiteren Mittätern. Beim Erdrutsch Anfang Mai in der Provinz Badachschan wurden 2.000 Menschen getötet, rund 700 Familien verloren ihre Bleibe und leben nun in Zeltstädten. Die Sonne scheint immer seltener, langsam wird es kalt.

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