Zeitgenossen

- © Moritz Ziegler

Interview

"Ich hasse das Binnen-I"8

  • Christine Nöstlinger über die Schwierigkeiten, Kinder zu verstehen, den Rechtsruck und ihren 80. Geburtstag.

"Wiener Zeitung": Frau Nöstlinger, was macht für Sie ein gutes Kinderbuch aus? Gibt es so etwas wie eine fixe Zutat, die immer drinnen sein muss? Christine Nöstlinger: Ich denke, es muss irgendwo aus dem Blickwinkel von Kindern erzählt werden. Literatur ist Umsetzung eines Stücks Welt in Sprache, in diesem Fall so, wie sie ein Kind sieht... weiter




Rottensteiner im Gespräch mit "Wiener Zeitung"-Mitarbeiter Dobrowolski.

Interview

"Science-Fiction ist oft verblüffend prophetisch"5

  • "SF"-Experte Franz Rottensteiner über die Faszination des Genres, den Unterschied zwischen Phantastik und Fantasy - und sein schwieriges Verhältnis zu Stanisław Lem.

"Wiener Zeitung": In den 70er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts war Science-Fiction fester Bestandteil des literarischen Lebens. Heute drängt das Phantastische zwar zunehmend in alle möglichen Bereiche der Literatur ein, von Joanne K. Rowling über Carlos Ruiz Zafón bis Thomas Glavinic, als Genre scheint Science-Fiction aber out zu sein... weiter




- © Peter JungwirthInterview

Literatur

"Ich verstehe mich als Doderer-Animateur"7

  • Der Journalist und Autor Klaus Nüchtern über seine Affinität zum Wiener Dichter.

"Wiener Zeitung": Herr Nüchtern, Sie haben gerade den "Kontinent Doderer" - so der Titel Ihres Buches - durchquert. Gibt es auf diesem Kontinent Regionen, die man Doderer-Neulingen empfehlen kann, und welche, für die man eine Reise-Warnung aussprechen sollte? Klaus Nüchtern: Meine Kollegin Eva Menasse ist da ganz strikt: Sie meint... weiter




Peter Reichl wurde 1967 geboren, studierte Mathematik, Physik und Philosophie in München und Cambridge. Seit zwei Jahren ist der gebürtige Bayer Professor für Informatik an der Universität Wien, wo er sich vor allem mit kooperativen Systemen befasst. - © Luiza Puiu.

Interview

"Wo bleibt der Aufschrei der Informatiker?"36

  • Peter Reichl, Informatik-Professor an der Uni Wien, kritisiert unsere Abhängigkeit von Technologien und fordert mehr Verantwortung der Wissenschaft ein.

"Wiener Zeitung": Herr Professor Reichl, Sie sind Informatiker, haben aber kein Smartphone. Wie passt das zusammen? Peter Reichl: Sie glauben mir wohl nicht? (Lacht und zeigt sein Mobiltelefon, ein älteres Modell ohne Touchscreen. ) Ein fantastisches Stück Technik: Man kann damit telefonieren, und das genügt mir... weiter




"Das Problematische an den Zeitverhältnissen ist eine überwältigende Beschleunigungstendenz, eine Tendenz, die Welt zu dynamisieren", sagt Hartmut Rosa. - © Jürgen BauerInterview

Soziologie

"Die Weltbeziehungen sind prekär geworden"4

  • Der deutsche Soziologe Hartmut Rosa erläutert seine Resonanz-Theorie und nennt Maßstäbe für ein gutes und gelingendes Leben.

"Wiener Zeitung": "Wenn Beschleunigung das Problem ist, dann ist Resonanz vielleicht die Lösung" - so lautet, kurz gefasst, die Kernthese Ihres neuen Buches, "Resonanz - Soziologie einer Weltbeziehung". Auf über achthundert Seiten bereiten Sie mit Ihrer Untersuchung der in die Krise geratenen Resonanzverhältnisse zunächst den Boden für eine... weiter




- © Robert Wimmer

Interview

"Ich wollte es immer besser als gut machen"17

  • Kurz vor ihrem 85. Geburtstag zieht Kammersängerin Renate Holm eine Bilanz ihres vielseitigen künstlerischen Schaffens und verrät, wie es gelingen kann, dass man sich 30 Jahre lang fühlt, als ob man 50 wäre: Man braucht dazu Liebe zu seinem Beruf, Disziplin und schließlich auch Humor.

"Wiener Zeitung": Frau Kammersängerin, Sie werden demnächst 85 Jahre alt, geben nach wie vor Konzerte und sind darüber hinaus eine überaus gefragte Gesangspädagogin. Singen ist für Sie offensichtlich eine Art Jungbrunnen. Renate Holm: Ich glaube, dass es ungemein hilfreich ist, wenn es im Leben etwas gibt... weiter




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