Zeitgenossen

Gottfried Boehm, emeritierter Professor an der Universität Basel. - © Johannes Gutenberg Universität,Mainz

Kunstgeschichte

Faszination durch das Sichtbare3

  • Der Kunsthistoriker Gottfried Boehm erforscht die Wirkungsmacht der Bilder und entwickelt dabei eine eigenständige "Philosophie vom Bild". Am 16. September wird er 75 Jahre alt.

Was können Bilder, was die begriffliche Sprache nicht mehr zu leisten vermag? Mit dieser Frage beschäftigt sich der in Basel tätige Kunsthistoriker Gottfried Boehm in seiner wissenschaftlichen Arbeit. Boehm hat in den vergangenen Jahrzehnten die Diskussionen um die Frage, was eigentlich ein Bild sei, wesentlich mitgeprägt... weiter




"Was jeder Lehrer in der Schule können muss - den Stoff so aufzubereiten, dass es die ihm Anvertrauten verstehen -, das fehlt in der Politik vollkommen." (Peter Zellmann) - © Philipp HutterInterview

Zukunftsforscher

"Ich bin Hiob, nicht die Botschaft"23

  • Warum es Entscheidungsträgern so schwer fällt, den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden.

"Wiener Zeitung": Bedingungsloses Grundeinkommen, Gesamtschule, Wert-Schätzung der Dienstleistungen: In Ihrem neuen Buch, "Die Zukunft, die wir wollen", adressieren Sie viele Forderungen und Vorschläge an die Politik. Um sie zu verwirklichen, müssten Politiker aber über den nächsten Wahltermin hinaus denken und handeln... weiter




Wir mögen die Vorgärten unserer Seele, aber für die Hinterhöfe genieren wir uns - für unsere Ängste, Schwächen und Unzulänglichkeiten (Tobias Ballweg)., - © PruggerInterview

Psychologie

"Poesie ist ein Türöffner zur Seele"27

  • Psychologe Tobias Ballweg: Wie literarische und philosophische Texte bei stressbedingten Krankheiten helfen können.

"Wiener Zeitung": Herr Ballweg, wir befinden uns hier im Sanatorium Kilchberg am Zürichsee, einer bekannten psychiatrischen Klinik, die heuer ihr 150-jähriges Bestehen feiert. Sie sind als Leitender Psychologe vor allem für Burnout-Patienten zuständig, wobei Sie den Ausdruck Burnout-Klinik vermeiden. Warum... weiter




- © Dieter Mayr

Interview

"Ich habe den Solo-Weg intensiv erforscht"107

  • Die Autorin und Lektorin Franziska Muri über die Vorzüge des Alleinseins, über Frauen an "Katzentischen" in Restaurants, die häufigsten Vorwürfe an Singles - und über "Minimomente der Liebe".

"Wiener Zeitung": Allein sein und sich allein fühlen sind grundverschiedene Zustände. Waren Sie schon immer gern für sich? Franziska Muri: Offen gesagt war das Alleinsein für mich lange eine zwiespältige Angelegenheit. Denn tatsächlich bin ich gern für mich, gehadert habe ich aber trotzdem damit. Denn zugleich gab es das ebenso diffuse wie... weiter




Interview

"Ich verspüre eine große Ungerechtigkeit"56

  • Die siebenfache Mutter Gertraud Burtscher erzählt, wie sie mit 60 ein Jus-Studium begann und was ihre "Oma-Revolte" erreichen will.

"Wiener Zeitung": Frau Burtscher, wir machen jetzt etwas sehr Unhöfliches: Bevor wir einander näher kennenlernen, werfen wir einen Blick in Ihre Geldtasche. Sie erhalten derzeit eine Pension von Euro 447 netto. Wie kommen Sie damit aus? Gertraud Burtscher: Ich komme nur deshalb aus, weil ich in meinem Alter noch arbeiten gehe... weiter




- © WeidingerInterview

Interview

"Man braucht den Partner, so wie er ist"129

  • Die aus Wien stammende Psychoanalytikerin und Verhaltenstherapeutin Eva Jaeggi über die Liebe und alle ihre Facetten, ihren Zweifel an lebenslang haltenden Ehen - und über zu große Glückserwartungen.

"Wiener Zeitung": Ihr aktuelles Buch heißt "Liebe und andere Wagnisse" - was ist Liebe, Frau Jaeggi? Eva Jaeggi: Es gibt so viele Aspekte der Liebe und so viele unterschiedliche Formen Liebe zu leben - weit über den Rahmen der klassischen Zweierbeziehung hinaus. Ich finde es deshalb nicht gut, eine abstrakte Definition für die Liebe zu suchen... weiter




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