Zeitgenossen

"Gute Quoten sagen meiner Meinung nach noch nichts über die Qualität aus. Außerdem ist es nicht Aufgabe eines öffentlich-rechtlichen Senders, gute Quoten zu erzielen." David Schalko - © Eva Wahl

David Schalko

"Sprache und Geschichte sind immer eins"12

"Wiener Zeitung": Herr Schalko, Sie sind ein Mensch, der am laufenden Band Geschichten erfindet und diese entweder zu Büchern oder Filmen verarbeitet. Welcher Plot spielt momentan die Hauptrolle für Sie? David Schalko: Zur Zeit arbeite ich an einer Serie für den ORF, in der Gert Voss die Hauptrolle spielen wird... weiter




"Die Quellen des Glücks sind nicht Geld, sondern Freundschaft, Liebe, Kinder, Tätigkeiten, die uns Freude bereiten..." Christine Ax - © Foto: Nurith Wagner-Strauss

Nachhaltigkeitsforscherin Christine Ax

"Ein ziemlich sicherer Weg zum Glück"20

"Wiener Zeitung": Frau Ax, Sie besitzen ein Handy und ein Smartphone. Die meisten Menschen verwenden diese Geräte sehr gerne. Gleichzeitig haben Sie soeben mit Fritz Hinterberger das Buch "Wachstumswahn" publiziert. Leben wir in einer Wachstumsfalle? Christine Ax: Dieser Eindruck wird gerne von denen erzeugt... weiter




"Ludwig war ein sehr treuer Mensch, was Beziehungen betrifft. Er hat sich seine Familien geschaffen." Cornelia Köndgen - © Foto: Robert Wimmer

Cornelia Köndgen

"Allein sein ist immer noch nicht schön"10

Wiener Zeitung: Frau Köndgen, was hat Sie letztendlich bewogen, zwei Jahre nach dem Tod Ihres Mannes Ludwig Hirsch ein Buch über Ihre gemeinsame Zeit zu schreiben? Cornelia Köndgen: Der erste Impuls, mich mit diesem Gedanken auseinander zu setzen, kam vonseiten der Verlegerin Maria Seifert. Sie hatte vor zwei Jahren Ludwigs Liedtexte in Buchform... weiter




Janosch Schobin. - © Bodo Dretzke/Hamburger Institut für Sozialforschung

Janosch Schobin

"Eine attraktive Option"5

"Wiener Zeitung": Die Fähigkeit, Freundschaften zu pflegen, gilt spätestens seit der US-Serie "Sex and the City" als etwas typisch Weibliches. Was sagen Sie als Mann dazu? Janosch Schobin: In den zahlreichen Ratgebern, die gerade auch in den letzten Jahren zu dem Thema erschienen sind und die vornehmlich von Frauen verfasst wurden... weiter




"Saatgut betrachtet man in Brüssel wohl ausschließlich als Wirtschaftsgut, als Handelsware." Beate Koller - © Foto: Sonja Stummerer

Beate Koller

"Wir brauchen die Vielfalt"3

"Wiener Zeitung": Was ist die Arche Noah? Beate Koller: Die Arche Noah war ursprünglich ein loses Netzwerk zur Erhaltung seltener Nutzpflanzen. Engagierte Bauern, Gärtner, Interessierte begannen sich im Laufe der 80er Jahre für den Erhalt der Sortenvielfalt einzusetzen. Damals wurde der Saatgutmarkt zunehmend mit Hybridsorten überschwemmt... weiter




"Ich hänge sehr an bestimmten Landschaften". Gertrud Leutenegger während eines Spaziergangs am See in ihrem derzeitigen Wohnort Zürich.  - © Foto: Patrick Gutenberg

Gertrud Leutenegger

"Wir sind ja ein Passland"2

  • Die Schweizer Schriftstellerin Gertrud Leutenegger berichtet über ihr Leben in den verschiedenen Regionen ihrer Heimat, erklärt das Schweizer Schwanken zwischen Beharrung und Offenheit und bezweifelt, dass es wirklich eine Schweizer Literatur gibt.

"Wiener Zeitung": Gertrud Leutenegger, in Ihren jungen Jahren waren Sie mal Kustodin im Nietzsche-Haus in Sils Maria, in dem Sie auch wohnten. Später haben Sie lange in einem kleinen Tessiner Dorf gelebt, davor in der französischen Schweiz. Wo gehören Sie hin? Das kann ich nicht beantworten! In der Erinnerung überlagern sich die Landschaften... weiter




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Eine Fähre mit 459 Menschen an Bord ist vor der Küste Südkoreas gesunken.

16.04.2014: Die Statue Imperia in Konstanz am Bodensee (Baden-Württemberg). Sie erinnert satirisch an das Konzil von Konstanz (1414-1418). Das Konstanzer Konzil jährt sich zum 600. Mal - dieses Jubiläum wird von Ende April an ganze fünf Jahre lang in der Stadt am Bodensee gefeiert. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine spitzt sich erneut zu. Hier eine Barrikade der pro-russische Seperatisten vor dem Parlament in Slovyansk.

Die Sozialdemokratische Partei Europas (SPE), der auch die SPÖ angehört, kürte ihren Spitzenkandidaten am 1. März in Rom:
<span style="font-weight: bold;">Martin Schulz</span>: Der 58-jährige Deutsche gilt als wortgewandt, streitlustig, ehrgeizig. 2004 übernahm der gelernte Buchhändler den Fraktionsvorsitz der Sozialisten, 2012 wurde er Präsident des Europaparlaments. Schulz ist verheiratet und hat zwei Kinder. Migranten, die ihre Flucht aus Honduras mit dem Verlust von Extremitäten bezahlten. Den Zug, mit dem sie in die USA gelangen, bezeichnen sie als "La Bestia" (Die Bestie), da es hier oft zu bestialisichen Übergriffen an Einwanderern kommt.

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