Zeitgenossen

"Eine Schwierigkeit mit unserem Adressbuch ist, dass sich 30 Prozent der Adressen jeden Tag ändern. . .": Peter Maurer (r.) bei einem Hilfseinsatz in Syrien. - © IKRK

Internationales Rotes Kreuz

"Mein Mitleid allein hilft niemandem"2

"Wiener Zeitung": Herr Präsident Maurer, Ihr Vorgänger, Jakob Kellenberger, hat gemeint, dass ihn die brutale Verletzung der grundsätzlichsten Regeln der Menschlichkeit an so vielen Orten sehr plagt. Wie sehr plagt Sie Ihr Amt nach zwei Jahren? Peter Maurer: Ich reise viel in unsere Einsatzgebiete. Was man dort sieht, wischt man nicht einfach weg... weiter




"Gute Quoten sagen meiner Meinung nach noch nichts über die Qualität aus. Außerdem ist es nicht Aufgabe eines öffentlich-rechtlichen Senders, gute Quoten zu erzielen." David Schalko - © Eva Wahl

David Schalko

"Sprache und Geschichte sind immer eins"13

"Wiener Zeitung": Herr Schalko, Sie sind ein Mensch, der am laufenden Band Geschichten erfindet und diese entweder zu Büchern oder Filmen verarbeitet. Welcher Plot spielt momentan die Hauptrolle für Sie? David Schalko: Zur Zeit arbeite ich an einer Serie für den ORF, in der Gert Voss die Hauptrolle spielen wird... weiter




"Die Quellen des Glücks sind nicht Geld, sondern Freundschaft, Liebe, Kinder, Tätigkeiten, die uns Freude bereiten..." Christine Ax - © Foto: Nurith Wagner-Strauss

Nachhaltigkeitsforscherin Christine Ax

"Ein ziemlich sicherer Weg zum Glück"20

"Wiener Zeitung": Frau Ax, Sie besitzen ein Handy und ein Smartphone. Die meisten Menschen verwenden diese Geräte sehr gerne. Gleichzeitig haben Sie soeben mit Fritz Hinterberger das Buch "Wachstumswahn" publiziert. Leben wir in einer Wachstumsfalle? Christine Ax: Dieser Eindruck wird gerne von denen erzeugt... weiter




"Ludwig war ein sehr treuer Mensch, was Beziehungen betrifft. Er hat sich seine Familien geschaffen." Cornelia Köndgen - © Foto: Robert Wimmer

Cornelia Köndgen

"Allein sein ist immer noch nicht schön"10

Wiener Zeitung: Frau Köndgen, was hat Sie letztendlich bewogen, zwei Jahre nach dem Tod Ihres Mannes Ludwig Hirsch ein Buch über Ihre gemeinsame Zeit zu schreiben? Cornelia Köndgen: Der erste Impuls, mich mit diesem Gedanken auseinander zu setzen, kam vonseiten der Verlegerin Maria Seifert. Sie hatte vor zwei Jahren Ludwigs Liedtexte in Buchform... weiter




Janosch Schobin. - © Bodo Dretzke/Hamburger Institut für Sozialforschung

Janosch Schobin

"Eine attraktive Option"5

"Wiener Zeitung": Die Fähigkeit, Freundschaften zu pflegen, gilt spätestens seit der US-Serie "Sex and the City" als etwas typisch Weibliches. Was sagen Sie als Mann dazu? Janosch Schobin: In den zahlreichen Ratgebern, die gerade auch in den letzten Jahren zu dem Thema erschienen sind und die vornehmlich von Frauen verfasst wurden... weiter




"Saatgut betrachtet man in Brüssel wohl ausschließlich als Wirtschaftsgut, als Handelsware." Beate Koller - © Foto: Sonja Stummerer

Beate Koller

"Wir brauchen die Vielfalt"3

"Wiener Zeitung": Was ist die Arche Noah? Beate Koller: Die Arche Noah war ursprünglich ein loses Netzwerk zur Erhaltung seltener Nutzpflanzen. Engagierte Bauern, Gärtner, Interessierte begannen sich im Laufe der 80er Jahre für den Erhalt der Sortenvielfalt einzusetzen. Damals wurde der Saatgutmarkt zunehmend mit Hybridsorten überschwemmt... weiter




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"Ein tiefer Fall führt oft zu höherm Glück." ("Cymbeline", vierter Akt, zweite Szene)

Die Grünen, die sich auch als Antikorruptionspartei positionieren, enthüllen ihre Plakate - einmal gegen krumme Geschäfte ... Francesca Woodman, Untitled, Rome, Italy, 1977–1978/2006
Schwarz-Weiß-Silbergelatineabzug auf Barytpapier.

24.4.2014: Ein afghanischer Polizist hält eine Waffe und steht vor einem "Waffen Verboten"-Schild. Er bewacht ein Spital, nachdem drei Amerikaner am 24. April getötet wurden. Mal Ungeheuer, mal erotischer Verführer. Vampire und Vampirinnen haben viele Gesichter.

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