"Wiener Zeitung": Herr Köhlmeier, beginnen wir mit einem Zitat aus Ihrem neuen Roman, "Die Abenteuer des Joel Spazierer": "dass es bei der Beantwortung einer Frage nicht darauf ankommt, die Wahrheit zu sagen, als viel mehr, den Frager in Erstaunen zu versetzen, indem man genau das sagt, was er hören will... weiter
"Wiener Zeitung": Herr Kleissner, wenn Sie in diversen Zeitungsartikeln vorgestellt werden, steht oft zuvorderst das Wort Multimillionär, als sei das Ihr Hauptberuf. Stört Sie das? Charly Kleissner: Nein, in Amerika haben wir nicht so einen verschämten Zugang zum Geld wie in Europa. Ich musste immer alle Transaktionen meiner Firma öffentlich... weiter
Wenn Niki Mossböck von ihrer Profession spricht, dann nennt sie diese den "unsichtbaren Beruf". Tatsächlich nimmt der Konsument den Anteil ihrer Arbeit bewusst kaum wahr, dennoch liegt es in einem nicht geringen Ausmaß an ihr, ob er das Endprodukt intuitiv als stimmig empfindet - oder eben nicht. Die 43-jährige Wienerin bringt Filmbilder in den... weiter
"Wiener Zeitung": Frau Dzengel, was verrät Ihnen die Handschrift über einen Menschen? Claudia Dzengel: Zunächst stelle ich mir allgemeine Fragen wie die, ob es sich um einen Mann oder eine Frau, einen alten oder jungen Menschen handelt. Die Antworten darauf würde ich aber eher als intuitiv bezeichnen... weiter
"Wiener Zeitung": Herr Arlen, der 12. März 1938 war jener Tag, der Ihr Leben für immer aus dem vertrauten Gleis brachte. Können Sie sich daran erinnern? Walter Arlen: Ich kann mich genau erinnern: Es war es ein Samstag. Am Freitag davor fand das letzte Familienabendessen statt. Aber wir wussten natürlich nicht, dass es das letzte sein würde . . ... weiter
"Das ganze Land erbebt / Vom Schmerz all jener / die gepeinigt von den Grundherrn, in Not und Elend leben / Kommt, greift euch Äxte, Pfeil und Bogen / Lieber den Tod erleiden als so weiter leben!" Dieses Lied findet sich im Roman "Aufstand im Mundaland" der indischen Autorin Mahasweta Devi, in dem sie den Aufstand der Mundas ... weiter