Die ZEITREISEN sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Es erscheint in der WZ-Printausgabe jeden 1. Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat). Eine große Community - die Gemeine - versorgt die Zeitreisen-Redaktion überdies regelmäßig mit Neuigkeiten aus der Vergangenheit. Mehr Details im Steckbrief.

WZ-Zeitreisen

Der Orient-Express inspirierte etliche Künstler. (Hier ein Plakat aus 1896 zur gleich- namigen Oper von Henri Neuzillet und Oscar Sachs.)

Mord im Orient-Express

Blutiges Drama im Schneegestöber

  • Krimiautorin Agatha Christie nutzte Reisen als Inspirationsquelle.
  • 1926 war sie in einen ungeklärten Fall verwickelt.
  • Zur Orchidee der Nro. 370.

Keinen Millimeter kommt die ächzende Dampflok gegen die übermächtigen Schneemassen voran. Unter den Zuggästen herrscht Unruhe: Der Telegraph ist ausgefallen und es gibt keine Möglichkeit, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten. Es kommt noch viel schlimmer: Ein Mann wurde in seinem Schlafwagen... weiter




Einsendeschluss 31. Juli

Zeitreisen-Nuss Numero 372

Dreifach-Nuss; zur Zeitreisenlotto-Teilnahme genügt eine richtige (Teil-)Antwort. ZEITREISEN-NUSS NUMERO 372 1. FRAGE: Wie viele Klassen hatte die in Cisleithanien eingeführte Bürgerschule? Für Tüftler: Wann kam diese Schule auf? Wie viele Volksschulklassen waren vor Eintritt in die Bürgerschule zu... weiter




Pfleglinge einer die Mutterstelle vertretenden Helferin auf dem Titelkopf der Zeitschrift des Kinderschutzvereins. - R.: Beistand in begüterter Familie. - © Bilder: Archiv A.S. (Zeitschriftenkopf-Schmuckfarbe: "WZ" 2017)/Renata Beutner, Erzählungen für Mädchen (Bilder: R. Wehle), Stuttgart o.J. (= um 1900)

Armut in k.k. Landen

Die Kinderwelt von Cisleithanien7

  • Eine Milchfrau in Ottakring, ihre drei Kleinen - und ein Abschiedsbrief.
  • Nicht nur 130 Jahre zurückgeblättert.

War die k.u.k. Monarchie ein Völkerkerker? Musste der Vielvölkerstaat daher zerbrechen? Nun, so einfach bzw. vereinfacht liegen die Dinge sicher nicht. Das Donaureich war keine Haftanstalt für Nationen. Die westliche Reichshälfte, nach dem kleinen Grenzfluss Leitha oft Cisleithanien genannt... weiter




Während der Türkenbelagerung Wiens 1529 brannte die Kirche im "Dorff Alls" (links). Nach dem Neubau Mitte des 16. Jh.s wurde sie von "Lutherischen" genutzt. Rechts: Das Gotteshaus um 1820 - längst wieder katholisch. - © Bilder: Archiv/Teil d. Meldemann-Plans 1530

Protestantisches Hernals

Landausflug zum Gottesdienst

  • Anfänglich Massenzulauf zu Luthers Lehre.
  • Adel widersetzte sich der Kirche.
  • Zu Glaubensfragen der kleinen Nuss Nro. 369.

Zu den Anfängen des Protestantismus in Österreich begab sich die Gemeine mit der kleinen Nuss Nro. 369. Beginnen soll der Antwortreigen im 16. Jahrhundert, als "die Bevölkerung Wiens . . . zu etwa 70 Prozent protestantisch" war, wie Michael Chalupnik, Sieghartskirchen... weiter




Aus dem Fenster über dem Schwibbogen blickte Eugen Guglia (1857-1919; l.) in den Jahren 1901 bis 1909 als Chefredakteur der "Wiener Zeitung". Die Redaktion residierte damals in der alten Jesuitenuniversität (rechts). - © Bilder: "WZ"-Festschrift 1953

Pia Reimitz

Vom Lehrerpult in die Redaktion1

  • Ein Professor für Geschichte leitete einst unser Blatt.
  • Guglias Enkelin erzählt aus der Familiengeschichte.

Für die Redakteure der "Wiener Zeitung" kam es völlig überraschend, als am 1. September 1901 ein Historiker und Professor am k.k. Theresianum zu ihrem neuen Chef ernannt wurde. Nachdem Oskar Teuber nach nur einjähriger Amtszeit an einem Herzinfarkt gestorben war, erwartete man... weiter




Auf der Südbahn (links; kl. Bild: ihr Pionier Karl von Ghega) kam es um die Jahrhundertwende immer wieder zu tragischen Unfällen wegen übermüdeten Personals. Rechts: Bahnunglück im Frankreich des 19. Jahrhunderts. - © Bilder: Library of Congress (l.)/Archiv

Südbahn

Chaos auf Schienenweg gen Süden2

  • Vor 160 Jahren konnte man per Bahn von der Donau an die Adria reisen.
  • Um 1900 bestand Lebensgefahr auf der Strecke.
  • Zu Frage 1 der Nro. 370.

Wer in früherer Zeit . . . die Bahn über den Semmering, die sich längs gähnender Abgründe und schroffer Felswände emporwindet, zum ersten Male befahren hat, der wird . . . mit erhabenem Grauen gemischte Bewunderung empfunden haben", so Ferdinand von Saar (1833-1906) in "Die Steinklopfer"... weiter




- © "WZ"-Faksimile: Moritz Szalapek

Fundstück

Zäh wie k.k. Kaugummi3

Die Unsitte des Kaugummikauens, die in den USA schon Ende des 19. Jh.s weit verbreitet war, stieß hierzulande größtenteils auf Unverständnis. Geschmack und Konsistenz erinnerten an Glaserkitt, schrieb eine Zeitung angeekelt. Häufig wiesen die Gazetten darauf hin... weiter




Maria Theresia verzichtete 1745 auf den Formalakt der Krönung als Kaiserin.

Maria Theresia

Gute Zeiten, schlechte Zeiten . . .4

  • Darf man die Habsburgerin "Kaiserin" nennen?
  • Kritischer Blick auf den Mythos Maria Theresia.

Sie ist eine der prominentesten Figuren der österreichischen Geschichte, immer wieder Protagonistin in den Zeitreisen und - verantwortlich für hitzige Debatten in der Gemeine: Maria Theresia (1717- 1780). Dass die Regentin im Rückblick oft in einem allzu lichten Glanz erstrahlt, ist Prof... weiter




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12. Dezember 1817
12. Dezember 1817

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