Gemeine

Erster Weltkrieg

Die Muse in der Hölle des Krieges

  • Maler Franz Marc fiel im Jahr 1916 der "Blutpumpe von Verdun" zum Opfer.

Gefühl einer bösartigen Sinnlosigkeit" - Robert Musil (1880-1942) notierte diesen Eindruck im Kriegsgetöse 1915 in sein Tagebuch und sprach damit wohl vielen Menschen aus der Seele. Um den Schriftsteller sowie zwei weitere Künstler an den Fronten des Ersten Weltkriegs drehten sich die Spezialfragen der Rubrik KARTEN GELESEN der Jänner-Ausgabe (Nro... weiter




In Österreichs Schulen wurde Prügeln 1974 verboten, zu Hause erst 1989; wegweisendes Werk von H. Czermak und G. Pernhaupt (r. oben). - © Bilder: Reklame 19. Jh./Orac-Verlag. Repro: I. Friedenberger

Pädagogik

Spätes Aus für "g’sunde Watsch’n"

  • Gewalt in der Kindererziehung ist erst seit 1989 gesetzlich verboten.
  • Günter Pernhaupt und Hans Czermak als Wegbereiter.
  • Zu Frage 1 der Nro. 356.

Szenen wie die folgende (fiktive) zwischen Vater und Sohn sind heute zum Glück indiskutabel: ""Kretin! Kanaille! (...)" schrie Lorenz Castiletz. (...) Kokosch, am Genick gepackt, flog laut bumsend mit dem Schädel gegen den Kasten. Ein Tritt in den Hintern, ein Fausthieb in den Rücken, und die nächsten zwei Ohrfeigen kamen nach (...)... weiter




Die Freude über das Toleranzedikt (r. Faksimile der ersten Seite) hielt Zeichner F. Kollarz fest. - © Bilder: Archiv/Repro & Kolorierung: Philipp Aufner

Religionsfreiheit

Toleranz ohne Turm und Glocken2

  • Patent Josephs II. vom Oktober 1781.
  • Religionsfreiheit beschneidet Macht katholischer Kirche.
  • Zur Orchideenfrage der Nro. 356.

Die Geschichte, wie sich ein König gegen den Kaiser stellte, steuert Waltraud Raymann, Wien 23 , als eine Antwort auf die Orchideenfrage der Nro. 356 zum Toleranzpatent bei: "1826 errichtete Georg Hubmer, der legendäre "Raxkönig", ein Vorfahre mütterlicherseits meines Mannes, in Naßwald/NÖ ein Bethaus für seine evangelische Holzknechtgemeinde... weiter




Auf seinem Gut richtete Ludwig von Villa-Secca (Medaille rechts) eine Lehranstalt für Landwirtschaftskunde ein. Links ein Genrebild aus ca. 1850. - © Bilder: Archiv/I. Häupler. Repros: Iris Friedenberger

Chronik einer Lehranstalt

Wettpflügen in Schuluniform

  • Aufstieg und Fall der Ackerbauschule in Grossau bei Raabs an der Thaya.

Am 3. Jänner 1857 wurde die Ackerbauschule zu Grossau bei Raabs a.d. Thaya feierlich eröffnet. Das Anwesen des Gründers, des Landtagsabgeordneten Ludwig Freiherr von Villa-Secca, bot alle Voraussetzungen: Ein imposanter Schlossbau mit umfangreichen Nebengebäuden und weitläufigem Grundbesitz, Ackerbau, Forst und Viehzucht... weiter




Der liebe alte Druckfehlerteufel, geboren in der Ära Gutenbergs. - © Bild: Archiv/Repro: M. Szalapek

Kraut und Rüben

Stecken Hulesch & Quenzel dahinter?

Es war noch kein Grund zur Sorge, als Gerhard Toifl, Wien 17 , dem Team des Geschichtsfeuilletons vor einiger Zeit schrieb, dass ihn die Umstellung seines Computers auf ein neues Betriebssystem plagte und seine E-Mails mehrere Anläufe brauchten, bis sie zur Redaktion durchdrangen. Doch der Tüftler war nicht der einzige... weiter




Rudolf Slatins Buch über seine Erlebnisse im Sudan (1896; hier der Titel einer Ausgabe aus 1921). - © Repro: I. Friedenberger

Nota bene

Faszinierende Schwarten

GENEALOGIE: Die polnische Historikerin Dr. Anna Sobczak , Spezialistin für digitalisierte Archivbestände, gibt Tipps, wie Stammbaumforscher mit Hilfe des Internets recherchieren können. Der Vortrag findet in deutscher Sprache statt. Do, 7. April, 19 Uhr. Wissenschaftliches Zentrum der Poln. Akademie der Wissenschaften, Boerhaavegasse 25, Wien 3... weiter




Zwei Theatermenschen durch und durch : Alexander Girardi (1850-1918; l.) als Dreißigjähriger und Rudolf Holzer (1875-1965) um 1930. - © Gemälde: G. Wertheimer, 1880/Foto: Illustrierte, 1930/Archiv

Ein Stück Altösterreich

Girardi und das Ende vom Lied1

  • "WZ"-Chef Rudolf Holzer schuf Bühnenwerk über Poeten Sauter.
  • Alexander Girardi glänzte in dieser tragischen Rolle ein letztes Mal.
  • Zur Zusatzorchidee der Nro. 354.

Eine "harte Nuss, aber köstlich!" So lautet das Resümee von Dr. Manfred Kremser, Wien 18 , zur Zusatzorchidee der Nro. 354 rund um einen "Wiener Zeitung"-Chef, der dem legendären Mimen Alexander Girardi ein Theaterstück auf den Leib schrieb. Fragt sich nur, wer der Zeitungsmann war und wie das Bühnenwerk hieß. DDr... weiter




Theodor Fontane (1819-1898) schrieb in hohem Alter seinen bekanntesten Roman "Effi Briest". - © Bild: Archiv

Theodor Fontane

Ein Patriot mit sozialem Gespür

  • Theodor Fontanes Werk ist eng mit Historie verbunden.
  • Weihnachtsrätsel um O.H.I.N.N.: Spur führt zu einem Roman aus 1884.
  • Zu Frage 2 der Nro. 354 und zu Spezialnüssen.

Von einer "rätselvollen Buchstabeninschrift", die sich auf dem Portal einer Burgruine im Wienerwald befindet, ist die Rede in einem Roman von Theodor Fontane. "O.H.I.N.N." lautet das in verfallenen Stein gemeißelte Mysterium, das im Buch vorkommt. In welchem Werk des Schriftstellers die Stelle zu finden ist, weiß Mag... weiter




zurück zu Themen Channel


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Die Muse in der Hölle des Krieges
  2. Einsteigen, Zug fährt Mont Blanc!
  3. Der Albtraum eines Raumplaners
  4. Zeitreisen-Nuss Numero 358
  5. Auf Donauwellen weitergelesen
Meistkommentiert
  1. Ein Dampfross keucht im Kanal
  2. Wir trauern um DI Dr. Erich Schlöss

Werbung





Werbung