Gemeine

Mit gezücktem Revolver stürzt sich der Täter auf sein Opfer. Ähnliche Szenen wie auf der Farbdarstellung verwandelten die Wohnung von Marie und Rudolf von Holzknecht (Porträts ob.) in eine Totenkammer (re. ob.). Der Hauslehrer (re. u.) erschoss zwei ihrer Kinder und verletzte das dritte schwer.  - © Bilder: Ill. Kronen Zeitung, Nov. 1911/Le petit Journal, 1881. Repro: Martina Hackenberg

Liebe - Geld - Mord

Eine Bluttat in der Bäckerstraße64

  • Drei Opfer in Wiener Familie 1911.
  • Wie Zeitungen darüber berichteten.
  • Entdeckungen eines Genealogen.

Es ist der 15. November 1911 - ein Festtag für die gutbürgerliche Familie Holzknecht von Hort in der Wiener Bäckerstraße 10. Marie und ihr Gatte Robert, pensionierter k.k. Ministerialrath im Justizministerium, begehen ein Jubiläum: Die silberne Hochzeit. Trotz der entspannten finanziellen Verhältnisse fällt die Feier schlicht aus... weiter




Für rege Bautätigkeit sorgte dieses Spiel einst bei Tüftler Faulhammer und Freund Karli.  - © Bild: Archiv.

Kraut und Rüben

Viel Getöse um Mode und Klötze1

Dass Frauen auf Rädern nicht nur auf Zustimmung stießen, war in den November-Zeitreisen zu lesen: Ihre gewonnene Bewegungsfreiheit auf dem Drahtesel passte vielen nicht. Dazu kamen modische Gründe, schlüpften Radlerinnen doch mit Vergnügen in Hosenröcke. Dass das praktische Kleidungsstück für Protest sorgen konnte, recherchierte Prof... weiter




Burgschauspieler Costenoble (1769-1837). - © Bild: Archiv

Korrespondenz

Herzliche Einladung zum Mittüfteln!1

Ein besonderer Gruß ergeht heute an all jene Leserinnen und Leser der "Wiener Zeitung", die unser Blatt nur aus den "Standeln" am Wochenende kennen. Durch die Gunst des Kalenders, einen Samstag-Feiertag, rutscht diesmal auch die Beilage ZEITREISEN in die Aushängetaschen für Gazetten. Und bietet Ihnen, liebe Neugierige... weiter




Hugo Grotius nimmt Abschied von seiner Familie und tritt seine Haft auf Burg Löwenstein an. - © Bild: Anonym, Hugo de Groot brought to Slot Loevestein (1619), wohl zw. 1800 und 1849. Amsterdam, Rijksmuseum. Repro: Martina Hackenberg

Die Freiheit der Meere

Universales Recht vor Göttlichem

  • Im Gefängnis schrieb H. Grotius an dem Fundament zum Völkerrecht.
  • Sein Hauptwerk erschien 1625.
  • Zur Zusatzorchidee der Nro. 376

Die Zusatzorchidee der Nro. 376 hatte es doppelt in sich: Nicht nur begab sich die Gemeine auf Spurensuche nach einem Gelehrten, sondern auch das Fachvokabel "Prisenrecht", das in der Fragestellung vorkam, gab Rätsel auf. U.a. Dr. Manfred Kremser, Wien 18, grübelte über diesen Begriff, mit dem er anfangs "nicht allzu viel anfangen konnte... weiter




Großzügig, luftig und günstig wohnte das Bürgertum, während der Großteil der Wiener in unvorstellbarer Armut hauste. Die eingeschnittene Darstellung aus 1872 zeigt Arbeiterwohnungen in der Brigittenau. - © Bilder: Ill. Wiener Extrablatt, 1872/Archiv. Repros: Philipp Aufner

Wohnen in Wien im Vormärz und danach

Teures Elend, billiger Wohlstand2

  • Wohnungsnot traf im Biedermeier vor allem die Arbeiter.
  • Neubauten nach 1860 brachten ihnen keine Linderung.

Das "frühe Siechthum, die auffallend große Sterblichkeit und die Krüppelhaftigkeit der heranwachsenden Generationen des Arbeiterstandes" sind "zum großen Theile auf Rechnung der dumpfigen, feuchten, ungesunden Wohnungen zu schreiben". Das konstatierte die "Wiener Zeitung" am 25. Februar 1859 in einem ausführlichen Artikel über die Lebensumstände... weiter




So ließ England den Kampf gegen die spanische Armada (links im Bild) 1588 darstellen.  - © Bild: Ph. J. Loutherbourg (1740-1812), gemalt 1796. Repros: Philipp Aufner

Englische Seemacht im 16. Jahrhundert

Freibeuter und Menschenräuber1

  • John Hawkins war Englands erster Sklavenhändler.
  • Admiral gegen Spaniens Armada.
  • Zur Orchidee der Nro. 376

Für ihn war es eine Ware, die durch eine Monopolstellung teuer geworden war. Hier musste man als Kaufmann doch ein Geschäft wittern. So oder so ähnlich dachte wahrscheinlich der in der Orchidee der Nro. 376 gesuchte John Hawkins (1532-1595), den DI Wolfgang Klein, Wien 21, sowie Martha Rauch, Wien 14, und Michael Chalupnik, Sieghartskirchen, nennen... weiter




Nota bene

Von Bregenz zum Balkan

MODISCH: Über Kostüm- und Trachtenbilder aus dem 16. Jahrhundert spricht Kunsthistorikerin Angelika Wöß, M.A., im Vorarlberg Museum. Der Vortrag verspricht Einblicke in die Kultur und Gesellschaft der Renaissance anhand von 55 Ölzeichnungen, die europäische Kleidungsgewohnheiten belegen, aber auch in fernere Länder führen. Do, 18... weiter




Gerichtsszene in Roman-darstellung aus dem Jahr 1866.  - © Bild: Archiv

Nota bene

Reiche, Arme und Laien1

VORTRAG: Ausführungen zum Thema "Wien zur Zeit Maria Theresias" liefert Dr. Anton Tantner, der dem Tüftlerkreis als Autor diverser Zeitreisen-Sonderseiten gut bekannte Privatdozent für Neuere Geschichte (Universität Wien). Beleuchtet werden die prunkvollen Seiten ihrer Regentschaft, aber auch gesellschaftliche Gegensätze in der Haupt- und... weiter




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