Gemeine

Zwei Welten in New York: Prachtbau der Public Library 1920 im Norden der Stadt; fünf Kilometer südlich ein geschäftiger Markt auf der Mulberry Street um 1900. - © Bilder: Archiv. Repros: Ph. Aufner

New York um 1910

"Träneninsel" nur für die Armen

  • Ellis Island wurde 1890 Anlaufstelle für Immigranten.
  • Bauboom in der Großstadt seit 1900.
  • New York als Einwandererziel um 1910.

Es ist heute kaum mehr rekonstruierbar, wie sich die tausenden Einwanderer aus Europa gefühlt haben, die im frühen 20. Jahrhundert nach Nordamerika kamen. Mit der Beantwortung der Kartennuss der Nro. 368 zeichnet die Gemeine ein Stimmungsbild von damals. Beeindruckend waren für Neuankömmlinge in New York sicher die "sogenannten Himmelskratzer"... weiter




Beleuchtung, Musik und fröhliche Gäste: Das Erfolgsrezept für "grottige Partys". Das "Grottenfeldpostamt 81" stempelte 1915 die links z.T. eingerückte Karte. - © Bilder: Th. Ender (1793-1875), Der Dom der Adelsberger Grotte, Auktionshaus im Kinsky, Wien/Postkarte: Archiv Dr. G. Jungmayer

Adelsberger Grotte

Tropfsteinhöhle mit Tanzbetrieb

  • Das Adelsberger Naturwunder bot zu k.k. Zeiten Festsaal und Postamt.
  • Höhlenforscher Adolf Schmidl war 1848 Redakteur unseres Blattes.
  • Zur Zusatzorchidee der Nro. 370.

Hier ist eine neue Welt - hier ist das Paradies!" Ein gewisser Lucas Čeč war begeistert, als er die Untiefen des Naturspektakels entdeckte, das u.a. Gegenstand der Zusatzorchidee der Nro. 370 war. Die Gemeine begab sich auf Spurensuche rund um Küllenberg, St. Peter und Adelsberg. Friedrich Faulhammer, Wien 18 ... weiter




2005 feierte das Postamt Küb (rechts) sein 100-jähriges Bestehen; heute befindet sich dort ein kleines Museum. - © Bilder: Postamt Küb (r.)/Archiv. Repros: I. Tulek

Küb bei Payerbach anno 1908

Urlaub mit Telephonanschluss3

  • Ferngespräche von der Rax mit Kurbelinduktor und Klappenschrank.

Zwölf Kronen täglich, also umgerechnet ca. 80 Euro, hat Oskar Ender für das Zimmer in der Pension "Küberhof" für seine vierköpfige Familie bezahlt. Mit Bergblick, versteht sich. Wenn man auf den Balkon trat, konnte man in der Ferne den Gipfel des Schneebergs klar erkennen. Auch die Semmeringbahnstrecke hatte der Direktor der "Wiener Zeitung" -... weiter




Vortrieb im Berg mit elektrischer Bohrmaschine; daneben das Nordportal des über acht Kilometer langen Tauerntunnels. - © Bilder: histor. Ansichtskarte/Bibliogr. Institut Leipzig, 1908

"Neue Alpenbahnen"

Meter für Meter durch den Fels

  • Tauernstrecke als letztes großes Bahnprojekt der Monarchie.
  • Schwieriger Tunnelbau forderte viele Opfer.
  • Zu Frage 2 der Nro. 370.

Vom Bau des Tauerntunnels erzählt man eine traurige Legende: Als zum kalkulierten Datum der Durchschlag der Stollen auf sich warten ließ und Ingenieur Carl Wurmb erkennen musste, dass sie aneinander vorbei in den Berg getrieben wurden, griff er zur Pistole und setzte seinem Leben ein Ende . . . Allein: ’s ist alles nicht wahr... weiter




Nach einiger Skepsis bedienten sich auch die Salzburger in Georgia der Sklavenarbeit. - © Bild (Ausschnitt): W. Clark, 1823

Kraut und Rüben

Finstere Stunden an der Ostküste

Die Karte von "New York und Umgegend" aus 1910, die in Nro. 368 präsentiert wurde und die Gemeine auf Spurensuche unter damalige Immigranten in die USA schickte (siehe Seite VI), ließ Gesandten i.R. Dr. Josef Litschauer, Wien 10 , auch zu einer ganz persönlichen Zeitreise aufbrechen. Die Darstellung erinnerte den Geschichtsfreund an seine "dort... weiter




"Die Vier im Jeep" 1955. - © Foto (Ausschnitt): J. und F. Basch/War of Pictures

Nota bene

Alliierte Ikonen

FORSCHUNG: Im "Kampf der Bilder" befand sich die alliierte Presse 1945ff in Österreich. Ihre Bilderdienste stehen im Fokus der aktuellen "medien &zeit"-Ausgabe (1/2017). Aufliegen wird das Journal für Kommunikation in Vergangenheit und Gegenwart u.a. bei der deutschsprachigen Konferenz "War of Pictures 1945-1955... weiter




Aus dem Fenster über dem Schwibbogen blickte Eugen Guglia (1857-1919; l.) in den Jahren 1901 bis 1909 als Chefredakteur der "Wiener Zeitung". Die Redaktion residierte damals in der alten Jesuitenuniversität (rechts). - © Bilder: "WZ"-Festschrift 1953

"WZ"-Chef Eugen Guglia

Vom Lehrerpult in die Redaktion1

  • Ein Professor für Geschichte leitete einst unser Blatt.
  • Guglias Enkelin erzählt aus der Familiengeschichte.

Für die Redakteure der "Wiener Zeitung" kam es völlig überraschend, als am 1. September 1901 ein Historiker und Professor am k.k. Theresianum zu ihrem neuen Chef ernannt wurde. Nachdem Oskar Teuber nach nur einjähriger Amtszeit an einem Herzinfarkt gestorben war, erwartete man, dass der angesehene Kollege Dr... weiter




Der Orient-Express inspirierte etliche Künstler. (Hier ein Plakat aus 1896 zur gleich- namigen Oper von Henri Neuzillet und Oscar Sachs.)

"Mord im Orient-Express"

Blutiges Drama im Schneegestöber

  • Krimiautorin Agatha Christie nutzte Reisen als Inspirationsquelle.
  • 1926 war sie in einen ungeklärten Fall verwickelt.
  • Zur Orchidee der Nro. 370.

Keinen Millimeter kommt die ächzende Dampflok gegen die übermächtigen Schneemassen voran. Unter den Zuggästen herrscht Unruhe: Der Telegraph ist ausgefallen und es gibt keine Möglichkeit, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten. Es kommt noch viel schlimmer: Ein Mann wurde in seinem Schlafwagen erstochen... weiter




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