Gemeine

Anfangs wegen ihrer Blüte (l.) als Zierpflanze genutzt, ernährte die Kartoffel im 19. Jh. große Teile der Bevölkerung. - © Bilder: "Neue Bilder Gallerie..." 1796/J. Bastien-Lepage: "Kartoffelernte..." (Ausschn.) 1879

Ernährungspolitik im 18. Jahrhundert

Großer Hunger auf "Bramburi"9

  • Wie die Kartoffel aus den Anden nach Europa kam.
  • Unter Maria Theresia rettete die Knolle viele Leben.
  • Zur Zusatzorchidee der Nro. 366.

Erdäpfel sind bekanntlich Nachtschattengewächse. In den Zeitreisen fallen sie aber ausnahmsweise unter die Kategorie der Orchideen, um genau zu sein der Zusatzorchidee der Nuss Nro. 366. Zur Einstimmung auf das schmackhafte Thema listet Michael Chalupnik, Sieghartskirchen , Ausdrücke für die Frucht auf: "Tartüffeln, Erdbirne, . . ... weiter




Unser Blatt als Forschungsobjekt: Die Akademie der Wissenschaften bittet um Hilfe bei der Auswahl einzelner Zeitungsnummern. - © Faksimile (Zeitungskopf anno 1776): WZ

Umfrage

"Diarium"-Projekt der ÖAW rollt an1

Die Zeitreisen berichteten schon im Juli 2016 von einem geplanten Projekt der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), das eine intensive Auseinandersetzung mit historischen Ausgaben unseres Blattes anstrebt. Das Vorhaben wird nun, da eine zweijährige Finanzierung gesichert ist, in Angriff genommen... weiter




Maria Amalie (l.), Tochter Maria Theresias, griff zu Nadel und Faden, um Konventionen zu erfüllen, nicht aus Not wie die junge Näherin rechts. - © Bilder: Archiv/Neue Ill. Ztg. 1877. Repro: M. Szalapek

Nadelburg

48.000 Nadeln pro Tag gefertigt

  • Maria Theresias Fabrikssiedlung bei Lichtenwörth.
  • 1760 Dekret gegen Importe.

Mit einigen Gemeine -Mitgliedern begeben wir uns auf den interessanten "Nadelburg"-Nebenpfad. Dieser wurde im Februar bei der Beantwortung der Orchidee der Nro. 366 zum Steinfeld bei Wiener Neustadt nur gestreift.Rund 6km südöstlich des von Maria Theresia 1763 gegründeten Ortes Theresienfeld war unter der Herrscherin bereits Jahre zuvor eine der... weiter




Triebwagen 5 der Lokalbahn Mödling-Hinterbrühl; auf dem Führerstand Adam Kolmschlag. - © Bild: Archiv Museum Mödling

Kraut und Rüben

Vom ersten bis zum letzten Zug

Zur Zusammenstellung der Recherchen rund um Napoleons kleinen Bruder Jérôme Bonaparte in den Jänner-Zeitreisen (Nro. 367, Seite VII) meldete sich Gesandter i.R. Dr. Josef Litschauer, Wien 10 , ob zweier Ungenauigkeiten zu Wort. Zum einen bedarf der angegebene Verwandtschaftsgrad zwischen Jérômes Angetrauter, Katharina von Württemberg... weiter




Abenteuer und Luxus war das Fliegen einst (hier eine Passagierin anno 1927). - © Bild (bearb.): Zeitschrift "Moderne Welt" (1927)/Archiv

Literarische Höhenflüge

Schriftsteller über den Wolken

  • In den 1920ern wurde Aspern zur Drehscheibe des Flugverkehrs.
  • Was Schnitzler, Kraus und Suttner vom Fliegen hielten.

Traum vom Fliegen" heißt ein Gedicht von Karl Kraus, das Elisabeth Somogyi, Wien 11 , nennt. Dessen erste Strophe lautet: "Und wieder mir träumte, ich wäre geflogen, / und diesesmal war es doch sicherlich wahr, / denn ich hatte so leicht wie die Luft ja gewogen / und hatte die Knie an den Körper gezogen, / und es ging wie im Flug... weiter




Sämann vor Karl-Marx-Hof, dem bekanntesten Gemeindebau Wiens. - © Bild: Archiv

Nota bene

Licht und Luft

BEZIRKSMUSEEN: Am Sonntag, 19. März, ist der Tag der Wiener Bezirksmuseen. Unter dem gemeinsamen Motto "Licht in der Wohnung - Sonne im Herzen" widmen sich die einzelnen Museen der Geschichte der Gemeindebauten im jeweiligen Bezirk. In Ottakring (Richard-Wagner-Platz 19b) steht neben Vorträgen (Einlass 10 Uhr) etwa eine Darbietung des 1... weiter




Katastrophen, Unfälle, Verletzte : Dank Jaromir von Mundy (1822-1894, r. o.) und u.a. Graf Johann N. Wilczek (1837-1922, r. u.) eilt die Rettung rasch zu Hilfe. - © Bilder: Le Petit Journal 1901/Archiv

Rettungswesen

In Feuerschein und Blaulicht1

  • Ringtheaterbrand brachte Reformen im Rettungswesen in Wien ab 1881.
  • Zivildiener helfen seit 1975 tatkräftig im sozialen Bereich.
  • Zu Frage 2 der Nro. 366.

Die "arg grassirende Manie des Vertuschens oder Beschönigens, die traditionelle Furcht vor thatsächlichen Neuerungen" ebenso wie eine Art "hereditären schlendrianus und schlamperismus austriacus" attestierte Jaromir von Mundy dem Wiener Rettungswesen im Jänner 1882 in der "Wiener Medizinischen Wochenschrift"... weiter




Pecher gewannen einst mit viel Geschick den wichtigen Grundstoff Harz aus Föhren und anderen Bäumen. - © Bild: Antiquariat Wenner, Osnabrück (vielen Dank!)/Repro & "WZ"-Spezial-Kolorierung: Philipp Aufner

Theresienfeld

Tiroler folgen Maria Theresias Ruf

  • 1763 Gründung einer Siedlung auf dem Steinfeld.
  • Kanäle gegen den Wassermangel.
  • Zur Orchidee der Nro. 366.

Schauplatz: Eine "an Gestein überreiche Haide", die "seit Jahrhunderten jeder Anstrengung (...) spottet, (...) sie urbar zu machen". Damit ist die Kulisse für die Geschichte rund um die in der Orchidee Nro. 366 gefragte Siedlung auf dem Steinfeld nördlich von Wiener Neustadt in Niederösterreich aufgestellt... weiter




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