Gemeine

Die Freiwillige Feuerwehr von Tattendorf (1871 gegründet). Orest Rihs in der Mitte. - © Foto: privat

Alexandria - Wien - Tattendorf

Der Afrikaner bei der Feuerwehr

  • Auf den Spuren eines "Mohren" im 19. Jahrhundert.
  • Mithilfe der Gemeine erbeten.

Die Reise zu den Spuren seines afrikanischen Vorfahren gestaltete sich für Univ.-Prof. DI Dr. Günter Haring streckentechnisch relativ kurz: Er musste nur nach Tattendorf, ca. 30km südlich von Wien, um den Wohnort von Orest Rihs, einem früheren Tambour der Nationalgarde, aufzusuchen. Auf die Idee zur näheren Ahnenforschung brachte den... weiter




In Kinderbibliotheken durften einst die abgebildeten Lexika (r.) nicht fehlen. (Pst! Auch in der Zeitreisenklause steht ein Exemplar.) - © Bild l. (Ausschn.): Boston Public Library/CC; r.: Buchklub-Publikationen/Archiv. Collage: Iris Friedenberger

Pädagogik

Knirpse vom Lesefieber gepackt

  • Der Buchklub der Jugend widmet sich seit 1948 der Bildungsarbeit.
  • Die Gemeine erinnert sich.
  • Zu Frage 2 der Nro. 356.

Pfade finden, forschen, die Welt entdecken! Das war und bleibt der Traum der Jugend. Wenigen ist es gegönnt, dies in Wirklichkeit zu tun und die Kontinente zu durchreisen. Im Geiste aber kann jeder die Welt erwandern. Nicht nur die geographische, auch die Welt der Wissenschaft und Kunst." So das Präludium zu dem Lexikon "Die Welt von A-Z" aus 1952... weiter




Oberschützen im burgenländischen Bezirk Oberwart: Blick auf die evangelische Kirche und Schulgebäude. - © Bild: Ansichtskarte, frühes 20. Jh.

Depeschen

Burgenland ein Jahrhundert vorn!1

Verfolgung und Unterdrückung der Evangelischen im Habsburgerreich sowie das Toleranzpatent Josephs II., das Erleichterungen brachte, waren im April Thema im Geschichtsfeuilleton. Dabei fand vor allem die Situation in den österreichischen Kernländern Beachtung. Etwas anders sah es jedoch im Burgenland aus. Zeitreisender Dr... weiter




Lesende im Schatten eines Baumes. - © Postkarte um 1900/Archiv

Kraut und Rüben

Bunte Gärten und knorrige Bäume

Die landschaftliche Vielfalt der Donaumonarchie in einem Garten zu vereinen - das war eines der ambitionierten Projekte des Nicolaus Thomas Host. Dr. Josip Seršić, Wien 12 , ruft den 1761 in Fiume (nun Rijeka, Kroatien) geborenen und 1834 in Wien verstorbenen Botaniker in Erinnerung. Er war Leibarzt von Franz II./I... weiter




Die Entscheidung im Deutschen Krieg fiel am 3. Juli 1866 bei Königgrätz. - © Bild: C. Hartenstein, Illustrirtes Gedenkbuch..., 1868

Die Schlacht bei Königgrätz

Hoher Blutzoll im Bruderkrieg3

  • Österreichs Armee vernichtend geschlagen.
  • Moderne Waffen verhalfen den Preußen zum Sieg.

Es wurde ein schwarzer Tag für das Habsburgerreich, obwohl es am Vormittag noch gar nicht danach ausgesehen hatte. Erst gegen 14 Uhr kam die Wende in der entscheidenden Schlacht des Deutschen Krieges, die für Österreicher bis heute Inbegriff einer Niederlage ist. Was am 3. Juli 1866 bei Königgrätz (heute Hradec Králové, Tschechien) vor sich ging... weiter




Noch unter Maria Theresia wurde die jüdische Bevölkerung der Monarchie (hier: Paar, 1760er) rigide verfolgt. - © Bild: Stiche um 1760/Archiv

Toleranzpatent

Ende des Ghettozwangs in Wien1

  • 1782 gewährte Joseph II. den Juden Niederösterreichs gewisse Rechte.
  • Nützlichkeit für den Staat stand im Vordergrund.
  • Zur Zusatzorchidee der Nro. 356.

Als Fanny von Arnstein (1758-1818), spätere "Königin der Wiener Gesellschaft", 1776 in Wien eintraf, musste sie eine spezielle Abgabe entrichten. Für die wohlhabende preußische Gemahlin eines Wiener Bankiers, die später berühmte Salonière werden sollte, war der Betrag zwar nicht hoch, doch erkannte man sie daran sofort als Jüdin... weiter




Initialen im "Prager Tagblatt" aus 1912 gaben Rätsel auf. - © Bild: Archiv/ Repro: I. Friedenberger

Nota bene

Keller und Autorensuche

Im Zeitungsjargon war von einem "Keller" die Rede, wenn ein Artikel, oft feuilletonistisch und über mehrere Seiten, im unteren Drittel des Zeitungsbogens abgedruckt wurde. Der Beitrag "Einstein in Prag" erschien am 26. Mai 1912 im "Prager Tagblatt" zwar oberhalb eines solchen Kellers, hat mit dem Wort aber vielleicht mehr zu tun als angenommen... weiter




"Blaues Pferd I" (1911), eines der berühmtesten Gemädes Franz Marcs. Der Künstler ist auf einer Aufnahme aus 1910 (Mitte rechts, mit Mütze) zu sehen. Darüber Robert Musil (1900), darunter Ernest Hemingway (1918) im Porträt. - © Bilder: Archiv. Collage: Moritz Szalapek

Erster Weltkrieg

Die Muse in der Hölle des Krieges

  • Maler Franz Marc fiel im Jahr 1916 der "Blutpumpe von Verdun" zum Opfer.

Gefühl einer bösartigen Sinnlosigkeit" - Robert Musil (1880-1942) notierte diesen Eindruck im Kriegsgetöse 1915 in sein Tagebuch und sprach damit wohl vielen Menschen aus der Seele. Um den Schriftsteller sowie zwei weitere Künstler an den Fronten des Ersten Weltkriegs drehten sich die Spezialfragen der Rubrik KARTEN GELESEN der Jänner-Ausgabe (Nro... weiter




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