Gemeine

Depeschen

22. April: Ein Abend für Zeitreisende3

Liebe Gemeine ! Das Team des Geschichtsfeuilletons wünscht frohe Ostern und dankt stellvertretend für alle Festtagsgrüße Tüftlerpaar Rath, Wien 7 , für das schöne Billett! Nun die Details zum bereits angekündigten Vortrag: Am Mittwoch, 22. April, 18.30 Uhr , werden im Bezirksmuseum Hietzing (Wien 13... weiter




Begegnungszone Praterstern mit Tegetthoff-Säule um 1937 (l.), ganz links wohl das Busch-Kino im Gebäude des ehemaligen Panoramas; rechts: Plan aus 1909, in Blau die Straßenbahnlinien. - © Foto: Wiener Linien. Kartenausschnitt: Archiv. Repros: M. Ziegler

Eine Leopoldstädter Kreuzung

Der Admiral im Verkehrsmeer

  • Sieben Wege führten schon im 18. Jh. zum Wiener Praterstern.
  • Tegetthoff-Statue stand einst in der Mitte des Platzes.

Wo heute Tag und Nacht der Verkehr rauscht, hörte man einst wohl nur das Rauschen der Auwälder. Die Metamorphose der kaiserlichen Jagdgründe vor den Toren der Residenz zum Verkehrsknoten mitten in Wien beschäftigte die Gemeine im Rahmen einer Spezialnuss (KARTEN GELESEN Nro. 343). Auf die Frage, wie sich der Praterstern im heutigen 2... weiter




Erst kurz im Amt , ließ Kaiser Franz Joseph I. Venedig 1849 bombardieren, u.a. mit Ballons. Bild v. L. Querena zeigt Kirche St. Geremia. - © Archiv. Repro: Iris Friedenberger

Die "Serenissima" unter den Habsburgern

Aus Jubel wurde Verzweiflung3

  • Venedig als Spielball der Mächte.
  • Österreich brachte neue Hausnummern.
  • Zur Orchidee der Nro. 344.

Ja, Franz Joseph hat die "Serenissima", wie Venedig genannt wird, gesehen, beantwortet Neo-Zeitreisender Harald Hohenecker, Wien 12 , eine Teilfrage der Orchidee Nro. 344. Das erste Mal besuchte der Regent die Lagunenstadt "am 18. September 1845", bestätigt Mag. Robert Lamberger, Wien 4 . 1856 "noch einmal, mit seiner Frau"... weiter




Nicht nur Liebeleien brachten den Lebemann in die Bredouille. Ein siegreiches Duell (Bild: eine Zweikampf-Szene der Zeit) in Polen ließ Casanova flüchten. - © Quellen: Archiv. Repros: M. Hackenberg

Giacomo Casanova

Von Wind und Wellen getrieben

  • In Wien falscher Baron und in ganz Europa berüchtigter Ritter: Casanova.
  • Zur Frage 1 der Nro. 344.

Wie phantastische Ideen zu einem Abenteuerroman klingen die Anekdoten aus dem Leben des Mannes, um den es in Frage 1 der Nro. 344 ging - und die Gemeine begab sich auf Spurensuche. Manfred Bermann, Wien 13 , sowie Manfred Höbart, Wien 15 , und Neozeitreisender Harald Hohenecker, Wien 12 (willkommen im Tüftlerkreis!)... weiter




Arbeiten am Stein überließen die Bildhauer oft anderen. - © Bild (Ausschn.): M. v. Schwind, 1844/Archiv

Kraut und Rüben

Marmor, Stein und Papiermaché

Was haben Franz Grillparzer, Sisi und Siegfried Marcus gemein? Sie sind aus demselben Stein gehauen. Nämlich aus Laaser Marmor. Das weiße Gestein aus dem in Südtirol liegenden Laas (ital. Lasa) wurde in der Ringstraßenära gern für Monumente benützt, so auch für jene des Dramatikers und der Kaiserin (beide stehen im Volksgarten) sowie des... weiter




Von Verstorbenen bleiben Jahrhunderte später oft nur karge Aufzeichnungen wie etwa Einträge in Totenlisten. - © Gemälde (Ausschnitt, farblich bearbeitet) von A. Tidemand (Mitte 19. Jh.). Repro: Philipp Aufner

Familienforschung

Was uns Tote erzählen können114

  • Das "Diarium" listete 1703ff Wiens Verstorbene auf.
  • Genealogen erfassten über Jahre hunderttausende Namen und Daten.

Auf diese Ehre hätte Matthias Placht wohl gerne verzichtet: Der Angehörige der Wiener Stadtguardia, der im Hochsommer 1703 in einem kleinen Häuschen am Salzgries mit nur 40 Jahren sein Leben aushauchte, ist der Allererste, dessen Name in Numero 1 unseres Blattes vom 8. August 1703 in der Totenliste abgedruckt wurde... weiter




Das Konzerthaus (1912/13 erbaut) war noch nicht auf der Vogelschau. - © Briefmarke 1988

Datierungsfrage

Detektivarbeit mit Plan und Lupe

  • Zur Kartennuss (Nro. 343)

Zwei Darstellungen von Wien, eine Übersichtskarte aus 1894 und eine Vogelschau unbekannten Datums, waren in Zeitreisen Nro. 343 (Jänner) präsentiert worden. Naheliegende Frage an die bewährten Spurensucher der Gemeine : War die Vogelschau älter oder jünger als der Plan aus 1894? Der wohl jüngste Tüftler in der Runde, Christian ... weiter




Können diese Augen lügen? Stefan Zannowich. - © Archiv. Repro: Iris Friedenberger

Kraut und Rüben

Das Märchen vom Prince d’Albanie

Stefan Zannowich war ein Gauner, sicher. Aber ein sympathischer. Der "Held" der Februar-Zeitreisen ("Warum das Traumschiff kenterte") prellte das niederländische Handelshaus Chomel und Jordan um ein Vermögen. Empfehlungen von höchsten Stellen sowie ein angeblich gesunkenes Schiff, das es nie gab, sind die Hauptingredienzien des Coups... weiter




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