Gemeine

Heinrich und Thomas Mann

Prof. Unrat auf dem Zauberberg

  • Autorenbrüder Mann verband die Liebe zur Literatur.
  • Familienzwist und Politik trennten sie über Jahre.

Gespalten war nicht nur das Verhältnis des berühmten Brüderpaares, um das sich die kleine Nuss Nro. 357 drehte. Auch die literarische Leidenschaft im Tüftler-Kreis, so scheint es, brennt entweder für Thomas oder Heinrich Mann. Gemeinsam wuchsen die Geschwister in "gutem Hause" auf. Einen ersten Einblick gibt Dr... weiter




Eine der bekanntesten Darstellungen des Babenberger-Stammbaums (entstanden 1489ff im Stift Klosterneuburg) zeigt das Ende Herzog Friedrichs II. 1246. Im Hintergrund ist Wien mit dem 1433 vollendeten Südturm St. Stephans zu sehen. - © Bild: Stiftsmuseum Klosterneuburg

Zur ältesten Nordansicht Wiens

Der Tod des letzten Babenbergers1

  • Friedrich II. starb 1246 an der Leitha.
  • Ein (geschöntes) Bild aus dem 15. Jahrhundert verlegt die Schlacht an die Donau.

Er ist knapp 3,5 Meter hoch und insgesamt über 8 Meter breit: Der berühmte Babenberger-Stammbaum, der noch heute im Museum des Stiftes Klosterneuburg in Niederösterreich ausgestellt ist. Inhaltliche Grundlage des dreiteiligen monumentalen Bildwerks, entstanden 1489 bis 1492, ist eine Genealogie des Historiographen Ladislaus Sunthaym... weiter




Schlecht gedruckte "Diarium"-Stellen (hier 1731) - eine Herausforderung, an der Computer oft scheitern. - © WZ-Faksimile: Iris Friedenberger

Digitalisierung

"Diarium": Fundgrube für Forscher3

Dass das "Wien(n)erische Diarium", wie die "Wiener Zeitung" bis 1779/1780 hieß, eine reiche Quelle für Geschichte(n) des 18. Jahrhunderts ist, muss man der Gemeine nicht erzählen, machte sie doch mit dem Geschichtsfeuilleton schon zahlreiche Zeitreisen in diese Epoche. Aber auch für die Wissenschaft ist unser Blatt eine wahre Fundgrube: Vor allem... weiter




Süßes (im Bild: Pudding) als Erziehungsmaßnahme im Hause Mann. - © Bild: Archiv. Repro/farbl. Bearbeitung: I. Friedenberger

Kraut und Rüben

Zur Anatomie der Kremschnitte

In der Zeitreisenklause ist kürzlich ein deliziöses Schreiben eingelangt: Dr. Manfred Kremser, Wien 18 , schickte eine Kostprobe aus seinem unveröffentlichten Kremschnittenroman. Ob es Zufall ist, dass diese Schreibung in den ersten fünf Buchstaben mit dem Nachnamen des Autors übereinstimmt? Der Tüftler (der Gemeine als Medicus... weiter




Das erste Dampfschiff tuckerte ab 1887 über den Achensee (rechts "St. Benedikt", das zweite Exemplar auf dem Gewässer); links: Bewohner der Gegend. - © Bilder: Hist. Ansichtskarte/Archiv. Repros: Iris Friedenberger

Der Tiroler Achensee

Zahn um Zahn zum blauen Auge

  • Maximilian I. besuchte als Jäger Tirols Achensee.
  • Seit 1889 dampft eine Zahnradbahn von Jenbach hinauf.
  • Zu Frage 2 der Nro. 358.

Ach der Achensee!", seufzt Dr. Edwin Chlaupek, Wien 3 ; mit dem Gegenstand der 2. Frage der Nuss Nro. 358 verbindet der Tüftler "allmählich verblassende Erinnerungen an schöne Sommerferien". Als nächstes fällt dem Zeitreisenden die berühmte "Zahnradbahn von Jenbach zum Seespitz" ein, für die Franz Joseph am 1. August 1888 die Konzession erteilte... weiter




Nota bene

Vom Balkan zum Montafon

PUBLIKATION: Die aktuelle (diesmal englischsprachige) Ausgabe des Fachjournals "medien & zeit" widmet sich dem Thema Balkan. Neben einem Beitrag von Zeitreisenmitarbeiterin Christina Krakovsky, die Verflechtungen von Kunst und Politik nach dem Zerfall Jugoslawiens aufzeigt, wird auch ältere Historie der Region beleuchtet... weiter




"Die südlichste Bahnlinie der Welt" steht auf der Zigaretten-Sammelkarte (in diesem Tableau r. u.) im Original. Den Rauchwaren von Churchman waren um 1929 Bahn-Bildchen beigelegt. L.: Zug, der auf der Nordinsel Neuseelands den Nga(u)ruhoe-Berg erklimmt. R. o.: Das 73m hohe "Staircase Viaduct" der "Midland Line" auf der Südinsel. - © Bilder: Archiv. Repros und Collage: Iris Friedenberger

Bahnen in Neuseeland

Auf Kapspur quer durch "Alpen"

  • Blenheim in Neuseeland Station für Küstenzüge.
  • Otira-Tunnel als Landesquerung.
  • Zur Zusatzorchidee der Nro. 358.

Wenn Engländer oder Englischsprachige an das Jahr 1704 denken, fällt ihnen "Blenheim" ein. Dieses Wort, mit Ortsangabe "Neuseeland", schickte Ing. Karl Stöckner, Wien 13 , in Beantwortung der Zusatzorchidee der Nro. 358, die einige Tücken aufwies - dazu später. Gefragt war eine nach der Schlacht bei Höchstädt benannte Bahnstation auf der... weiter




Experiment im "Wienerischen Diarium" : Ab 1766 erschienene Beilage "Gelehrte Nachrichten" (l.: Kopf der ersten Ausgabe). Aufklärer Joseph von Sonnenfels (r.) dürfte das Projekt unterstützt haben.

Forschung zur frühen Journalistik in Wien

Unser Blatt - der Wegbereiter1

  • Mediengeschichte Österreichs nun in wissenschaftlichem Werk dokumentiert.
  • Ein Kapitel gilt 1703ff und der Rolle des "Diariums".

Vor kurzem erschien ein Sammelwerk, das sich in kompakter, aber umfassender Form der österreichischen Mediengeschichte widmet. Es handelt sich um den 1. Band, der die Zeit bis 1918 abdeckt (Band 2 für die Jahre 1919ff ist geplant). Zehn wissenschaftliche Beiträge zeichnen die Entstehung, Entwicklung und Ausdifferenzierung der periodischen Presse -... weiter




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