Gemeine

Landstraßer Hauptstraße im Bereich der "Goldenen Birne" (wohl das Haus rechts) um 1900. Robert Musil (l. o.) wählte das Gasthaus als literarischen Tatort. - © Bilder: Corbis/Archiv.

Robert Musil

Ein Albtraum im Vorstadtgasthof

  • Robert Musil und Wiens 3. Bezirk.
  • Eine grauenhafte Hommage an die "Goldene Birne".

Es scheint fast, als sei die "Goldene Birne" der Nabel der Wiener Vorstadt Landstraße. "Alle", stellt Herbert Beer, Wolfpassing , fest, "haben irgendwie mit dem Gasthaus "Zur goldenen Birne" zu tun . . . Hier schließt sich der Kreis von Balzac über Lanner, Stifter . . . bis zu Robert Musil". Doch der Reihe nach... weiter




Ein großes Aufgebot an unterschiedlichen Einheiten führte der Sultan im 16. Jahrhundert zunächst gegen Ungarn. Bilder: Archiv/Darstellung ob. aus zeitgen. türkischer Handschrift; Repros: I. Friedenberger

Schlacht bei Mohács 1526

Übereilter Zug gegen Übermacht

  • Suleiman II. 1526 bei Mohács Sieger.
  • Ungarns König wurde Rüstung zum Verhängnis.

Mitten ins Kampfgeschehen begab sich die Gemeine zur Beantwortung der Frage 2 der Nro. 334 rund um die Schlacht bei Mohács anno 1526. Klaus-Peter Josef, Tulln , liefert eine Kurzzusammenfassung mit geographischer Einordnung: "Am 29. August 1526 erringen die Türken unter Sultan Suleiman II. (1494/95-1566, auch Süleyman od. Soliman, heute eher als I... weiter




Studienobjekte der britischen Bestsellerautorin (rechts): Bevölkerung der Kaiserstadt in der Biedermeierzeit. Bilder: kol. Lithographie 1831 (l.); Zeichnung aus "Frances Trollope..." v. F. E. Trollope, London 1895 (r.).

Zur Reiseschriftstellerin Frances Trollope

Englisches Augenpaar auf Wien

  • Die Kaiserstadt im Biedermeier aus Sicht einer Britin.
  • Von den Spitzen der Gesellschaft bis in die Katakomben.

Die abenteuerlustige Engländerin Frances Trollope ist Autorin der derzeitigen Fortsetzungsgeschichte(n), deren zweite Folge auf Seite II dieser Ausgabe nachzulesen ist. Hon.-Prof. Dr. Hanns Waas, Wien 19 , stellte der Zeitreisenredaktion eine Universitätsarbeit seiner 2008 verstorbenen Frau Dr. Traude Waas zur Verfügung... weiter




Nie ohne Humor: Hildegard Rabel (1926-2014). - © Foto: privat

Nachruf

In memoriam Hildegard Rabel

Die Gemeine trauert um eines ihrer treuesten und engagiertesten Mitglieder: Wie der Zeitreisenredaktion inzwischen bekannt wurde, ist Hildegard Rabel am 16. März dieses Jahres 87-jährig verstorben. Die geprüfte Bilanzbuchhalterin, die mit ihrem Mann eine Agentur betrieben hatte, stammte aus dem steirischen Zeltweg und zog mit ca... weiter




Schiff ahoi! Rust am Neusiedler See (ung. Fertö) war schon um 1890 Ausflugsziel, sogar vereinzelte Segler kreuzten damals auf dem Gewässer. Bilder: Archiv. Repros S. VII: St. Koch

Burgenland

Das Meer, das Österreich blieb

  • Österreich oder Ungarn?
  • Diese Frage stellte sich 1921 für das Burgenland.

Badewetter ist angesagt. Nicht nur aus Wien strömen Freundinnen und Freunde des kühlen Nasses in das östlichste Bundesland, um sich im "Meer der Wiener", also im Neusiedler See, zu erfrischen. Aber nicht nur glitzernde Gewässer werden herbeigefiebert, auch die Auflösung des Rätsels in der Rubrik KARTEN GELESEN aus der Februar-Ausgabe erwartete die... weiter




Haiwarnung in einer Spottzeitschrift 1848. Bild: Archiv

Kraut und Rüben

Der Mensch ist dem Menschen Hai

Unter den Lieblingstieren des Menschen steht der Hai bekanntlich ganz weit unten auf der Rangliste. Von Schillers Ballade "Der Taucher" 1797 ("Und dräuend wies mir die grimmigen Zähne / Der entsetzliche Hai, des Meeres Hyäne") bis zu Spielbergs Hollywoodfilm "Der weiße Hai" 1975 ("Es ist, als hätte Gott den Teufel in dieser Gestalt erschaffen und... weiter




Drei Möglichkeiten , die dunklen Seiten der Stadt Wien zu erleben. Bild: Archiv

Tipps und Termine

Reiche der Finsternis

KANAL: Wer die Wiener Abwasserkanäle nicht nur auf Papier (vgl. S. IV) studieren will, kann sich der "3. Mann Tour" anschließen, die schon lange ein Publikumsrenner bei Einwohnern und Besuchern Wiens ist. Will man sich auf die Spuren des Films aus 1949 rund um den Penicillin-Schieber Harry Lime und das düstere Nachkriegs-Wien begeben... weiter




Das Attentat von Sarajevo, dargestellt in einer französischen Illustrierten. Bild aus: "Le Petit Journal" (12. Juli 1914). - © Repro: I. Friedenberger

Franz Ferdinand

Schattenkabinett im Belvedere

  • Franz Ferdinand dachte in Vielem anders als sein Onkel Franz Joseph. Mit seinem Team arbeitete der Thronfolger gegen Schönbrunn.

Das österreichische Antlitz Franz Ferdinands ist undurchdringlich . . . Die Psychologie des Thronfolgers ist nun gar ein Kapitel, das darauf wartet, aufgeschlagen zu werden." Mit diesem Zitat aus 1911 leitet Dr. Manfred Kremser, Wien 18 , den Antwortreigen zu Frage 1 der Nro. 334 ein. Es stammt vom fast vergessenen Autor Ludwig Winder (1889-1946)... weiter




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