• vom 03.09.2017, 06:00 Uhr

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Mit dem Rohrstock zum Alphabet




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    Grob gingen Lehrer lange Zeit mit ihren Zöglingen um. 

    Grob gingen Lehrer lange Zeit mit ihren Zöglingen um. © Bild: Archiv. Repro: Moritz Ziegler Grob gingen Lehrer lange Zeit mit ihren Zöglingen um. © Bild: Archiv. Repro: Moritz Ziegler

    "Toi, toi, toi!" wünscht Dr. Alfred Komaz, Wien 19, der Zeitreisenredakteurin Andrea Reisner "für die Geburt ihres Nachwuchses". Die vielen Glückwünsche zum freudigen Anlass ließen den Postkorb überquellen. Aus Platznot seien daher stellvertretend erwähnt: Gertrud Pflügler, Fels am Wagram, sowie DI Dr. Luzian Paula, Wien 3, und Gesandter i.R. Dr. Josef Litschauer, Wien 10. Die derzeit pausierende Redakteurin sendet ein herzliches Danke an die Gemeine! (NB: Liebe Zeitreisende, um Ihnen Änderungen in Adressdateien zu ersparen, bleibt es bei den bisherigen Anschriften, die im Nusskasten auf S. I vermerkt sind.)

    Zum Thema Nachwuchs ergänzt Heidi Schrodt, Wien 10, 1992-2010 Direktorin am Gymnasium Rahlgasse, Informationen zu in Nro. 374 genannten Lernstätten für Frauen: Bevor Mädchen in Wien höhere Bildung genossen, konnten das Schülerinnen in Prag bereits einige Zeit zuvor. In der Kaiserstadt gab es erst 1892 ein "Gymnasium für Mädchen" (nun Rahlg., Wien 6). "Der Genehmigung war ein 22-jähriger Kampf vorausgegangen." Die ersten Jahrgänge mussten die Schule in verkürzter Zeit abschließen. "Die meisten Absolventinnen ergriffen Hochschulstudien, erstaunlich viele darunter naturwissenschaftliche".

    Wie in der August-Ausgabe erwähnt, vergällte einst der Rohrstock Schülern das Lernen. Bekanntlich wies Dr. Helmut Zemann, Kaisersdorf, darauf hin, dass seine "Ehegesponsin" dies vor Jahrzehnten in Oberkärnten am eigenen Leib zu spüren bekam. Eine stille Zeitreisende aus dem Industrieviertel in NÖ kann mitfühlen: Sie erlebte ähnliches noch Ende der 1980er.

    Depeschen

    Viel Erfolg wünscht das Zeitreisenteam Helmut W. Markel, Kustos des Evang. Diözesanmuseums in Murau/Stmk., für Übersetzungen der Gabelsberger-Kurzschrift. Wir freuen uns über Nachrichten! - An Mag. Michael Mürkl, Wien 2: Die Frage zu Wiener Neustädter Wappen wird weiter verfolgt! - An Mag. Wolfgang Mauer, Wien 17: Danke für sprachliche Anmerkungen! Und bitte um Geduld - das Manuskript zu Leibesübungen im alten Ägypten ist reserviert.

    Freude bereitete die Zusendung von Ing. Mag. Hermann Schuster, Baden. Der Tüftler tourt mit Modellfliegern durch die Lande und sendet allen Zeitreisenden "nah und fern viele freundliche Fliegergrüße". - An Dr. Herbert Michner, Wien 17: Poesie über das Altern ließ schmunzeln. - Besten Dank an Manfred Korinek, Wien 14, für interessante Details zu US-Südstaaten.

    Glückwunsch an Gertrude Mitterhuber, Baden, Gattin des Zeitreisen-Pioniers Volkmar Mitterhuber, die am selben Tag wie das "Wien(n)erischen Diarum", nämlich am 8. August, Geburtstag feierte!

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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2017-08-30 16:00:06
    Letzte ─nderung am 2017-08-31 12:02:20



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