• vom 07.10.2017, 17:00 Uhr

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Ein Quartettspiel in der Wunderwelt




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    Zurückversetzt in eine andere Zeit fühlte sich Peter Thomas Suschny, Wien 14, als er das in der vorigen Ausgabe abgedruckte Quartett zum öffentlichen Verkehr in Wien begutachtete. Der Tüftler erinnert sich, dass das Kartenspiel der Kinder- und Jugendzeitschrift "Wunderwelt" (erschienen ab 1948) beilag: Die darauf abgebildeten Liniensignale "waren so markant, dass mir diese längst nicht mehr in meinem Besitz befindlichen Quartettkarten sofort wieder eingefallen sind". Er kontaktierte den "Wunderwelt"-Sammler DI Werner Grieshofer (danke dem Spezialisten!), der Details preisgab: "Das Kartenquartett wurde im Jänner 1973" im Heft veröffentlicht. "Die Illustrationen stammen ..., wahrscheinlich von Josef Binder."

    Wann genau die Wiener Verkehrsbetriebe ihre Version des Spiels herausbrachten, bleibt im Dunkeln. Das vollständige Karten-Set, das als Vorlage für die Collage diente, fiel auf einem Flohmarkt auf und wurde dem Geschichtsfeuilleton zur Verfügung gestellt.

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    Einen Nachtrag zu den vorigen Zeitreisen bringt Dr. Helmut Zemann, Kaisersdorf. Der Tüftler bestärkt seine Skepsis gegenüber der Homöopathie mit einem Zitat von deren Begründer Samuel Hahnemann aus 1811: Die Arznei kann durch Reiben und Schütteln "bis an die Grenzen der Unendlichkeit potenzirt werden". Widerspruch ruft die Lehre auch bei Dr. Edmund Berndt hervor, der auf kritische Unterlagen aufmerksam machte (Respekt!).

    Der beschwerliche Weg von Frauen an den Universitäten (Nro. 374) beschäftigte weiterhin Dr. Zemann sowie Dr. Brigitte Pixner, Wien 13: Die Künstlerin Rosa Pohnert-Resch (1886- 1978), wurde im Studium "anfangs ausgebuht". Grund: Sie war kein Mann.

    Lyrische Freude bereitete der von Dr. Pixner verfasste Gedichtband "... plötzlich schmeckt alles nach Wahrheit" (128 Seiten, Verlag Berger Horn/Wien, 2017).

    Danke für Postkarte aus der Pfalz "auf den Spuren Luthers" an Prof. Brigitte und Dr. Hans Werner Sokop, Wien 17. Die Erfolgsgeschichte zu Kaspar Tauber ist vorgemerkt. - Passend zur kleinen Nuss Nro. 375 (Rhodos) schickte Dr. Wilfried Korber, Wien 14, eine Karte von der Insel. Der Eindruck: Von Touristen überlaufen, Kreuzfahrtschiffe überragen alle Gebäude.

    Besten Dank an Dr. Luitgard Knoll, Wien 19; Conte Cortis Anekdote zum "Diarium" ist reserviert.

    Im ZEITREISENLOTTO gewann Dr. Wolfgang Waldeck, Wien 18. Wir gratulieren herzlich!




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2017-10-05 11:07:05
    Letzte ─nderung am 2017-10-05 11:24:14



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