• vom 06.01.2018, 08:30 Uhr

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    Burgschauspieler Costenoble (1769-1837).

    Burgschauspieler Costenoble (1769-1837).© Bild: Archiv Burgschauspieler Costenoble (1769-1837).© Bild: Archiv

    Ein besonderer Gruß ergeht heute an all jene Leserinnen und Leser der "Wiener Zeitung", die unser Blatt nur aus den "Standeln" am Wochenende kennen.

    Durch die Gunst des Kalenders, einen Samstag-Feiertag, rutscht diesmal auch die Beilage ZEITREISEN in die Aushängetaschen für Gazetten. Und bietet Ihnen, liebe Neugierige, eine Kostprobe des jeden ersten Freitag im Monat erscheinenden Geschichtsfeuilletons. In diesem Unikum können seit bald 20 Jahren alle an Geschichte Interessierten mit Beiträgen mitwirken. Auch seltene Nebenpfade sind willkommen in unserer Gemeine (NB: Die Zeitreisen-Gemeine leitet ihren Namen von einer der frühneuzeitlichen Bezeichnungen für Gemeinde her).

    In diesem Sinne: Am 2. Februar liegt die "WZ" mit den nächsten ZEITREISEN in den Trafiken auf!

    Pünktlich zum Jahresbeginn, auch für Neueinsteigende praktisch, startet nun eine neue Fortsetzungsgeschichte (Printausgabe Seite II) - mit Auszügen aus Tagebuchblättern des Mimen Carl Ludwig Costenoble. Von 1818 bis 1837 begeisterte er das Wiener Publikum im damals noch am Michaelerplatz residierenden Burgtheater.

    Geboren 1769 in Westfalen, entstammte Costenoble einer französischen Hugenottenfamilie. Er sollte Bäcker werden, doch packte ihn die Leidenschaft fürs Schauspiel. Er schloss sich einer Wandertruppe an und landete schließlich als "mustergiltiger niederdeutscher Theatertyp", wie es hieß, am Hamburger Stadttheater.

    Nach Streitigkeiten verließ er die Hansestadt und folgte einem Angebot der großen Bühne in der Kaiserstadt. Seine Gewohnheit, Tagebuch zu führen, behielt er bei. Diese Notizen zeichnen ein umfassendes Kulturbild des vormärzlichen Wien.

    Depeschen

    "Hurra - hurra - hurra", jubelt Manfred Bermann, Wien 13, und gratuliert Zeitreisenredakteurin Andrea Reisner zu ihrem Doktortitel. Die Freudenrufe teilt der Zeitreisenpionier mit unzähligen Gemeine-Mitgliedern, die der Germanistin gemeinsam applaudieren. Jeder einzelne Glückwunsch stimmte fröhlich. Aus Platznot können leider nicht alle zitiert werden - Pardon! Stellvertretend seien DI Wolfgang Klein, Wien 21, sowie DI Dr. Luzian Paula, Wien 3 (zu Ihrer Frage: Natürlich bleibt die Redakteurin den Zeitreisenden treu!), und Gertrud Pflügler, Fels am Wagram, gedankt. - Den Hut zieht das Zeitreisenteam vor Prof. Ferry Kovarik, Wien 16, der Kleingedrucktes studierte und einen übriggebliebenen Magistra-Titel im Impressum fand - Respekt!

    An Dr. Alfred Komaz, Wien 19: Beste Grüße an die "zwei lebhaften Londoner Enkel". Vielleicht finden sie ja an englischen Nüssen auch aus vorigen Ausgaben Geschmack. - Danke an alle für Wünsche zum neuen Jahr, u.a. an Ing. Alfred Kaiser, Purkersdorf, und Tüftler-Duo Rath, Wien 7. Kompliment an Oberstatistiker und unermüdlichen Zeitreisen-Volkszähler Herbert Ambrozy, Wien 7!





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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-01-04 13:53:12
    Letzte nderung am 2018-01-04 14:26:48



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