Gemeine

Von Königin Brunhild heißt es im Epos: "vil michel (= sehr groß) was ir kraft". - © Bild: Arpad Basch (1873-1944); Repro & Bearbeitung: M. Szalapek

Nibelungenlied

Wiege der Helden aus alten mæren2

  • Die Wurzeln des Nibelungenlieds reichen etwa bis ins Jahr 436 zurück.
  • Epische Tour entlang der Donau.

Von "wîp", "degenen" und "êre", also Frauen, Helden und Ehre, und vor allem von "bluot" ist die Rede im Nibelungenlied. Was heutzutage Hollywood an blutrünstiger und märchenhafter Zerstreuung bietet, war im Mittelalter bereits perfektioniert - sogar mit dem Erfolgsrezept "Frei nach einer wahren Begebenheit"... weiter




Die Burg Waxenberg im Mühlviertel, nun eine Ruine, gehörte im 16. Jh. Wolfgang Jörger (l.). - © Bilder: G. M. Vischer, 1674/Archiv

Kraut und Rüben

"Morgen kommt der Schwed’. . ."2

Bet’, Kinderl, bet’ / Morgen kommt der Schwed’ / Morgen kommt der Oxenstern / Wird die Kinder beten lehr’n . . ." So geht ein schauriges Kinderlied aus der Ära des Dreißigjährigen Krieges. Hinter dem rätselhaften Oxenstern steckt Axel Oxenstierna (1583-1654), der nach dem Tod König Gustav Adolfs die schwedische Politik... weiter




Die Blattern (Patientin mit mildem Krankheitsverlauf r.), im 18. Jahrhundert wegen hoher Sterblichkeit und Entstellung gefürchtet; dank Impfung gilt die Seuche als ausgerottet. - © Bilder: L.-L. Boilly (1761-1845), Ausschn./wellcome images; r.: Archiv

Blattern

Kampf gegen die tödlichen Pusteln3

  • 1767 erkrankte Maria Theresia an den Pocken.
  • Sie erklärte der Seuche den Krieg und setzte sich für die Impfung ein.
  • Zu Frage 1 der Nro. 368.

Die Trauer in der Stadt ist unbeschreiblich. Das Volk läuft zu Hauf zur Burg, um zu erfahren, wie es der Kaiserin geht. Überall in den Straßen sieht man die Menschen erschüttert weinen." Was war geschehen? Im Mai 1767 hatte Maria Theresia eine schlimme Diagnose erhalten: Blattern. Zur Infektionskrankheit recherchierte die Gemeine anlässlich der 1... weiter




Kanalansichten um 1920 zeigen die Brücke Höhe Hasenleitengasse, Wien 11 (re.; dahinter Laaer Berg). Links oben ist die Luegerkirche des Zentralfriedhofes erkennbar; darunter: Mosaik-Ausschnitt. - © Alte Fotos: Bezirksmuseum Simmering/Neue Aufnahme: beo

Wiener Neustädter Kanal

Hunde, Katzen, Affen am Kanal15

  • Beim Rennweg befand sich einst ein Hafenbecken.
  • Vorgeschichte des "Thierspitals".
  • Zu Orchidee und Zusatzorchidee der Nro. 368.

Aus einem Hafen wird zunächst ein Eislaufplatz, aus einem anderen ein Bahnhof und aus einer Hochschule für Tiermedizin eine Musik-Universität. So könnte man in aller Kürze die Recherchen der Gemeine zu Orchidee und Zusatzorchidee der Nro. 368 rund um den Wiener Neustädter Kanal zusammenfassen. Der künstliche Wasserlauf war bereits ausführlicher im... weiter




Herzliche Ostergrüße an alle Zeitreisenden! - © Bild: hist. Grußkarte

Korrespondenz

Von Kirschen, Erdäpfeln und Nüssen

Passend zu den bevorstehenden Feiertagen gleicht die Rubrik QUERGELESEN diesmal einem Nest mit buntem Inhalt. Das Team des Geschichtsfeuilletons wünscht der Gemeine Frohe Ostern! Zur Erdäpfel-Geschichte in der März-Ausgabe ergänzt Wolfgang Schön, Wien 21 : "Als ich ein Kind war, standen Bramburi fast täglich (... weiter




Maria Theresia verzichtete 1745 auf den Formalakt der Krönung als Kaiserin.

Maria Theresia

Gute Zeiten, schlechte Zeiten . . .3

  • Darf man die Habsburgerin "Kaiserin" nennen?
  • Kritischer Blick auf den Mythos Maria Theresia.

Sie ist eine der prominentesten Figuren der österreichischen Geschichte, immer wieder Protagonistin in den Zeitreisen und - verantwortlich für hitzige Debatten in der Gemeine : Maria Theresia (1717- 1780). Dass die Regentin im Rückblick oft in einem allzu lichten Glanz erstrahlt, ist Prof. Helmut Bouzek, Wien 13 ... weiter




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