Gemeine

Aus dem Fenster über dem Schwibbogen blickte Eugen Guglia (1857-1919; l.) in den Jahren 1901 bis 1909 als Chefredakteur der "Wiener Zeitung". Die Redaktion residierte damals in der alten Jesuitenuniversität (rechts). - © Bilder: "WZ"-Festschrift 1953

Pia Reimitz

Vom Lehrerpult in die Redaktion1

  • Ein Professor für Geschichte leitete einst unser Blatt.
  • Guglias Enkelin erzählt aus der Familiengeschichte.

Für die Redakteure der "Wiener Zeitung" kam es völlig überraschend, als am 1. September 1901 ein Historiker und Professor am k.k. Theresianum zu ihrem neuen Chef ernannt wurde. Nachdem Oskar Teuber nach nur einjähriger Amtszeit an einem Herzinfarkt gestorben war, erwartete man, dass der angesehene Kollege Dr... weiter




Der Orient-Express inspirierte etliche Künstler. (Hier ein Plakat aus 1896 zur gleich- namigen Oper von Henri Neuzillet und Oscar Sachs.)

Mord im Orient-Express

Blutiges Drama im Schneegestöber

  • Krimiautorin Agatha Christie nutzte Reisen als Inspirationsquelle.
  • 1926 war sie in einen ungeklärten Fall verwickelt.
  • Zur Orchidee der Nro. 370.

Keinen Millimeter kommt die ächzende Dampflok gegen die übermächtigen Schneemassen voran. Unter den Zuggästen herrscht Unruhe: Der Telegraph ist ausgefallen und es gibt keine Möglichkeit, mit der Außenwelt in Kontakt zu treten. Es kommt noch viel schlimmer: Ein Mann wurde in seinem Schlafwagen erstochen... weiter




Grottenolm auf Briefmarke; covjecja ribica (kroat. für Grottenolm) heißt eigentlich Menschenfischlein.

Kraut und Rüben

Lindwürmer und Krautpletschen

Auf ein wundersames Wesen ist Gerhard Toifl, Wien 17, bei Recherchen zur Zusatzorchidee der Nro. 370 gestoßen: den Grottenolm, Bewohner der Adelsberger Grotte (nun Postojna/Slowenien; mehr dazu im Juli). Die fast blinde Amphibie haust in der Finsternis unterirdischer Karstgewässer, bestens ans Leben im Dunkeln angepasst... weiter




Während der Türkenbelagerung Wiens 1529 brannte die Kirche im "Dorff Alls" (links). Nach dem Neubau Mitte des 16. Jh.s wurde sie von "Lutherischen" genutzt. Rechts: Das Gotteshaus um 1820 - längst wieder katholisch. - © Bilder: Archiv/Teil d. Meldemann-Plans 1530

Protestantisches Hernals

Landausflug zum Gottesdienst

  • Anfänglich Massenzulauf zu Luthers Lehre.
  • Adel widersetzte sich der Kirche.
  • Zu Glaubensfragen der kleinen Nuss Nro. 369.

Zu den Anfängen des Protestantismus in Österreich begab sich die Gemeine mit der kleinen Nuss Nro. 369. Beginnen soll der Antwortreigen im 16. Jahrhundert, als "die Bevölkerung Wiens . . . zu etwa 70 Prozent protestantisch" war, wie Michael Chalupnik, Sieghartskirchen, aus der im Mai beendeten Schau "Brennen für den Glauben" im Wien Museum erfuhr... weiter




Auf der Südbahn (links; kl. Bild: ihr Pionier Karl von Ghega) kam es um die Jahrhundertwende immer wieder zu tragischen Unfällen wegen übermüdeten Personals. Rechts: Bahnunglück im Frankreich des 19. Jahrhunderts. - © Bilder: Library of Congress (l.)/Archiv

Südbahn

Chaos auf Schienenweg gen Süden2

  • Vor 160 Jahren konnte man per Bahn von der Donau an die Adria reisen.
  • Um 1900 bestand Lebensgefahr auf der Strecke.
  • Zu Frage 1 der Nro. 370.

Wer in früherer Zeit . . . die Bahn über den Semmering, die sich längs gähnender Abgründe und schroffer Felswände emporwindet, zum ersten Male befahren hat, der wird . . . mit erhabenem Grauen gemischte Bewunderung empfunden haben", so Ferdinand von Saar (1833-1906) in "Die Steinklopfer". Auf diese Novelle stieß Wilfried Schwestka, Wien 10... weiter




Nota bene

Buch und Reim

PRÄSENTATION: Gemeine-Mitglied Prof. Mag. Rolf M. Urrisk-Obertynski, Brigadier i.R., wird demnächst sein sage und schreibe 25. Buch zur neueren österreichischen Militärgeschichte vorstellen und lädt dazu den Tüftlerkreis herzlich ein. Der neue Band ist Teil der bereits mehrere Publikationen umfassenden Dokumentation "Wien - 2000 Jahre... weiter




Maria Theresia verzichtete 1745 auf den Formalakt der Krönung als Kaiserin.

Maria Theresia

Gute Zeiten, schlechte Zeiten . . .4

  • Darf man die Habsburgerin "Kaiserin" nennen?
  • Kritischer Blick auf den Mythos Maria Theresia.

Sie ist eine der prominentesten Figuren der österreichischen Geschichte, immer wieder Protagonistin in den Zeitreisen und - verantwortlich für hitzige Debatten in der Gemeine: Maria Theresia (1717- 1780). Dass die Regentin im Rückblick oft in einem allzu lichten Glanz erstrahlt, ist Prof. Helmut Bouzek, Wien 13... weiter




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