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Ein verkanntes Genie (Bild eingeschnitten) schaut auf den alten Hernalser Kalvarienberg mit Markt und auf das Rathaus des Orts. - © Alle Bilder: Hernals. Ein Heimatbuch ..., Wien 1924 (mit Gemälden von A. S. Kronstein, 1850-1921, und G. Zafaurek, 1841-1908)/J. Wimmer, Wegweiser für Dornbach, Wien 1866/Archiv

17. Bezirk

Wie Hernals einst leibte und lebte4

  • An der Als braute sich früher Wiens Wetter zusammen - meteorologisch wie staatspolitisch.
  • Nicht nur 130 Jahre zurückgeblättert.

Die Seele des alten Hernals war tief gespalten. In dem Ort, der 1892 dem neuen 17. Bezirk Wiens den Namen gab, ging es oft lustig zu, aber zu lachen hatten die Bewohner nicht so viel.Ein Mann, der im Dorf an der Als 1854 der Cholera erlag, steht für diesen Zwiespalt. "Immer lustig" nannte sich der rechts abgebildete Dichter... weiter




- © WZ-Faksimile

Fundstück

Schlachtfeld Wespentaille1

Aufatmen hieß es für modebewusste Frauen gegen Ende des 18. Jahrhunderts, als sich langsam eine Kleiderform durchsetzte, für die man die Körpermitte nicht mehr gewaltsam einschnüren musste. Fließende Empirekleider erforderten keine Wespentaille.Doch bereits Jahrzehnte später tauchte der "Schnürleib"... weiter




Der Wiener Neustädter Kanal (ob.) half 1803ff bei Wiens Versorgung, der Donaukanal (unt.) machte bis 1875 Probleme. R.: Schiffer mit Paraderuder. - © Alle Bilder dieses Artikels: M. Bermann, Maria Theresia und .. Josef II. .., Wien etc. 1881/Aquarelle (Teile) von Josef Wohlmuth (1876), Emil Hütter (1859), Rudolf Haase (19. Jh.)

Kanalprojekte

Lauter Wasserstraßen für Alt-Wien

  • Zu Schiff ging es einst zur Kaiserstadt und in ihr Weichbild ganz praktisch, rein theoretisch - sowie äußerst kurios.
  • Nicht nur 205 Jahre zurückgeblättert.

Am 12. Februar 1812 wandte sich die "Wiener Zeitung" auf der Titelseite dem Fallen des Wassers in der Donau in den vorangegangenen Wochen zu. Das Sinken hat bis zum 2. d. M. angehalten , hieß es mit Verweis darauf, dass der Wasserspiegel des zwischen der Stadt und der Vorstadt fliessenden Donau-Armes sogar 1 Schuh (=31... weiter




- © "WZ"-Faksimile

Fundstück

Hetzer im weißen Hemd

Bei Gemeinderatssitzungen im Wien des späten 19. Jahrhunderts konnte es leicht vorkommen, dass einem der Herren der Kragen platzte oder er sich bei einer Schlammschlacht das saubere Hemd beschmutzte. Dem Abgeordneten Joseph Gregorig (1846-1909) passierte das oft. Praktisch, dass er die Wäsche aus eigener Erzeugung ersetzen konnte... weiter




Quellenforscher F. Kurz (links); unten Bindenschild plus Wappen des Landes (1490); rechts Bauernpaar im 19. Jahrhundert in OÖ. - © Bilder: Die ö.-u. Monarchie in Wort und Bild ("Kronprinzenwerk"), Bd. OÖ und Salzburg, Wien 1889/Archiv

Wissenschaftliche Geschichtsschreibung in OÖ

Ein obderennsischer Fährtenleser2

  • Oberösterreichs Historiographie hat einen Vater: Franz Kurz (1771-1843).
  • Nicht nur 205 Jahre zurückgeblättert.

Obderennsisch - längst ist das Wort nicht mehr in Gebrauch, aber es lässt uns einen Hauch Geschichte spüren. Geschichte des Landes ob der Enns. In Epochen wuchs das obderennsische Gebiet, bis es 1779 mit dem Innviertel erstmals etwa den heutigen Umfang gewann. Bald darauf fing die wissenschaftliche Erkundung der Historie Oberösterreichs an.Am 29... weiter




- © WZ-Faksimile: I. Friedenberger

Fundstück

Das willenlose Pferd1

"Dieses willenlose Pferd hat (...) den Vorzug, dass es (...) nie scheu wird (...). Es ist immer gesattelt und gezäumt, braucht kein Futter, keinen Thierarzt". So warb eine 1869 in Wien publizierte Broschüre für das Fahrrad, damals "Velociped". Als Vorläufer gilt das 1817 von Karl Drais entwickelte Laufrad "Draisine", weshalb man heuer den 200... weiter




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