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Der Kurpark der Badestadt im 19. Jahrhundert. - © Alle Bilder dieses Artikels: Illustr. Konvers.-Lexikon, Leipzig/Berlin 1870-1880; alte Stiche

Wiesbaden

Roulettenburg? Castrum Wisibada!

  • Wiesbaden, heute Hessens Hauptstadt,
  • wurde in Roms Ära Kurort. 1867 gab es Weltliteratur-Ehren.
  • Nicht nur 200 Jahre zurückgeblättert.

Ehe wir uns Roulettenburg - so nannte ein großer russischer Autor das Wiesbaden des 19. Jahrhunderts - zuwenden, wollen wir ein paar Streiflichter aufs erste Jahrtausend der Siedlung zwischen Taunus-Bergen und Rhein werfen. Als Einhard, Geheim-Sekretär Karls des Großen, anno 828 und 829 im Ort Rast machte, nannte er ihn "castrum... weiter




- © WZ-Faksimile: I. Friedenberger

Fundstück

Radioaktiver Jungbrunnen1

Vor Hiroshima , Tschernobyl und anderen nuklearen Katastrophen versetzte der Begriff "Radioaktivität" die Menschen noch nicht in Angst und Schrecken. Im Gegenteil. So pries man einst einen Stoff, dem man sich heute unter Einhaltung strenger Sicherheitsbestimmungen nähert, als wahres Wundermittel: Das Radium... weiter




Vorbild Schweiz: Auf den Pilatus! - © Bild: Max Möller (Hrsg.), Der Eisenbahner, Wien (1901). Repro: M. Ziegler

Eisenbahngeschichte

Einsteigen, Zug fährt Mont Blanc!1

  • Europas höchsten Berg werde bald die Bahn erklimmen, nahm man 1901 an.
  • Nicht nur 115 Jahre zurückgeblättert.

April, April! Ein Geschichtsfeuilleton am Tag 1 des Monats 4 ist eine Rarität. Das Zeitreisenbüro offeriert der Gemeine daher eine Sondertour in eine Ära, in der ein bahnbrechendes Projekt aufkam. Bitte an alle Fahrtteilnehmer: Notbremse nicht ziehen! Wer schwindlig wird, darf aber frei nach Merz/Qualtinger seufzen: "Wann mi des Zeitreisenbüro net... weiter




- © WZ-Faksimile: I. Friedenberger

Fundstück

Nur für heitere Stunden

Etwas Extravagantes für den Garten gefällig? Dann ist dieses geschmackvolle Stück vielleicht das Richtige! Die am 13. April 1833 in der "WZ" beworbene Sonnenuhr mit einer Höhe von gut 1 m zog die Blicke durch den delphinförmigen Sockel auf sich. Diesem Rumpf aus Gusseisen war waagrecht die Scheibe der Sonnenuhr aufgesetzt (daher "Horizontale... weiter




Der gewaltsame Tod Gustav Adolf Gunkels (r. ob.), hier in der nicht ganz korrekten Darstellung einer zeitgenössischen Illustrierten, beschäftigte Thomas Mann (l.) jahrzehntelang, bevor er ihn in "Doktor Faustus" (1947) verarbeitete. - © Bilder: "Das interessante Blatt" (1901)/Archiv. Repro und Kolorierung: Philipp Aufner

Tatort Straßenbahn

Der Revolver im Blumenstrauß

  • Der Mord am Musiker Gunkel in Dresden 1901 floss in ein Werk von Thomas Mann ein.
  • Nicht nur 115 Jahre zurückgeblättert.

Am späten Abend des 20. März 1901, dem Tag vor Frühlingsbeginn, bestieg Gustav Adolf Gunkel, Kammermusikus am Dresdner Hoftheater, die Straßenbahn, um nach Hause zu fahren. Der Wagen Richtung Blasewitz, einem Villenvorort, war voll besetzt mit elegantem Premierenpublikum. Darunter auch eine Dame mit einem Blumenstrauß in der Hand... weiter




- © WZ-Faksimile: Iris Friedenberger

Fundstück

Albtraum Fensterputzen4

Tragische Unfälle von Dienstbotinnen, die beim Fensterputzen in die Tiefe stürzten, finden sich in historischen Zeitungen zu Hauf. So meldete zum Beispiel die "Wiener Zeitung" anno 1859, dass "im Hause Nr. 21 zu St. Ulrich (heute Wien 7) eine Magd durch eigene Unvorsichtigkeit beim Fensterputzen vom ersten Stockwerke auf die Gasse gestürzt" ist... weiter




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