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Blick um 1800 über die Wien (rechts Stubenbrücke) auf Vorstadt Landstraße (links Invalidenhaus). Stich der Zeit (Ende 18. Jh.)

Vorstadt Landstraße

Der wilde Tanz vor dem Stubentor

  • In der Vorstadt
  • Landstraße spielte man einst nicht nur in der "Birne" auf.

Kleiner Zeitensprung, ehe wir uns dem 19. Jahrhundert in dem Ort vor Wiens Mauern widmen, der einmal Nikolaivorstadt hieß: Am 17. Juli 1515 zog Kaiser Maximilian I. mit Böhmens und Ungarns König Wladislaw durch die schon so bezeichnete "landstrazz" zum Wiener Kongress. Den Schaulustigen boten sich farbenprächtige Szenen... weiter




Faksimile: Stefan Koch

Fundstück

Stafa und Gara

"La Stafa" hieß das Wiener Kaufhaus auf der Mariahilfer Straße bis zur Schließung 2014. Doch der italienische Klang des Namens täuscht. Der 1911 als "Mariahilfer Zentralpalast" eröffnete Rundbau wurde bald von der Staatsangestellten-Fürsorgeanstalt übernommen - daher die Abkürzung "Stafa", die auch im "WZ"-Inserat vom 4. April 1928 auftaucht... weiter




Traum und Wirklichkeit: Das Fisch-Luftschiff (l.) gab es nie. Herr Stuwer aber ließ 1784 im Wiener Prater vom Feuerwerksplatz (r. ob.) einen bemannten Ballon aufsteigen (r. M.); 1791 kam Aeronaut Blanchard (r. u.) nach Österreich.  Bilder: Archiv/H. Pemmer u. N. Lackner, Der Wiener Prater ..., Wien 1935/Löschenkohl-Stich zu Start 1784 neukoloriert. Repro: Moritz Ziegler

Erste Ballonfahrt

Als Wien begeistert in die Luft ging

  • Im März 1784 warb Feuerwerker Stuwer fürs große Ballon-Spektakel.

Jede Geschichte hat ihre Vorgeschichte. Mit der Historie der frühen Luftfahrt in bzw. über Wien verhält es sich nicht anders. Besonders erfreulich daran ist für uns Zeitreisende, dass wir sowohl zu Vorboten als auch zu Pionieren der Himmelsstürmerei in unserem Blatt Nachschau halten können. Obwohl da ein kleiner Haken bleibt... weiter




Fundstück

Tiroler Androiden2

Der Tiroler Christian Tschuggmall (1785-1845) hatte ebensoviel Talent wie Pech. In seiner Vita (s. Wurzbachs "Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich") reiht sich ein Unglück an das andere: Alkoholismus in der Familie, von Neidern halb tot geprügelt, von einer Lawine verschüttet, Raubüberfall, Hochwasser etc... weiter




18. Säculum pur: Vor Post-Abfahrt in Wien; Lesende (r. ob.); Kupferstich aus "Hübner" (M.); Foliant mit Schließen (u.). Bild zur Post-Abfahrt (wohl von G. E. Opitz, 1775-1841) aus: Österreichs Post - Einst und Jetzt, o. 0., o. J. (= Wien ca. 1930) / Hübners Lexicon (7. Aufl., Leipzig 1715)/Archiv.Repro: Stefan Koch

Ein Nachschlagewerk für Zeitungsleser

Post und Pest auf vergilbten Seiten

  • Hübners kluges Zeitungslexikon als Kompass für das 18. Jahrhundert.

Gemach, gemach! Bitte keine Übereilung! Den Eindruck, einst seien Postillon und Schwarzer Tod im Blätterwald nebeneinander zu Hause gewesen, mag der Titel oben erwecken - aber nur auf den ersten Blick. In Wahrheit liegen die Dinge alles andere als einfach. Um in die Gazettenwelt des 18. Jahrhunderts einzutauchen... weiter




Faksimile: Stefan Koch

Fundstück

Die Hunde von Alt-Wien1

Vom kläffenden Schoßhündchen bis zum edlen englischen Jagdhund tummelten sich auf Wiens Straßen - damals wie heute - alle Arten von Vierbeinern. Eine 1842 in einer Zeitung veröffentlichte Schätzung geht davon aus, dass in Stadt und Vorstädten (heute im wesentlichen die Bezirke 1 bis 9) über 64.000 Hunde gehalten wurden... weiter




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Schwarz-Weiß-Silbergelatineabzug auf Barytpapier.

21.4.2014: Arbeitsalltag in Afghanistan in einer Ziegelfabrik außerhalb von Kabul. Mal Ungeheuer, mal erotischer Verführer. Vampire und Vampirinnen haben viele Gesichter.

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