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Ansicht der Kaiserstadt aus dem frühen 19. Jahrhundert. - Rechts: Lebensmittelverkauf bei einer Alt-Wiener Marktbude. - © Bilder: "Meister der Farbe", Leipzig 1904ff/Archiv. Repros: Moritz Szalapek

Körperstrafen

Prügel vor Florida - und in Wien3

  • Wie Napoleons jüngster Bruder Briten schlug und wie Wiens Polizei Händler abstrafte.
  • Nicht nur 210 Jahre zurückgeblättert.

Ungemütliche Zeitläufte waren das anno 1806! Allein im September gab es damals in der "Wiener Zeitung" manch Fatales zu lesen. Dabei zeigte sich der Monat gar nicht als ärgster des Jahres - hatten doch die Franzosen noch Anfang Jänner die Kaiserstadt besetzt gehalten und gingen mit dem im Februar publizierten Preßburger Frieden u.a... weiter




- © WZ-Faksimile: Iris Friedenberger

Fundstück

K.k. Schwarzmaler

Wem der Vormärz noch nicht düster genug war, der konnte sich einst mit diesem in der Donaumetropole entwickelten Produkt auf eigene Faust Abhilfe schaffen. Dächer, Brücken, Boote etc. ließen sich damit in Schwarz tauchen - aber nicht in irgendein Schwarz, wohlgemerkt, sondern in "k.k. ausschließlich privilegi(e)rte schwarze Farbe"... weiter




Die kluge Marie Mancini (links; 1639-1715) eckte in ihrer Zeit ebenso an wie Frida Uhl (Mitte; 1872-1943, hier 1915). Rechts: Fridas Vater, "WZ"-Chef Friedrich Uhl (oben; 1825-1906), Kurzzeit-Gatte August Strindberg (1849-1912). - © Bilder: August Strindberg Museum (2), Gemälde (Ausschnitte) von R. Bergh bzw. J. F. Voet. Collage: Iris Friedenberger

Frida Uhl

Mit Tinte, Feder und drei Sternen5

  • Eine "WZ"-Journalistin, die ihrer Zeit weit voraus war.
  • Nicht nur 120 Jahre zurückgeblättert.

Mit einer nur sechs Zeilen umfassenden Notiz brachte die "Deutsche Zeitung" einen abgebrühten Journalisten aus der Fassung: Friedrich Uhl tobte, als er am 27. März 1893 aus der Presse erfahren musste, dass seine noch nicht 21-jährige Tochter Frida zu heiraten gedenke - ausgerechnet den "Weiberhasser" August Strindberg... weiter




- © WZ-Faksimile: Iris Friedenberger

Fundstück

Kampf gegen die Klaue1

Eine unleserliche Klaue ist in Zeiten von Maschinen- bzw. Computerschrift kein Malheur. Per Tastatur kann jeder kalligraphisch noch so unbegabte Mensch einen Text produzieren, den man leicht entziffern kann. Die Kunst des Schönschreibens beherrschen nur mehr wenige. Anno 1840 - die abgebildete Annonce erschien am 1... weiter




Kindesraub wie auf der großen Illustration (r.) war fränkischen Kriegern nicht fremd. - Bildleiste l.: Oben Chlothar I. (l.), neben ihm die jung geraubte Radegunde; in der Mitte die Schlacht bei Poitiers; unten Karl d. Gr. (mit Bart), daneben Konrad I. - © Alle Bilder dieses Artikels: W. Christian, Allg. Weltgeschichte, Fürth 1898/Bilder dt. Gesch., Hamburg-Bahrenfeld 1936/Dt. Mädchenbuch, Stuttgart (1907?)/Spamers Ill. Weltgesch., 3. Bd., 3. Aufl., Leipzig 1896/Archiv

Ein mächtiger Mythos

Der allererste Franke hieß Priamos1

  • Karls des Großen Mannen sahen Troja als ihre Urheimat.
  • 130 Jahre zurückgeblättert, viele Jahrhunderte zurückgeblickt.

Es klingt verwirrend, was moderne Forscher sagen: U.a. die Salfranken (Salier), Chamaver, Brukterer, Chattuarier, Usipeter sowie andere Gruppen der Rhein-Weser-Germanen (Istväo-nen) und Ampsivarier bildeten im Altertum den Bund der Franken. Wann genau, ist unklar. Aus dem Nebel der Geschichte tauchte der neue Stamm erst in den 250er-Jahren auf... weiter




- © WZ-Faksimile: Iris Friedenberger

Fundstück

Fernsehen anno 18801

Er passte in jede Tasche und konnte überallhin mitgenommen werden: Der Fern-Seher von anno 1880. Die am 11. Juli dieses Jahres in der "Wiener Zeitung" geschaltete Werbung zeigt freilich sofort, dass es sich dabei nicht um jenen flimmernden Apparat handelte, der Jahrzehnte später ganze Familien auf Stunden andächtig zu versammeln vermochte... weiter




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