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1814/15

Keine Zeile zum Wiener Kongress1

  • Zeitungen hatten es 1814/15 schwer. Alles war geheim.
  • Nicht nur 200 Jahre zurückgeblättert.

Am Dinstag, den 3. Januar 1815 , berichtete die "Wiener Zeitung" zum bis dahin wichtigsten Ereignis rund um den Wiener Kongress keine Silbe - wie alle anderen europäischen Blätter. Aus begreiflichem Grund: Erst an diesem Tag schloss man in der Donaumetropole ein brisantes Geheimabkommen, das neue blutige Konflikte auf dem Kontinent entfesseln... weiter




 - © Repro: Iris Friedenberger

Fundstück

Qualmender Automat

Leises Grauen packte das Publikum wohl ebenso wie Entzücken - vor allem im 18. und 19. Jh. zogen menschenähnliche Maschinen Neugierige zu Hauf an. Etwa der "Schachtürke", 1769 von Wolfgang von Kempelen, einem Beamten Maria Theresias, entwickelt: ein scheinbar intelligenter Automat, der viele Gegner schlug - allerdings versteckte sich im Inneren... weiter




Innentitel des "Parley" 1849. - Rechts: Fest-Einkäufe einst. Erstand die Frau mit Boa vielleicht ein Werk des US-Autors? - © Quellen: Zit. Werk aus 1849/"Das Kränzchen", 21. Folge, Stuttgart etc. o.J. (= ca. 1909)/Archiv

Präsente anno dazumal

Wunder-Weihnachtsbuch in Wien

  • Einst allerfeinste Jugendlektüre: Peter Parleys Schriften.
  • Nicht nur 165 Jahre zurückgeblättert.

Wann und wie mag der nunmehr ramponierte Band in die Kaiserstadt gekommen sein? Das beschabte Exemplar mit eingerissenem Buchrücken, um das es geht, fand sich vor Jahren in einem Antiquariat auf der Wieden. Da in den letzten Jahrzehnten auch andere Ausgaben von "Peter Parley’s Annual" in Wien antiquarisch zu haben waren... weiter




 - © Faksimile: Iris Friedenberger

Fundstück

Literaten auf dem Glatteis

Eislaufen und Schreiben scheinen eine nahe Verwandtschaft zu haben. Klopstock, Herder und Goethe - um nur die drei prominentesten Beispiele zu nennen - waren nicht nur große Literaten, sondern auch Schlittschuhläufer mit Leib und Seele. Der Wiener Verleger und Autor Franz Gräffer (1785-1852) teilte ebenfalls diese Leidenschaft... weiter




Die steirische Metropole 1481 (kl. Bild l.) und 1657 (gr. Bild l.). - Rechts: Wien um 1490 (gr. Bild; Achtung: Ansicht vermischt mit Rückblick auf Leitha-Schlacht 1246!) und 1649 (kl. Bild). - © Bilder: F. Zöhrer, Öst. Fürstenbuch, u.a. Wien o. J. (ca. 1898)/Merian-Stiche (17. Jh.)/Archiv

Spätmittelalter

Der Kaiser liebt Graz - ade, Wien!3

  • Friedrich III. mied die Donau-Residenz oft. Bis 1484 war er gern an der Mur.
  • 280 Jahre zurückgeblättert, u.a. 576 Jahre zurückgeschaut.

Was hat die Erzschlafmütze des Heiligen Römischen Reiches mit Simmering und Kapfenberg zu tun? Ganz einfach: Simmering gegen Kapfenberg ist bekanntlich Brutalität; dabei geht es aber um mehr als Fußball, nämlich um uralte Rivalität zwischen Wienern und Steirern. Und diese Fehde sagte kein anderer als der angeblich erzschläfrige Herrscher Friedrich... weiter




 - © Faksimile: Iris Friedenberger

Fundstück

"Maulkorb" für Lungenkranke3

Tief Luftholen - welch ein befreiendes Gefühl! Allerdings nur, wenn es nicht von Kratzen, Stechen, Rasseln begleitet wird. Tuberkulose, auch Schwindsucht oder Morbus Viennensis genannt, grassierte im 19. Jahrhundert in Wien quer durch alle Gesellschaftsschichten. Vom Arbeiter bis zur Adligen wurde gekeucht, gehustet, Blut gespuckt... weiter




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