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Wien im 18. Jh. - streng bewacht. In der Vorstadt patrouillierte der Nachtwächter, in der Stadt beäugte Wachpersonal den kleinsten Streit an einem Stand. - © Bilder aus: Hermann Oberhummer, Die Wiener Polizei, Band I, Wien 1938 (die teilwiedergegebenen kolorierten Stiche stammen von G. E. Opitz)

Mediengeschichte

Majestätsbeleidigung im "Diarium"3

  • 1725 verbot man unserem Blatt die beliebteste Rubrik.
  • Nicht nur 290 Jahre zurückgeblättert.

Was bisher geschah: Ende 1721 verlor Verleger Johann Baptist Schönwetter das kaiserliche Privileg zur Herausgabe unseres Blattes, das damals "Wie n erisches Diarium" hieß. Landesherr Karl VI. hatte plötzlich eine hohe Abgabe für Gazetten ("Arrha") ersonnen - zur Finanzierung des gediegenen, mit Prunksaal auszustattenden Neubaus für seine... weiter




Fundstück

Der Vater des Bodybuilding3

Wenn Eugen Sandow auf die Bühne trat, buchstäblich nur mit einem Feigenblatt aus Stoff bekleidet, staunten die Männer und die Frauen fielen (angeblich) reihenweise um. Der 1867 als Friedrich W. Müller in Ostpreußen geborene Sandow gilt als Erfinder des Bodybuilding. Größte Erfolge feierte er in England und den USA... weiter




Paolo Renier, Doge 1779-1789, in voller Pose. Denkt er an den Skandal um ein in dunkle Tiefe entschwundenes Schiff? - © Quellen: Ill. Konv.--Lexikon (u.a. Leipzig 1870ff)/W. Christian, Allg. Weltgesch., Fürth 1898/Archiv

Betrugsskandal

Warum das Traumschiff kenterte1

  • Ein Polit-Krimi, in dem auch Joseph II. agierte, drohte 1785 Venedig in einen Krieg zu ziehen.
  • Nicht nur 230 Jahre zurückgeblättert.

Venezia, Venezia! Die geschichtsträchtige Lagunenstadt zieht seit Jahrhunderten Menschen aus aller Herren Länder an. Was liegt für uns Zeitreisendenäher, als einmal durch die Republik Venedig von anno dazumal zu gondeln? Als Ausflugsboot und Zeitmaschine dient uns bei dieser Visite natürlich die nun bald 312 Lenze zählende "Wiener Zeitung";... weiter




Fundstück

Einen Krapfen für ein Herz1

Für eine Schüssel voll Krapfen, so wie sie diese Reklame am 1. Februar 1865 in der "Wiener Zeitung" zeigte, soll einst ein hungriger Handwerksbursche beinahe seine Seele an den Teufel verkauft haben - laut einer Sage um das Krapfenwaldl im heutigen 19. Wiener Bezirk. Eines der düstersten Kapitel in der Historie des Faschingskrapfens hierzulande... weiter




Über den Kongress (ob.) erfuhr das Volk (unten: Glacis beim Getreidemarkt) fast nichts. - © Bilder: Gemälde u. Drucke der Zeit/Lithographie J. Schmutzers

1814/15

Keine Zeile zum Wiener Kongress2

  • Zeitungen hatten es 1814/15 schwer. Alles war geheim.
  • Nicht nur 200 Jahre zurückgeblättert.

Am Dinstag, den 3. Januar 1815 , berichtete die "Wiener Zeitung" zum bis dahin wichtigsten Ereignis rund um den Wiener Kongress keine Silbe - wie alle anderen europäischen Blätter. Aus begreiflichem Grund: Erst an diesem Tag schloss man in der Donaumetropole ein brisantes Geheimabkommen, das neue blutige Konflikte auf dem Kontinent entfesseln... weiter




 - © Repro: Iris Friedenberger

Fundstück

Qualmender Automat

Leises Grauen packte das Publikum wohl ebenso wie Entzücken - vor allem im 18. und 19. Jh. zogen menschenähnliche Maschinen Neugierige zu Hauf an. Etwa der "Schachtürke", 1769 von Wolfgang von Kempelen, einem Beamten Maria Theresias, entwickelt: ein scheinbar intelligenter Automat, der viele Gegner schlug - allerdings versteckte sich im Inneren... weiter




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