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Zivildienst anno 1976

Philemon und Baucis am Steinfeld

  • Ein berührendes kleines Fest vor dem großen Fest 1976.
  • Ins 20. Jahrhundert geblickt und 160 Jahre zurückgeblättert.

So ein Mist! Der vor Kälte bibbernde, in ein weißes Mäntelchen gehüllte junge Mann am Steuer schimpfte wie ein Rohrspatz. Der Motor des alten Kastens sprang nicht und nicht an. Stand die in aller Herrgottsfrüh angesetzte Dienstfahrt unter einem Unstern? Der Beifahrer war auch nicht fit zum Anschieben... weiter




- © WZ-Faksimile: Iris Friedenberger

Fundstück

Heißer Draht in der Praterstraße1

Dass sich zwei Personen, die direkt nebeneinander sitzen, über Geräte miteinander unterhalten, war vor 167 Jahren noch eine Sensation, für die Schaulustige Eintritt zahlten. Der Betreiber, Henri Martin, inserierte u.a. am 23. Dezember 1849 in der "Wiener Zeitung", um ein interessiertes Publikum in seinen Salon zu locken... weiter




Nach Pöchlarn (l. ob. Stich aus 1649: Stadt im Hintergrund) kam laut Epos die Rache planende Kriemhild (r., vor ihr Hagen) zu Rüdiger (M.: auf Pferd; l. davon Porträt König Etzels). - L. u.: Römerreliefs im Ort; darüber: Fest in einer Römerstadt (Bild, 19. Jh.). - © Bilder: A. O. Klausmann, Die Nibelungen, Stuttgart (um 1900)/O. Höcker, Die letzten Tage (...), Berlin (um 1895)/F. Zöhrer, Donauhort, Wien u. Teschen (um 1875)/Archiv A. S.

Pöchlarn

Von Römern, Rüdiger und Rache

  • Pöchlarn, Stätte der Antike und des Nibelungenlieds, ließ Archäologen anno 1856 streiten.
  • 160 Jahre zurückgeblättert, viele Jahrhunderte zurückgeblickt.

Mit den zwei Kreuzern, die die "WZ"-Spätausgabe vor 160 Jahren kostete, kannten sich die Leute noch aus. Der Gulden (fl) war der alte zu 60 Kreuzern (kr). Doch 1857 schuf man die "österreichische Währung": 105 fl waren bald 100 alte fl (Conventionsmünze) wert. Und 1858 kam das Dezimalsystem: 1 fl = 100 kr. Das Durcheinander war perfekt... weiter




- © "WZ"-Faksimile: Iris Friedenberger

Fundstück

Panik auf dem Kutschbock1

Zur Feier einer Taufe war es im elsässischen Herlisheim Brauch, die Festkutsche mit Freudenschüssen zu empfangen. So geschah es auch im Augst 1897, wie ein Wiener Blatt vermeldete. Doch das Pferd scheute und raste im Galopp davon. "Die ganze Taufgesellschaft", so der Bericht, "flog gleich beim ersten Stoß aus dem Wagen... weiter




Aus der Stadt (l.: Bild um 1914) berichtete die "Preßburger Zeitung" wie aus dem Umland. Auch über Musikgrößen (Aquarell r.: Der am Baum lehnende junge Liszt bei dem damals Zigeuner genannten Volk). - © Bilder: F. Zöhrer, Öst. Künstlerbuch, u.a. Wien 1891/Postkarte

Die "Preßburger Zeitung"

Eine Stieftochter unseres Blattes

  • Nach dem Wiener Vorbild von 1703 hatte die Stadt, die nun Bratislava heißt, 1764ff eine Gazette.
  • Nicht nur 200 Jahre zurückgeblättert.

Familiengeschichte kann auch bei Zeitungen verwickelt ausfallen. Nehmen wir unser 313 Lenze zählendes Blatt, die als "Wiennerisches Diarium" entstandene "Wiener Zeitung".Dass die Gründung von 1703 eine ältere Schwester namens "Ordinari Zeittung" (Geburtsjahr: 1621) hat, wissen aufmerksame Zeitreisende... weiter




- © WZ-Faksimile: Iris Friedenberger

Fundstück

Bügeln bis zur Weißglut1

Bis zu drei Kilo konnte einst ein Bügeleisen wiegen - die Kohle noch nicht mit eingerechnet, die zum Beheizen in das hohle Gerät gefüllt wurde. Um die Glut zu erhalten, musste man das heiße Eisen von Zeit zu Zeit durch die Luft schwenken. Wer dieser Tätigkeit oblag - Hausfrauen, Schneider, Wäscherinnen oder Dienstmädchen - besaß wohl beachtliche... weiter




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