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Eisenbahngeschichte

Einsteigen, Zug fährt Mont Blanc!1

  • Europas höchsten Berg werde bald die Bahn erklimmen, nahm man 1901 an.
  • Nicht nur 115 Jahre zurückgeblättert.

April, April! Ein Geschichtsfeuilleton am Tag 1 des Monats 4 ist eine Rarität. Das Zeitreisenbüro offeriert der Gemeine daher eine Sondertour in eine Ära, in der ein bahnbrechendes Projekt aufkam. Bitte an alle Fahrtteilnehmer: Notbremse nicht ziehen! Wer schwindlig wird, darf aber frei nach Merz/Qualtinger seufzen: "Wann mi des Zeitreisenbüro net... weiter




 - © WZ-Faksimile: I. Friedenberger

Fundstück

Nur für heitere Stunden

Etwas Extravagantes für den Garten gefällig? Dann ist dieses geschmackvolle Stück vielleicht das Richtige! Die am 13. April 1833 in der "WZ" beworbene Sonnenuhr mit einer Höhe von gut 1 m zog die Blicke durch den delphinförmigen Sockel auf sich. Diesem Rumpf aus Gusseisen war waagrecht die Scheibe der Sonnenuhr aufgesetzt (daher "Horizontale... weiter




Der gewaltsame Tod Gustav Adolf Gunkels (r. ob.), hier in der nicht ganz korrekten Darstellung einer zeitgenössischen Illustrierten, beschäftigte Thomas Mann (l.) jahrzehntelang, bevor er ihn in "Doktor Faustus" (1947) verarbeitete. - © Bilder: "Das interessante Blatt" (1901)/Archiv. Repro und Kolorierung: Philipp Aufner

Tatort Straßenbahn

Der Revolver im Blumenstrauß

  • Der Mord am Musiker Gunkel in Dresden 1901 floss in ein Werk von Thomas Mann ein.
  • Nicht nur 115 Jahre zurückgeblättert.

Am späten Abend des 20. März 1901, dem Tag vor Frühlingsbeginn, bestieg Gustav Adolf Gunkel, Kammermusikus am Dresdner Hoftheater, die Straßenbahn, um nach Hause zu fahren. Der Wagen Richtung Blasewitz, einem Villenvorort, war voll besetzt mit elegantem Premierenpublikum. Darunter auch eine Dame mit einem Blumenstrauß in der Hand... weiter




 - © WZ-Faksimile: Iris Friedenberger

Fundstück

Albtraum Fensterputzen4

Tragische Unfälle von Dienstbotinnen, die beim Fensterputzen in die Tiefe stürzten, finden sich in historischen Zeitungen zu Hauf. So meldete zum Beispiel die "Wiener Zeitung" anno 1859, dass "im Hause Nr. 21 zu St. Ulrich (heute Wien 7) eine Magd durch eigene Unvorsichtigkeit beim Fensterputzen vom ersten Stockwerke auf die Gasse gestürzt" ist... weiter




Ziel früher Kinderblätter war liebevoller Umgang mit der Jugend wie im Bild links und Weckung des Interesses am Buch wie bei dem Mädchen im Bild rechts. - © Bilder: Amalie Schoppe, Die Winterabende ..., Lpz. (1827)/Genrebild (Teil) des Wr. Malers Franz Eybl (1806-1880)

Jugendliteratur

Ein großes Journal für die Kleinen

  • 1781 kam ein Stück Aufklärung nach Wien und half mit, Verständnis für
  • Kinder zu wecken.
  • Nicht nur 235 Jahre zurückgeblättert.

Erwachsene sehen die Welt anders als Kinder, doch alle Erwachsenen waren einmal Kinder. Warum gibt es zu wenig Verständnis für die Kleinen? Oft wohl, weil Erwachsene seit der Kindheit ein Binkerl mit sich schleppen, das ihnen ihr Leben erschwert oder als Binkel gar vergällt. "Mirko und Franca" heißt eine berührende Erzählung... weiter




Fundstück

Bedrohliche Donauwellen1

Mancher Gefahr musste die Donaudampfschifffahrt in den Anfangsjahren trotzen. So drohte der Eisstoß im Februar 1830 in Floridsdorf den Rumpf des ersten Dampfers "Franz I." zu zerdrücken. Doch das Unheil blieb aus; im Juli konnte das Schiff feierlich vom Stapel laufen. Es folgten bald weitere Exemplare... weiter




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