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Der Platz mit den 1862 vollendeten Pariser Markthallen war eventuell ein Standort Isabelle Briants. Ob sie der Floristin (r.; Bild des 19. Jh.s) ähnelte? Schöne Kleider schenkte man Isabelle jedenfalls. - © Bilder: Bertha Clement (Hrsg.), Frühlings-Blüten, Nürnberg o. J., ca. 1898 (r.)/Kol. Myrbach-Kupferstich, 1885 (l.)

Isabelle Briant

Das Blumenmädchen von Alt-Paris

  • Wie für eine arme Straßenverkäuferin etwas Sonne schien.
  • Nicht nur 115 Jahre zurückgeblättert.

Es mag in den frühen 1850er-Jahren gewesen sein, vielleicht auch ein wenig später, als in Paris ein Märchen seinen Anfang nahm, das in der rauen Wirklichkeit spielte. Eines von jenen tausenden Mädchen in Frankreich, die einst ihr Leben notdürftig durch Blumenverkauf auf der Straße fristeten, ist die Protagonistin... weiter




 - © WZ-Faksimile: Iris Friedenberger

Fundstück

Eldorado für Hobby-Fotografen

Der Wiener Stock-im-Eisen-Platz war für Jünger der Lichtbildkunst einst die erste Adresse in der Residenzstadt. Denn in den eleganten Auslagen der "k.u.k. Hof-Manufaktur für Photographie" am Graben Nr. 30 und 31 glänzten die neuesten Apparate im künstlichen Schein der abendlich erleuchteten Nobelstraße... weiter




Einfallsreich blickte man einst auf Expeditionen: Arktisfahrer Payer traf Pinguine (Karikatur), Weltumsegler feierten im Orkan Kaisers Geburtstag (Gemälde). - © Quelle Bild l.: "Der Floh", 10. Februar 1895; r.: Hermine Proschko (Hrsg.), "Jugendheimat", Bd. 8 (Graz 1894)

Altösterreichische Expeditionen

Wenn Pinguine am Nordpol grüßen

  • 1882ff lachte die k.u.k. Welt über Forschungsreisende - oder griff sie an.
  • Nicht nur 133 Jahre zurückgeblättert.

Habent sua fata libelli, heißt es in der Sprache der alten Römer. Aber nicht allein Bücher bzw. Büchlein haben ihre Schicksale. Auch Zeitreisengeschichten ist zuweilen ein eher eigentümliches Fatum beschieden. So wurde die Tüftler- Gemeine im Oktober auf Entdeckungsreise nach Franz-Joseph-Land eingeladen... weiter




 - © Faksimile: Iris Friedenberger

Fundstück

Der feuerfeste Mann

Er trank siedendes Öl , aß brennenden Speck und badete seine Füße in flüssigem Blei: Der "russische Feuerkönig" Paul Schwarzenberg war in den 1830ern bekannt als der Mann, der nicht verbrennt. Er füllte große Häuser mit Pyrotechnik-Tricks, aber auch (wie auf dieser Anzeige aus der "Wiener Zeitung" vom 1... weiter




Wien im 18. Jh. - streng bewacht. In der Vorstadt patrouillierte der Nachtwächter, in der Stadt beäugte Wachpersonal den kleinsten Streit an einem Stand. - © Bilder aus: Hermann Oberhummer, Die Wiener Polizei, Band I, Wien 1938 (die teilwiedergegebenen kolorierten Stiche stammen von G. E. Opitz)

Mediengeschichte

Majestätsbeleidigung im "Diarium"4

  • 1725 verbot man unserem Blatt die beliebteste Rubrik.
  • Nicht nur 290 Jahre zurückgeblättert.

Was bisher geschah: Ende 1721 verlor Verleger Johann Baptist Schönwetter das kaiserliche Privileg zur Herausgabe unseres Blattes, das damals "Wie n erisches Diarium" hieß. Landesherr Karl VI. hatte plötzlich eine hohe Abgabe für Gazetten ("Arrha") ersonnen - zur Finanzierung des gediegenen, mit Prunksaal auszustattenden Neubaus für seine... weiter




Fundstück

Der Vater des Bodybuilding3

Wenn Eugen Sandow auf die Bühne trat, buchstäblich nur mit einem Feigenblatt aus Stoff bekleidet, staunten die Männer und die Frauen fielen (angeblich) reihenweise um. Der 1867 als Friedrich W. Müller in Ostpreußen geborene Sandow gilt als Erfinder des Bodybuilding. Größte Erfolge feierte er in England und den USA... weiter




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