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Pfleglinge einer die Mutterstelle vertretenden Helferin auf dem Titelkopf der Zeitschrift des Kinderschutzvereins. - R.: Beistand in begüterter Familie. - © Bilder: Archiv A.S. (Zeitschriftenkopf-Schmuckfarbe: "WZ" 2017)/Renata Beutner, Erzählungen für Mädchen (Bilder: R. Wehle), Stuttgart o.J. (= um 1900)

Armut in k.k. Landen

Die Kinderwelt von Cisleithanien7

  • Eine Milchfrau in Ottakring, ihre drei Kleinen - und ein Abschiedsbrief.
  • Nicht nur 130 Jahre zurückgeblättert.

War die k.u.k. Monarchie ein Völkerkerker? Musste der Vielvölkerstaat daher zerbrechen? Nun, so einfach bzw. vereinfacht liegen die Dinge sicher nicht. Das Donaureich war keine Haftanstalt für Nationen. Die westliche Reichshälfte, nach dem kleinen Grenzfluss Leitha oft Cisleithanien genannt, sicherte ihren Völkern immerhin per Verfassung... weiter




- © "WZ"-Faksimile: Moritz Szalapek

Fundstück

Zäh wie k.k. Kaugummi3

Die Unsitte des Kaugummikauens, die in den USA schon Ende des 19. Jh.s weit verbreitet war, stieß hierzulande größtenteils auf Unverständnis. Geschmack und Konsistenz erinnerten an Glaserkitt, schrieb eine Zeitung angeekelt. Häufig wiesen die Gazetten darauf hin, dass vor allem das weibliche Geschlecht dem "Chewing Gum" verfallen war... weiter




Hoher Markt und Nahbereich etwa zur Zeit Leopolds I. (röm.-dt. Kaiser 1658-1705) als originalgetreue Rekonstruktion auf der Theaterausstellung 1892. - © Bild (Ausschnitt): Leporello-Album zur Schau, Verlag (Buchhandlung) Max Herzig, Franzensring 22 (Wien 1892)

Hoher Markt

Die Tür zum Medizin-Aschenbrödel1

  • 1892 baute man das frühneuzeitliche Herz Wiens nach - im Prater. Dabei öffneten sich Tore in die Vergangenheit.
  • Nicht nur 125 Jahre zurückgeblättert.

Eingezwängt, ja versteckt zwischen den Nachbarn stand das enge Krebsenhaus (im großen Bild 2. Bau v. l.) vor 125 Jahren in einem originalgetreu nachgebildeten Wiener Grätzel des 17. Jh.s: Auf ihrem Areal im zweiten Bezirk lud die Ausstellung für Musik- und Theaterwesen zu einer Zeitreise in die Gegend um den Hohen Markt in der Barockära ein... weiter




- © "WZ"-Faksimile: Moritz Szalapek

Fundstück

Hygiene per Knopfdruck20

Händewaschen ist eine einfache, aber wirksame Hygienemaßnahme. Doch gerade Ärzte sträubten sich lange dagegen. Oft genug gingen sie direkt von einer Leichensektion zur Untersuchung - mit dreckigen Händen. Das Ergebnis war fatal. Als Ignaz Semmelweis (1818-1865) feststellte, dass die Sterberate unter Wöchnerinnen durch Händewaschen der Mediziner... weiter




Fest im Griff hat der Winter die Lok links, während das Dampfross rechts gerade auf einen weißen Wall stößt - ähnliche Szenen spielten sich einst vor St. Peter ab. - © Bilder: Max Möller (Hrsg.), Der Eisenbahner, Band I und II, Wien o.J. (=1901)/Bahnverkehrskarte der Zeit (Ausschnitt)/Archiv

Südbahn

Fünf Fahrkarten in die Schneehölle3

  • Nahe Triest fuhr 1887 ein Zug in eine weiße Wand, in der eine Dame und vier Herren sechs Tage lang festsaßen.
  • 130 Jahre zurückgeblättert.

Die wahren Abenteuer erlebte man in k.u.k. Landen auf Schienen. Sechs Tage eingeschneit titelte am Donnerstag, dem 14. April 1887, das Feuilleton der "Wiener Zeitung"-Spätausgabe "Wiener Abendpost". Da aber das eng bedruckte untere Drittel (im Journalistenjargon einst: "der Keller") von Seite 1 wie Seite 2 für die eisige Geschichte nicht ausreichte... weiter




- © WZ-Faksimile

Fundstück

Wo Karl VI. zu Mittag aß2

Ein gewisser Moriz Mandeles versuchte am 1. April 1855 per "WZ"-Inseratenbeilage "Intelligenzblatt" das Liesinger Schloss an den Mieter zu bringen. Als Reklame hätte er hinzufügen können, dass das Objekt (nun Wien 23) schon 1387 als Gutshof erwähnt wurde. Oder dass am 14. Juli 1713 Karl VI. dort zu Mittag speiste, wie unser Blatt damals berichtete... weiter




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