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Hoher Markt und Nahbereich etwa zur Zeit Leopolds I. (röm.-dt. Kaiser 1658-1705) als originalgetreue Rekonstruktion auf der Theaterausstellung 1892. - © Bild (Ausschnitt): Leporello-Album zur Schau, Verlag (Buchhandlung) Max Herzig, Franzensring 22 (Wien 1892)

Hoher Markt

Die Tür zum Medizin-Aschenbrödel1

  • 1892 baute man das frühneuzeitliche Herz Wiens nach - im Prater. Dabei öffneten sich Tore in die Vergangenheit.
  • Nicht nur 125 Jahre zurückgeblättert.

Eingezwängt, ja versteckt zwischen den Nachbarn stand das enge Krebsenhaus (im großen Bild 2. Bau v. l.) vor 125 Jahren in einem originalgetreu nachgebildeten Wiener Grätzel des 17. Jh.s: Auf ihrem Areal im zweiten Bezirk lud die Ausstellung für Musik- und Theaterwesen zu einer Zeitreise in die Gegend um den Hohen Markt in der Barockära ein... weiter




- © "WZ"-Faksimile: Moritz Szalapek

Fundstück

Hygiene per Knopfdruck20

Händewaschen ist eine einfache, aber wirksame Hygienemaßnahme. Doch gerade Ärzte sträubten sich lange dagegen. Oft genug gingen sie direkt von einer Leichensektion zur Untersuchung - mit dreckigen Händen. Das Ergebnis war fatal. Als Ignaz Semmelweis (1818-1865) feststellte, dass die Sterberate unter Wöchnerinnen durch Händewaschen der Mediziner... weiter




Fest im Griff hat der Winter die Lok links, während das Dampfross rechts gerade auf einen weißen Wall stößt - ähnliche Szenen spielten sich einst vor St. Peter ab. - © Bilder: Max Möller (Hrsg.), Der Eisenbahner, Band I und II, Wien o.J. (=1901)/Bahnverkehrskarte der Zeit (Ausschnitt)/Archiv

Südbahn

Fünf Fahrkarten in die Schneehölle3

  • Nahe Triest fuhr 1887 ein Zug in eine weiße Wand, in der eine Dame und vier Herren sechs Tage lang festsaßen.
  • 130 Jahre zurückgeblättert.

Die wahren Abenteuer erlebte man in k.u.k. Landen auf Schienen. Sechs Tage eingeschneit titelte am Donnerstag, dem 14. April 1887, das Feuilleton der "Wiener Zeitung"-Spätausgabe "Wiener Abendpost". Da aber das eng bedruckte untere Drittel (im Journalistenjargon einst: "der Keller") von Seite 1 wie Seite 2 für die eisige Geschichte nicht ausreichte... weiter




- © WZ-Faksimile

Fundstück

Wo Karl VI. zu Mittag aß2

Ein gewisser Moriz Mandeles versuchte am 1. April 1855 per "WZ"-Inseratenbeilage "Intelligenzblatt" das Liesinger Schloss an den Mieter zu bringen. Als Reklame hätte er hinzufügen können, dass das Objekt (nun Wien 23) schon 1387 als Gutshof erwähnt wurde. Oder dass am 14. Juli 1713 Karl VI. dort zu Mittag speiste, wie unser Blatt damals berichtete... weiter




Ein verkanntes Genie (Bild eingeschnitten) schaut auf den alten Hernalser Kalvarienberg mit Markt und auf das Rathaus des Orts. - © Alle Bilder: Hernals. Ein Heimatbuch ..., Wien 1924 (mit Gemälden von A. S. Kronstein, 1850-1921, und G. Zafaurek, 1841-1908)/J. Wimmer, Wegweiser für Dornbach, Wien 1866/Archiv

17. Bezirk

Wie Hernals einst leibte und lebte5

  • An der Als braute sich früher Wiens Wetter zusammen - meteorologisch wie staatspolitisch.
  • Nicht nur 130 Jahre zurückgeblättert.

Die Seele des alten Hernals war tief gespalten. In dem Ort, der 1892 dem neuen 17. Bezirk Wiens den Namen gab, ging es oft lustig zu, aber zu lachen hatten die Bewohner nicht so viel.Ein Mann, der im Dorf an der Als 1854 der Cholera erlag, steht für diesen Zwiespalt. "Immer lustig" nannte sich der rechts abgebildete Dichter... weiter




- © WZ-Faksimile

Fundstück

Schlachtfeld Wespentaille1

Aufatmen hieß es für modebewusste Frauen gegen Ende des 18. Jahrhunderts, als sich langsam eine Kleiderform durchsetzte, für die man die Körpermitte nicht mehr gewaltsam einschnüren musste. Fließende Empirekleider erforderten keine Wespentaille.Doch bereits Jahrzehnte später tauchte der "Schnürleib"... weiter




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