Zum oben auf dieser Seite placierten Reprint der Zeitreisengeschichte vom 17./18. Mai 2002 wird altgedienten Gemeine-Mitgliedern heute eine Testfrage geboten: Das im Text mehrmals erwähnte Petersburg bzw. Sankt Petersburg fand auch Eingang in die (nicht nachgedruckte) Nuss der einstigen Ausgabe - in welchem Zusammenhang?
Als kleine Hilfe sei auf das für "Wiener Zeitung"-Leser markante Stichwort 1703 verwiesen. Alles klar? Das Gründungsjahr unseres seinerzeit als "Wiennerisches Diarium" firmierenden Blattes ist ebenso das Entstehungsjahr der Ostseemetropole. Es lag also nahe, in der Nuss nach diesem Zusammenhang bzw. konkret nach dem Alter der Stadt zu fragen. Nota bene gingen die Zeitreisen seither weitere Male auf die in einem Punkt gleichen Geburtstagskinder ein, nicht zuletzt anlässlich der jeweiligen Jubiläumsfeiern 2003.
Eine Zeitung ins Leben zu rufen, stellt zweifellos eine Herausforderung dar. Beim Bau einer neuen Stadt gilt es jedoch eine ungeheure Aufgabe anzugehen. Für 1727 - das Jahr, das den Ausgangspunkt für den oben wiedergegebenen Beitrag bildete - bedeutet das: Wie die Faksimiles rechts wohl beweisen, steckte das "Diarium" nicht mehr in den Kinderschuhen. Petersburg war hingegen nach wie vor eine riesige Baustelle; ein Gemeinwesen für Abertausende von Menschen braucht viel Zeit zum Wachsen.
Besonders zu würdigen bleibt gerade deshalb die Akademie der Wissenschaften, deren Eröffnung 1725 durch Katharina I. der Artikel oben vermerkt. Für den Bauplatz Petersburg muss man dieses Ereignis als unglaubliche Leistung bezeichnen. Ein Vergleich drängt sich auf: Was die junge (1712 erkorene) Hauptstadt des Russischen Reichs schaffte, brachte die alte Kaiserstadt Wien nicht und nicht zustande. Die hiesige Akademie der Wissenschaften datiert bekanntlich aus 1847. Zuweilen sind Jugendliche alten Herrschaften weit voraus...
Auf die weltberühmte Eremitage bzw. deren Vorgängerinstitutionen hatten die Petersburger allerdings etwas länger zu warten. Welche Kunstfreunde liefern dazu Näheres? Erbeten sind auch Details zum Erbauer des jetzigen Palasts, zu den Schätzen, zur momentanen Situation des Hauses etc. (Einsendeschluss: 11. Juni; unter den Teilnehmern wird ein Kunstbuch verlost).
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Von einem eigenen Fleckchen Grün konnten die meisten Bewohner der Donaumetropole am 2. April 1882, als diese Annonce in der "Wiener Zeitung" erschien...weiter