• vom 04.05.2017, 13:00 Uhr

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Hygiene per Knopfdruck




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    - © "WZ"-Faksimile: Moritz Szalapek

    © "WZ"-Faksimile: Moritz Szalapek

    Händewaschen ist eine einfache, aber wirksame Hygienemaßnahme. Doch
    gerade Ärzte sträubten sich lange dagegen. Oft genug gingen sie direkt
    von einer Leichensektion zur Untersuchung - mit dreckigen Händen. Das
    Ergebnis war fatal. Als Ignaz Semmelweis (1818-1865) feststellte, dass
    die Sterberate unter Wöchnerinnen durch Händewaschen der Mediziner
    drastisch gesenkt werden konnte, erntete er Hohn und Spott von seiner
    Kollegenschaft. Erst mit der Zeit setzte sich seine Forderung in der
    Medizin durch.

    Auch im privaten Bereich entwickelte man schließlich ein
    stärkeres Bewusstsein für Krankheitsübertragung durch Keime. Die hier
    abgebildete Annonce für einen Seifenspender namens "Excelsior" erschien
    am 3. Mai 1895 in der "Wiener Zeitung". Das Prinzip war einfach und
    blieb im Grunde bis heute unverändert: Man füllte Seifenpulver in das
    Gerät, das per Knopfdruck jeweils eine Portion freigab.





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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2017-05-03 17:03:06
    Letzte ńnderung am 2017-05-03 18:06:37



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