• vom 01.04.2010, 15:54 Uhr

Nachgelesen

Update: 01.04.2010, 15:55 Uhr

HERAUSGELESEN Zur Frage 2 der Nro. 291 In nuce

Er hatte die patente Lösung parat




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • Guglielmo Marconi war Entwickler und Geschäftsmann.
  • Inwiefern war er aber auch Erfinder?
  • Die "Titanic"-Funker sendeten: "Brauchen Hilfe Position 41° 46' N 50°14' W". In der letzten Zeitreisenausgabe beschäftigte sich die Gemeine mit Notrufsignalen. Bei der Beantwortung der Frage 2 der Nuss Nro. 291 ging es um die Techniker, die SOS & Co möglich machten.

Ing. Elisabeth Streichsbier, Wien 16, informiert: "1896 erhielt Guglielmo Marconi in England das Patent für sein System der drahtlosen Telegraphie." Auch Bruno Breuss, Wien 12, sowie die Neozeitreisenden Dr. Catherine Lechner, Wien 19, und Brigitte Deuerling, Wien 15, setzten sich mit der Ausstellung der Urkunde für den Italiener auseinander.

Erwin Kladiva, Wien 14, betont: "Damit war das Funkgerät geboren - eine Technik, ohne die das Handy nicht möglich gewesen wäre." Radio und Fernsehen nicht zu vergessen.

Werbung

Brigitte Schlesinger, Wien 12: "Ende der 1890er-Jahre waren eine ganze Fülle heute nahezu vergessener Forscher mit Radiowellen beschäftigt"; sie leisteten Bahnbrechendes. Die Nussknackerin nennt etwa Oliver Joseph Lodge, Alexander Stepanowitsch Popow und John Stone Stone.

"Unnütze Spielereien"

Dr. Wilhelm Richard Baier, Graz-Andritz, merkt an: Marconi gilt "als Pionier der drahtlosen Kommunikation". Josef Pflügler, Kamp/NÖ: Er kam am "25. April 1874 in Bologna als Sohn eines Landbesitzers" zur Welt. Herbert Beer, Wolfpassing: Guglielmo war der zweite Sohn von Giuseppe Marconi und seiner aus Irland stammenden Frau. Christian Eichinger, St. Pölten, ergänzt: "Interessant ist ..., dass seine Mutter, Annie Jameson, von der bekannten .. . Whiskey-Dynastie abstammt."

Dr. Alfred Komaz, Wien 19: "Er war schon in jungen Jahren ein naturwissenschaftlich interessierter Bastler von beträchtlicher technischer Begabung."

Prof. Helmut Bouzek, Wien 13: Der junge Technikinteressierte "richtete sich im Keller des Elternhauses ein kleines Laboratorium .. . ein. Dies geschah sehr zum Verdruss seines Vater, der diese "unnützen Spielereien" mit Missfallen betrachtete. Anders die Mutter, die dafür Verständnis aufbrachte."

Günter Hinze, Wien 8, notiert: "Marconi erhielt eine private Schulbildung in Bologna, Florenz und Livorno, danach studierte er an der Universität in Bologna." Elisabeth Somogyi, Wien 11, berichtet, dass einer seiner Lehrer Augusto Righi war. Dr. Werner Lamm, Hollabrunn: Marconi beschäftigte sich sehr früh mit drahtloser Telegraphie. Maria Schoßmann, Wien 19: "1894/1895 unterbrach er sein Studium der Physik, um sich für Experimente in das väterliche Haus zurückzuziehen."

weiterlesen auf Seite 2 von 3



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2015
Dokument erstellt am 2010-04-01 15:54:52
Letzte Änderung am 2010-04-01 15:55:00


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Ein österreichischer Casanova
  2. Was uns Tote erzählen können
  3. Wo man Salzburg-Flüchtlingen half
  4. Pack das Seidenschwimmkleid ein
  5. Majestätsbeleidigung im "Diarium"
Meistkommentiert
  1. Was uns Tote erzählen können
  2. Wenn Pinguine am Nordpol grüßen
  3. Majestätsbeleidigung im "Diarium"
  4. Aus Jubel wurde Verzweiflung
  5. Das Riesenrad mitten in Venedig

Werbung





Werbung